Airbus A321neo von Air Arkia: Die israelische Airline bekam Rabatt - die Höhe ist unbekannt.

RabatteWas Jets wirklich kosten

Boeing und Airbus trumpfen in Farnborough mit Bestellungen auf. Doch die Milliarden, die dabei genannt werden, zahlt niemand.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Team Leader Account Management

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
HahnAir

Compliance Monitoring Manager (all genders)

Hahn Air Lines GmbH
Vollzeit
Düsseldorf
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Etihad Job

Captain A320

Etihad Airways
Vollzeit
Abu Dhabi
Top jobs
United Arab Emirates
Feste Anstellung
Etihad Job

First Officer A320

Abu Dhabi
Feste Anstellung
Etihad Airways
United Arab Emirates
Vollzeit
Top jobs

Das Spiel wurde eben angepfiffen und schon steht es 75:4 für die USA. Der amerikanische Flugzeugbauer meldete in Farnborough eine Bestellung über 7,2 Milliarden Dollar. Der Flugzeugfinanzierer Air Lease Corporation ALC kauft bei Boeing 75 Stück des Mittelstreckenjets B737Max. Der europäische Rivale Airbus konnte bislang lediglich eine Order für 453 Millionen verkünden. Die israelische Arkia kauft vier Exemplare des A321Neo. Doch wie im Fußball ist das Spiel an der weltgrößten Luftfahrtmesse erst zu Ende, wenn abgepfiffen wird. Dann wird abgerechnet. Airbus hofft vor allem noch auf einen zusätzlichen Großauftrag von Cathay Pacific für den neuen Langstreckenflieger A350.

So oder so: Die hohen Zahlen täuschen. Denn keine Fluggesellschaft zahlt wirklich den Listenpreis. Wer viel bestellt, kriegt Mengenrabatt. Und wer früh ordert, ebenso. Außerdem sind ältere Modelle billiger als neuere. Über den Daumen gepeilt teile er den Listenpreis jeweils durch zwei, erklärte Robert Milton der Wirtschaftszeitung The Wall Street Journal. «Das ganze Preismodell ist schräg», so der Aufsichtsratspräsident der Air-Canada-Mutter Ace Aviation weiter. Das Blatt durchforstete Hunderte von Seiten von Dokumenten und kam zu dem Schluss, dass die Rabatte zwischen 20 und 60 Prozent betragen. Im Schnitt resultieren gemäß Wall Street Journal 45 Prozent. Aus dem 7,2-Milliarden-Deal mit ALC würde so also am Ende einer von 4,0 Milliarden Dollar.

Dreamliner mit 43 Prozent Abschlag

Auch wenn die wahren Preise in der Branche gehütet werden wie Augäpfel, sickern dennoch manchmal Angaben durch. Aus offiziellen Daten von Southwest errechnete das Wall Street Journal bei einer Bestellung von B737Max einen Preis von 35 Millionen Dollar - oder einen Rabatt von 64 Prozent. Air India nannte für seine Dreamliner einen Betrag von 100 Millionen - das wären 43 Prozent weniger als der offizielle Preis.

Mehr zum Thema

ticker-frankreich

Frankreich bestellt acht Airbus-Drohnen U050 Capa-X

Airbus A330 von Discover Airlines: Das Flugzeug ist der erste Airbus, der mit Aeroshark nachgerüstet wird.

Dieser Airbus wird gesharkt: In Dresden bekommt erstmals ein Airbus A330 die sparsame Haifischhaut

Der Airbus-A350-F-Prototyp mit der Seriennummer 700: Trägt einen Paketlook, der aus einem Designwettbewerb hervorgegangen ist.

Anonymer Kunde bestellt acht Airbus A350 F

Airbus A330 Neo: Zuletzt kaum ausgeliefert.

Airbus entdeckt Qualitätsproblem bei Produktion des A330 Neo

Video

Ilyushin Il-96: Das Flugzeug ist am 16. September in Köln gelandet.
Eine Ilyushin Il-96 der russischen Spezialflugstaffel ist heute in Köln/Bonn gelandet. Vermutet wird, dass die Maschine Mitarbeitende des russischen Konsulats in Bonn abholt. Die Landung im Video.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Herabfallende Deckenverkleidung: Die passagiere waren in Panik.
Kurz nach dem Start in Mashhad geriet eine Boeing 737 von Sepehran Airlines in Schwierigkeiten. Videos zeigen heftige Vibrationen, durch die sich große Teile der Deckenverkleidung lösten und in den Gang fielen. Die Crew erklärte eine Luftnotlage und kehrte zum Flughafen zurück.
Laura Frommberg
Laura Frommberg
Mann auf dem Vorfeld in Paris: Mitarbeitende des Airports konnten ihn stoppen.
Ein Mann ist am Flughafen Paris-Charles de Gaulle offenbar durch die Sicherheitsbarrieren gelangt und bis aufs Vorfeld vorgedrungen. Flughafenmitarbeiter verfolgten ihn mit einem Dienstfahrzeug und konnten ihn stoppen.
Laura Frommberg
Laura Frommberg