Airbus A320 Neo vs. Bombardier C-Series: Airbus fürchtet sich nicht.

Bombardier-JetWarum Airbus die C-Series nicht wollte

In der Krise wollte Bombardier die C-Series an Airbus verkaufen. Doch der europäische Flugzeugbauer hält das Produkt für «sehr schwer verkäuflich».

Top-Jobs

Aero Bildungs Logo

Ausbilder / Technischer Trainer (m/w/d) für Fluggerätelektronik / Avionik / Cat B2 – Luftfahrttechnik

AERO-Bildungs GmbH
Oberpfaffenhofen
Feste Anstellung
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Hahnair

Document Control Manager (all genders)

Düsseldorf
Feste Anstellung
Hahn Air Lines GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Hahnair

Prozessmanager (all genders)

Düsseldorf
Feste Anstellung
Hahn Air Lines GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Pilatus Logo

Crossmedia Marketing Content Redakteur (a)

Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Flugzeugwerke AG
Schweiz
Vollzeit
Top jobs

Oops, he did it again. «Es ist ein nettes, kleines Flugzeug», sagte John Leahy am Dienstag (12. Januar), als er auf die C-Series angesprochen wurde. Denselben Begriff hatte der Verkaufschef von Airbus vergangenen Sommer schon einmal gebraucht und damit in der Branche für Aufsehen gesorgt. Denn nett ist bekanntlich ja die kleine Schwester von...

Nun legte Leahy einen drauf. Das neue Kurz- und Mittelstreckenflugzeug von Bombardier sei gut, erklärte er am Dienstag (12. Januar) bei der Pressekonferenz von Airbus. Die deutlichen Kostenvorteile gegenüber dem A320 und auch der Boeing 737 seien anfänglich tatsächlich ein Verkaufsargument gewesen. Doch inzwischen habe Boeing die verbesserte 737 Max angekündigt und Airbus den A320 Neo lanciert. «Alle Argumente, die für die C-Series sprachen, haben sich in Luft aufgelöst» so Leahy.

«Es wird sehr schwierig, die C-Series zu verkaufen»

Die C-Series habe verschiedene weitere Probleme. So fehle es Bombardier an einem weltumspannenden Supportnetz, so Leahy. Zudem sei das neue Flugzeug der Kanadier nicht Teil einer Flugzeugfamilie. Für den Airbus-Manager ist deshalb gut erklärbar, weshalb Bombardier schon seit mehr als anderthalb Jahren keine einzige Order mehr vorweisen konnte. «Es wird sehr schwierig, die C-Series zu verkaufen».

Und wenn man seine Ausführungen hört, wird auch klar, weshalb Airbus dankend ablehnte, als Bombardier dem europäischen Konzern die C-Series verkaufen wollte. Die Kanadier steckten im vergangenen Jahr in akuter Finanznot und traten an den Konzern aus Toulouse heran, um ihm das C-Series-Programm zu verkaufen. Airbus wollte nicht. Kein Wunder. Mit dem Airbus A320 Neo hat der Konzern bereits ein vergleichbares Produkt im Angebot.

Bombardier versucht, mit dem Preis die Verkäufe anzukurbeln

Bombardier versucht inzwischen, Gegensteuer zu geben. Mit dem Einstieg der Provinz Québec hat der kanadische Konzern die Geldsorgen gelöst. Und um die Verkäufe anzukurbeln, will er nun auch beim Preis Zugeständnisse machen. Bislang hatte Bombardier auf einer Prämie für die C-Series gepocht. Nun soll es für große Orders Rabatte geben.

Mehr zum Thema

airbus a320 neo lufthansa

Lufthansa-Group-Chef Carsten Spohr: «Was Pratt & Whitney macht, ist richtig»

ticker-airbus-neo-1

Airbus liefert im Februar 35 Flugzeuge aus - 28 Orders von drei Kunden

ticker-airbus-konzern-

Airbus und Fraunhofer-Institut suchen das bessere Ruder

Jetblue Airbus A220-300

Wie viel wissen Sie über den Airbus A220?

Video

etihad airways manchester city
Die Golfairline sponsort den englischen Fußballpokalwettbewerb FA Cup. Emirates ist dadurch auch auf den Trikots präsent. Doch es gibt eine Ausnahme.
Timo Nowack
Timo Nowack
Der Flughafen München steht kurz vor der Eröffnung von Pier 1: Ein Video zeigt den gesamten Bauverlauf.
In München entsteht seit 2019 ein neuer, 95.000 Quadratmeter großer Pier am Terminal 1. Ende April geht der Bau ans Netz. Ein Zeitraffervideo zeigt sieben Jahre Bauarbeiten in 76 Sekunden.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Sonex Onex im Formationsflug: Der Hersteller ist insolvent.
Sonex Aircraft hat seit 1998 Selbstbaukits für Flugzeuge hergestellt. Nun ist das Unternehmen pleite. Der Inhaber wendet sich in einem emotionalen Video an seine Kundinnen und Kunden.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies