Flugzeug über Mailand: Icao und Google wollen belastbarere CO<sub>2</sub>-Berechnungen.

Kampf gegen KlimaproblemWarum CO2-Rechner so unterschiedliche Resultate liefern

Verschiedene Organisationen bieten Rechner an, um die Emissionen von Flugreisen zu ermitteln. Sie liefern oft unterschiedliche Resultate. Icao und Google arbeiten jetzt zusammen, um zuverlässigere Ergebnisse zu bekommen.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Principal Engineer - Flight Physics Simulation

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
aaa aviation academy austria logo

ATO Training Expert (m/f/d)

Aviation Academy Austria
Vollzeit
Neusiedl am See
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Flugschule
Pilatus Logo

Head of Mechanical Final Assembly PC-12 (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Lizenzierter Luftfahrzeugmechaniker Experimental Shop (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller

Wie viel CO2 verursacht ein Flug in der Economy Class von Frankfurt nach Barcelona? Sind es 96,9 Kilogramm pro Passagier? Oder sind es 88 Kilogramm? Und wie sieht es bei einem Flug von Wien nach New York-Newark in der Premium Economy aus? 762 Kilogramm oder doch eher 816 Kilogramm?

Interessanterweise sind alle Angaben durchaus legitim. Die einen stammen von der Internationalen Zivilluftfahrtorganisation Icao, die anderen von Google. Sie basieren beide auf statistischen Daten zum Verbrauch von Flugzeugmodellen, zur Konfiguration der Kabinen und Annahmen zur Auslastung sowie der Frachtbeladung. Dennoch sind ihre Resultate unterschiedlich - weil sie unterschiedliche Datensätze verwenden. Zudem müssen zwangsweise Vereinfachungen in den Methoden vorgenommen werden und es existieren auch wissenschaftliche Unsicherheiten.

Helfen, nachhaltigere Entscheidungen zu treffen

Das ist unbefriedigend. Die Icao und Google haben deshalb eine Zusammenarbeit vereinbart. Sie wollen sich nicht über die Berechnung auf CO2-Emissionen und die Dekarbonisierung der Luftfahrt austauschen. Zusammen wollen sie die Methoden zur Berechnung des Ausstoßes verbessern. «Dies wird die Öffentlichkeit, die Interessenvertreter der Branche und die Regulierungsbehörden in die Lage versetzen, fundierte, ökologisch nachhaltige und wissenschaftlich fundierte Entscheidungen in Bezug auf den Luftverkehr zu treffen», teilen sie mit.

«Gegenwärtig liefern eine Vielzahl von unabhängig voneinander erstellten CO2-Rechnern für den Luftverkehr sehr unterschiedliche Ergebnisse», kommentiert Icao-Generalsekretär Juan Carlos Salazar. «Die neue Partnerschaft der Icao mit Google sollte zu wesentlich zuverlässigeren Ergebnissen für Passagiere und Anbieter weltweit führen.» Man wolle dabei helfen, nachhaltigere Entscheidungen zu treffen.

Den Rechner der Icao finden Sie hier, den von Google hier.

Mehr zum Thema

Air Inuit: Eine der Fluggesellschaften aus dem Norden.

Kanadische Airlines befürchten Sicherheitsprobleme wegen Klimawandel

Der Flughafen St. Gallen-<span style="font-weight: 400;">Altenrhein steht bei der Dekarboniserung auf Stufe 1.</span> Der Airport ist aber zum ersten Mal dabei.

Nur ein Flughafen ist vorbildlich in Sachen Klimaschutz

Saf: Die Hoffnung der Branche hat auch Nachteile.

Die Klimabemühungen der Luftfahrtbranche und ihre Tücken

ticker google

Google erweitert KI-Suche um Flugpreis-Tracking, Hotelbuchungen

Video

Business Class Centre Seats
Teilweise wird sie in Airbus A350-900 und A350-900 ULR nachgerüstet, ganz kommt sie später in der Boeing 777-9 zum Einsatz: die neue Langstreckenkabine von Singapore Airlines. Wir zeigen, was das neu vorgestellte Produkt ausmacht.
Peter Pfänder
Peter Pfänder
Die ehemalige D-AICD: Sie hat ihren Standplatz verlassen.
Seit Anfang 2022 steht am Flughafen Düsseldorf ein ehemaliges Condor-Flugzeug. Nun wurde der 28 Jahre alte Airbus A320 von seiner Position weggeschleppt. Denn der geheimnisvolle Eigentümer lässt prüfen, ob der Jet wieder abheben kann.
Timo Nowack
Timo Nowack
Bangkok Suvarnabhumi aus der Luft: Der Flughafen soll seine Kapazität verdoppeln.
Der Flughafen Bangkok-Suvarnabhumi soll künftig 120 Millionen Fluggäste pro Jahr abfertigen, doppelt so viele wie heute. Dafür sind ein neues Südterminal und eine vierte Piste geplant. Und schon zuvor soll es eine Erweiterung geben.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies