Trauerbild von MS804: Gab es einen Kampf im Cockpit?

Egypt-Air-AbsturzWas geschah im Cockpit von Flug MS804?

Noch immer läuft die Suche nach dem Wrack und damit der Blackbox des abgestürzten Airbus A320 von Egypt Air. Der Flugverlauf lässt laut einem Experten darauf schließen, dass etwas im Cockpit nicht stimmte.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Principal Engineer - Flight Physics Simulation

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
aaa aviation academy austria logo

ATO Training Expert (m/f/d)

Aviation Academy Austria
Vollzeit
Neusiedl am See
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Flugschule
Pilatus Logo

Head of Mechanical Final Assembly PC-12 (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Lizenzierter Luftfahrzeugmechaniker Experimental Shop (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller

Erst mit dem Fund der Blackbox wird sich zweifelsfrei herausfinden lassen, was zum Absturz der Egypt-Air-Maschine am 19. Mai geführt hat. Noch haben ägyptische Suchtrupps erst einzelne Trümmerteile, sterbliche Überreste der Insassen, Gepäckstücke und Sitze gefunden. Der Rest des Wracks von Flug MS804 ist noch verschwunden.

Über den Flugverlauf ist bekannt, dass der Flieger sich kurz vor und während des Absturzes zunächst 90 Grad nach rechts und dann 360 Grad nach links drehte. Für Mike Vivian, den ehemaligen Flugbetriebschef der britischen Luftverkehrsbehörde Civil Aviation Authority CAA, deutet das darauf hin, dass irgendetwas in Cockpit nicht stimmte.

Kampf im Cockpit?

«Es deutet darauf hin, dass es im Cockpit irgendeinen Zwischenfall gab, der auch mit der Steuerung zu tun hatte», so der ehemalige Flugkapitän zum britischen Radiosender Radio 4. Es könnte ein Kampf im Cockpit stattgefunden haben, vermutet er.

Ägyptische Behörden erachten inzwischen Terror als wahrscheinlichsten Grund für einen Absturz und zahlreiche Experten aus aller Welt legen sich auf diese These fest. Ein Bekennervideo einer Terrororganisation gibt es indes nicht, auch wenn Anhänger der islamistischen Gruppe IS den Absturz feiern. In Griechenland und Frankreich sind die Behörden denn auch vorsichtiger mit derartigen Aussagen. Man schließe nichts aus, aber lege sich auch auf keinen Absturzgrund fest.

Alle Insassen kamen ums Leben

Die Ermittler werden bei den Untersuchungen daher wohl auch die Insassen des Flugzeuges genauer unter die Lupe nehmen. Der Kapitän hatte 6275 Stunden Flugerfahrung, davon 2100 auf dem Airbus A320. Der Kopilot hatte 2766 Flugstunden angesammelt. 30 der Passagiere waren Ägypter, 15 Franzosen, 2 Iraker. Zudem befanden sich je 1 Algerier, Belgier, Brite, Kanadier, Kuwaiti, Portugiese, Saudi, Sudanese und eine Person aus dem Tschad an Bord. Alle kamen bei dem Absturz ums Leben.

Mehr zum Thema

Airbus A320 von Egypt Air ins Meer gestürzt

Airbus A320 von Egypt Air ins Meer gestürzt

Der verunglückte Airbus A320 von Egypt Air: Kennzeichen SU-GCC.

Erste Spur von Flug MS804

Flightradar24-Anzeige: Das Flugzeug verschwand vom Radar.

Flug MS804 drehte sich wild und verschwand

ticker-egyptair

Egypt Air Cargo übernimmt fünften Airbus A330 P2F

Video

Business Class Centre Seats
Teilweise wird sie in Airbus A350-900 und A350-900 ULR nachgerüstet, ganz kommt sie später in der Boeing 777-9 zum Einsatz: die neue Langstreckenkabine von Singapore Airlines. Wir zeigen, was das neu vorgestellte Produkt ausmacht.
Peter Pfänder
Peter Pfänder
Die ehemalige D-AICD: Sie hat ihren Standplatz verlassen.
Seit Anfang 2022 steht am Flughafen Düsseldorf ein ehemaliges Condor-Flugzeug. Nun wurde der 28 Jahre alte Airbus A320 von seiner Position weggeschleppt. Denn der geheimnisvolle Eigentümer lässt prüfen, ob der Jet wieder abheben kann.
Timo Nowack
Timo Nowack
Bangkok Suvarnabhumi aus der Luft: Der Flughafen soll seine Kapazität verdoppeln.
Der Flughafen Bangkok-Suvarnabhumi soll künftig 120 Millionen Fluggäste pro Jahr abfertigen, doppelt so viele wie heute. Dafür sind ein neues Südterminal und eine vierte Piste geplant. Und schon zuvor soll es eine Erweiterung geben.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies