Nummern ziehen bei Ikea: Auch KLM nummeriert neuerdings seine Passagiere.

Ein bisschen Ikea bei KLM

Was haben Flughäfen, Supermärkte und Ikea gemeinsam? Neuerdings eine Menge! Denn die Flugbranche lässt sich zunehmend von anderen Branchen inspirieren.

Top-Jobs

DERTOUR Logo

Reiseleiter (m/w/d) am Flughafen Mallorca

Mallorca
Feste Anstellung
Reiseveranstalter
DERTOUR Destination Services AG
Spanien
Top jobs
Hahnair

Kapitän C680A (all genders) mit Zusatzaufgaben

Düsseldorf
Feste Anstellung
Hahn Air Lines GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Hahnair

Deputy Continuing Airworthiness Manager (all genders)

Düsseldorf
Feste Anstellung
Hahn Air Lines GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Aero Bildungs Logo

Ausbilder / Technischer Trainer (m/w/d) für Fluggerätelektronik / Avionik / Cat B2 – Luftfahrttechnik

AERO-Bildungs GmbH
Oberpfaffenhofen
Feste Anstellung
Deutschland
Vollzeit
Top jobs

Was im Einzelhandel oder in Freizeitparks funktioniert, kann auch für die Flugbranche nicht falsch sein. Das scheinen sich einige Airlines und Flughäfen zu denken und kopieren fleißig Konzepte aus anderen Bereichen. So bietet der Pittsburgh Airport seit Herbst 2011 Fast Lanes bei der Sicherheitskontrolle an. Dorthin dürfen alle Passagiere, die mit nur einem einzigen Handgepäcksstück reisen. Das heißt: kein extra Laptop, keine Brieftasche oder sonstiger Gegenstand.

«Es ist ein bisschen wie im Supermarkt, wo es die Expresskassen für zwölf Artikel oder weniger gibt», erklärt Flughafensprecherin Joann Jenny. Allerdings könne man nicht schummeln wie im Supermarkt. «Da ist immer jemand, der zählt!»

Inspiriert von Disney World

Wer von Montreals Pierre Elliott Trudeau Airport abfliegt, kann sich vorab online eine feste Zeit für die Sicherheitskontrolle reservieren. Dazu müssen die Passagiere auf der Webseite des Flughafens ihre Fluginformationen und ihre Handynummer angeben und erhalten im Gegenzug eine Textnachricht mit der Uhrzeit. «Secur Xpress Online ist ein bisschen wie der Fastpass in Disney World», findet Flughafensprecher Francois-Nicolas Asselin.

Das Boarding bei KLM erinnert an das Nummernziehen bei Ikeas Warenausgabe: Passagiere erhalten je nach Sitzplatz eine Nummer und dürfen nur in der richtigen Reihenfolge boarden. Zuerst sind die Fensterplätze im hinteren Teil des Flugzeugs dran, dann die Mittelplätze und zum Schluss erst die Passagiere am Gang. Vorrang haben aber weiterhin Familien, Passagiere mit Behinderungen und Business Class Passagiere.

Nummernsystem für verschiedene Kulturen verständlich

Nach KLM-Angaben lässt sich die Einsteigezeit einer B737-800 so um etwa 20 Prozent beschleunigen. Statt 22 Minuten würden nun durchschnittlich 17 Minuten gebraucht. «Das Nummernsystem ist für Passagiere aus verschiedenen Kulturen verständlich», erklärt Produktmanager Jan van Helden. «Schließlich wird dieses System in Postfilialen, beim Metzger, Restaurants und Pizza-Läden verwendet.»

KLM testet die neue Methode derzeit täglich auf drei Flügen von Amsterdam Schiphol: Berlin Budapest und Helsinki. Bewährt sich das System, soll es in den kommenden Monaten auf weitere Verbindungen ausgeweitet werden.

Mehr zum Thema

ticker-klm

Erster Airbus A350 von KLM in der Endmontage

ticker-gategroup

Gategroup übernimmt Mehrheit an KLM Catering Services

ticker-klm

Airbus A330 von KLM strandet wegen Defekt auf Bonaire

König Willem Alexander vor einer Boeing 737 von KLM: Der König fliegt zwei bis dreimal pro Monat.

Warum König Willem-Alexander trotz seinem Job als Staatsoberhaupt noch als Kopilot für KLM fliegt

Video

Die Boeing 757 von Icelandair: Heikler Tiefflug.
Nach 40 Jahren geht er in Rente. Auf seinem letzten Flug von Frankfurt nach Keflavik wollte der Kapitän einer Boeing 757 etwas Besonderes machen und flog in sehr niedriger Höhe über seine Heimat hinweg. Icelandair ist verärgert und hat die Behörden eingeschaltet.
Laura Frommberg
Laura Frommberg
etihad airways manchester city
Die Golfairline sponsort den englischen Fußballpokalwettbewerb FA Cup. Emirates ist dadurch auch auf den Trikots präsent. Doch es gibt eine Ausnahme.
Timo Nowack
Timo Nowack
Der Flughafen München steht kurz vor der Eröffnung von Pier 1: Ein Video zeigt den gesamten Bauverlauf.
In München entsteht seit 2019 ein neuer, 95.000 Quadratmeter großer Pier am Terminal 1. Ende April geht der Bau ans Netz. Ein Zeitraffervideo zeigt sieben Jahre Bauarbeiten in 76 Sekunden.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies