Am 4. Juli trifft der erste von zwölf Airbus A380 bei British Airways ein. Die Fluglinie bietet im Superjumbo 469 Sitzplätze in vier Klassen an.

Der etwas andere A380

British Airways bekommt im Juli ihren ersten Airbus A380. Im Innern sieht er anders aus, als bei der Konkurrenz. Das hat Kalkül.

Top-Jobs

Weeze

Verkehrsleiter vom Dienst (w/m/x)

Flughafen Niederrhein GmbH
Weeze
Feste Anstellung
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
DERTOUR Logo

Virtuelle Reisebetreuung (m/w/d)

Reiseveranstalter
DERTOUR Destination Services AG
Home Office
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

CAMO Engineer f/m/d (full time) in Vienna (Austria)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
DERTOUR Logo

Reiseleiter (m/w/d)

Reiseveranstalter
DERTOUR Destination Services AG
Griechenland
Spanien
Portugal
Top jobs

Frank van der Post weiß, was Gäste wünschen. Bevor er vor zwei Jahren zu British Airways wechselte, führte er das Tagesgeschäft der Luxus-Hotelgruppe Jumeirah. Anspruchsvoller können Kunden kaum sein, als die Scheichs und Neureichen, die in Häusern wie dem Burj al Arab in Dubai übernachten. Deshalb warb British Airways den Niederländer vor zwei Jahren ab. Seither leitet er die Abteilung, welche für das Kundenerlebnis zuständig ist. «Wir mussten umdenken. Statt eine Airline zu sein, die Leute von A nach B bringt, müssen wir uns in eine Dienstleistungsanbieterin wandeln für Menschen, die zufällig mit uns von A nach B fliegen», sagte der 51-Jährige einmal der Kundenzeitschrift des Rekrutierungsunternehmens Fraser Giles. Der neue Airbus A380 soll in dieser Verwandlung eine ganz zentrale Rolle spielen.

Am 4. Juli wird der erste Superjumbo von British Airways an der Basis von British Airways in London Heathrow eintreffen. Der zweite soll im September, weitere zehn später nach und nach zur Flotte stoßen. Man werde den A380 anders einsetzen, als andere Fluggesellschaften. Emirates, Lufthansa oder Korean Air packen die Economy-Passagiere ins Unterdeck, die besser zahlenden Gäste dürfen nach oben. Der British-Airways-Manager findet das falsch. Die Passagiere in der Holzklasse würden da logischerweise finden: «Oh schau nur, diese vielen Leute», erklärte er der Zeitung Daily Telegraph.

Noch nicht buchen

Stattdessen will van der Post den Reisenden im A380 eher das Gefühl eines Boutique-Hotels vermitteln. British Airways unterteilte den Riesenflieger deshalb in mehrere kleinere Zonen. Im Unterdeck befinden sich 14 First-, 44 Business- und 199 Economy-Plätze. Im Oberdecke gibt es 53 Business-, 55 Premium-Economy- und nochmals 104 Economy-Sitze. So wirkt keine Klasse überdimensioniert.

Noch ist nicht klar, wann der Erstflug des neuen A380 von British Airways stattfinden wird. «Wir empfehlen Fans noch mich Buchungen zuzuwarten», erklärt die Fluggesellschaft auf ihrer Internetseite. So viel steht aber fest: Als erste Strecken für den Superjumbo wählten die Brite die von London nach Hongkong und die nach Los Angeles. Vor dem Start zum Liniendienst sollen erst intensive Test durchgeführt und die Besatzungen geschult werden.

Klicken Sie sich durch unsere oben stehende Bildstrecke, die Einblick in den A380 von British Airways gibt und schauen Sie das untenstehende Video dazu an.

Mehr zum Thema

Ryanair Malta Air Boeing 737-800 Landung

Können Sie diese Falschaussagen über die Luftfahrt aufdecken?

Flieger von Air Canada: Kanada erlebt einen Tourismusboom.

USA sind out - noch nie gab es so viele Flüge aus Europa nach Kanada

Die Golden Gate Bridge am Eingang der San Francisco Bay: Beide Flughäfen in der Nähe.

Sommerflaute: Nachfrage für Flüge zwischen Europa und USA erholt sich kaum

Platz 7: Barcelona
55 Millionen (+10,3 Prozent vs. 2023, +4,4 Prozent vs. 2019)

Europas beliebteste Flugrouten im Sommer 2025

Video

Erster Being 737-800 Kombifrachter: Air Inuit hat das Flugzeug am 13. Januar in den Liniendienst aufgenommen.
Fast fünfzig Jahre prägten röhrende 737-200 C den Alltag im Norden Québecs. Jetzt hebt erstmals eine Boeing 737-800 Kombi für Air Inuit ab – mit 90 Sitzen, Palettenfracht und als Weltpremiere.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Das Doomsday Plane bei der Landung in Los Angeles. Rarer Vogel.
In Los Angeles tauchte erstmals seit Langem wieder eine Boeing E-4B öffentlich auf. Während der Ersatz für die Weltuntergangsflugzeuge der USA bereits entsteht, absolvierte der alternde fliegende Kommandoposten einen ungewöhnlichen Rundflug über das Land.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
alaska airlines
Die amerikanische Fluggesellschaft ist Boeing-Kundin durch und durch. Das zeigte sie bisher auch auf jedem ihrer Flugzeuge - mit der Aufschrift Proudly All Boeing. Nun hat Alaska Airlines ihren Slogan angepasst.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies