Nummern ziehen bei Ikea: Auch KLM nummeriert neuerdings seine Passagiere.

Ein bisschen Ikea bei KLM

Was haben Flughäfen, Supermärkte und Ikea gemeinsam? Neuerdings eine Menge! Denn die Flugbranche lässt sich zunehmend von anderen Branchen inspirieren.

Top-Jobs

sunny cars

Customer Service Expert (m/w/d)

München / Remote
Feste Anstellung
Autovermietung
Sunny Cars
Deutschland
30 - 40 Stunden
Top jobs
IFFD Flugdienste

Piloten/ First Officer (m/w/d)

IFFD GmbH
Graz/Klagenfurt
Feste Anstellung
NCC-Betrieb
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

Flight Operations Officer in Vienna (Austria)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

First Officer Embraer 550 / Legacy 500 (m/f)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs

Was im Einzelhandel oder in Freizeitparks funktioniert, kann auch für die Flugbranche nicht falsch sein. Das scheinen sich einige Airlines und Flughäfen zu denken und kopieren fleißig Konzepte aus anderen Bereichen. So bietet der Pittsburgh Airport seit Herbst 2011 Fast Lanes bei der Sicherheitskontrolle an. Dorthin dürfen alle Passagiere, die mit nur einem einzigen Handgepäcksstück reisen. Das heißt: kein extra Laptop, keine Brieftasche oder sonstiger Gegenstand.

«Es ist ein bisschen wie im Supermarkt, wo es die Expresskassen für zwölf Artikel oder weniger gibt», erklärt Flughafensprecherin Joann Jenny. Allerdings könne man nicht schummeln wie im Supermarkt. «Da ist immer jemand, der zählt!»

Inspiriert von Disney World

Wer von Montreals Pierre Elliott Trudeau Airport abfliegt, kann sich vorab online eine feste Zeit für die Sicherheitskontrolle reservieren. Dazu müssen die Passagiere auf der Webseite des Flughafens ihre Fluginformationen und ihre Handynummer angeben und erhalten im Gegenzug eine Textnachricht mit der Uhrzeit. «Secur Xpress Online ist ein bisschen wie der Fastpass in Disney World», findet Flughafensprecher Francois-Nicolas Asselin.

Das Boarding bei KLM erinnert an das Nummernziehen bei Ikeas Warenausgabe: Passagiere erhalten je nach Sitzplatz eine Nummer und dürfen nur in der richtigen Reihenfolge boarden. Zuerst sind die Fensterplätze im hinteren Teil des Flugzeugs dran, dann die Mittelplätze und zum Schluss erst die Passagiere am Gang. Vorrang haben aber weiterhin Familien, Passagiere mit Behinderungen und Business Class Passagiere.

Nummernsystem für verschiedene Kulturen verständlich

Nach KLM-Angaben lässt sich die Einsteigezeit einer B737-800 so um etwa 20 Prozent beschleunigen. Statt 22 Minuten würden nun durchschnittlich 17 Minuten gebraucht. «Das Nummernsystem ist für Passagiere aus verschiedenen Kulturen verständlich», erklärt Produktmanager Jan van Helden. «Schließlich wird dieses System in Postfilialen, beim Metzger, Restaurants und Pizza-Läden verwendet.»

KLM testet die neue Methode derzeit täglich auf drei Flügen von Amsterdam Schiphol: Berlin Budapest und Helsinki. Bewährt sich das System, soll es in den kommenden Monaten auf weitere Verbindungen ausgeweitet werden.

Mehr zum Thema

König Willem-Alexander bei seinem letzten Flug mit einer Boeing 737: Er lässt sich nochmals umschulen.

König Willem-Alexander steuerte das letzte Mal eine Boeing 737 von KLM

ticker-klm

KLM wächst im Sommer auf 164 Ziele - und fliegt neu nach San José

ticker-klm

Zwei Boeing 737 von KLM kollidieren am Flughafen Amsterdam

Airbus A320 Neo von Tap am Gate: Wer greift zu?

Air France-KLM verspricht Tap eine zentrale Rolle im Konzern

Video

amboseli airstrip under water
Ein Video aus dem Amboseli-Nationalpark in Kenia scheint einen See zu zeigen. Aber nein: Es ist die Start- und Landebahn des Park-Airports. Sie ist vollständig im Wasser verschwunden.
Timo Nowack
Timo Nowack
air canada bridgetown umkehr
Am Flughafen Bridgetown ging auf einmal gar nichts mehr. Flüge von Air Canada und Jetblue mussten auf dem Weg zum internationalen Flughafen von Barbados plötzlich umkehren. Grund war ein spontaner Streik.
Timo Nowack
Timo Nowack
Dassault Falcon 10X: Die Franzosen haben am 10. März das Rollout gefeiert.
Die Entwicklung verzögerte sich immer mehr. Nun hat Dassault endlich ihren neuesten Ultralangstrecken-Businessjet erstmals öffentlich präsentiert. Die Falcon 10X soll mit Geräumigkeit, Reichweite und Geschwindigkeit punkten.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies