Airbus A320 Neo von Volaris am Flughafen Dallas: Die Mexikaner sehen eine Trump-Delle bei Flügen zwischen beiden Ländern.

Angst vor AbschiebungMexikaner in den USA haben Angst vor Reise in die Heimat - Volaris spürt Buchungsflaute

Die mexikanische Fluglinie verzeichnet seit Donald Trumps Rückkehr an die Spitze der USA einen Rückgang der Buchungen. Doch der Präsident der USA ist nur ein Faktor für die Flaute bei Volaris.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Team Leader Account Management

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
HahnAir

Compliance Monitoring Manager (all genders)

Hahn Air Lines GmbH
Vollzeit
Düsseldorf
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Etihad Job

Captain A320

Etihad Airways
Vollzeit
Abu Dhabi
Top jobs
United Arab Emirates
Feste Anstellung
Etihad Job

First Officer A320

Abu Dhabi
Feste Anstellung
Etihad Airways
United Arab Emirates
Vollzeit
Top jobs

Donald Trump ist seit dem 20. Januar wieder US-Präsident und verliert seitdem keine Zeit, eines seiner wichtigsten Wahlversprechen umzusetzen: die Bekämpfung der illegalen Migration. Er rief den Notstand an der US-mexikanischen Grenze aus und veranlasste Mexikos Präsidentin, die Grenzsicherung zu den USA deutlich zu verstärken.

Bereits die Wahl Donald Trumps zum US-Präsidenten am 5. November des vergangenen Jahres hatte Auswirkungen auf den Flugverkehr nach Mexiko. Die mexikanische Fluggesellschaft Volaris erklärte bei der Präsentation ihrer Finanzergebnisse, dass der grenzüberschreitende Verkehr seit den US-Wahlen spürbar zurückgegangen sei, berichtet Bloomberg. Insbesondere im Segment der Reisenden, die Familie und Freunde besuchen (VFR).

Schwache Nachfrage

«Obwohl unsere Passagiere legal zwischen Mexiko und den USA reisen, sind sie aufgrund der erhöhten Besorgnis und des Lärms im Zusammenhang mit der Grenzpolitik und deren Durchsetzung bei ihren Reiseentscheidungen vorsichtiger», sagte Volaris-Chef Enrique Beltranena.

Volaris fliegt zu zahlreichen US-Zielen, darunter Seattle, Chicago und Los Angeles. Holger Blankenstein, Operativ-Chef der Billigairline, erklärte, dass sowohl in Mexiko als auch in den USA ein Rückgang des Verkehrsaufkommens und der Reisebereitschaft zu beobachten sei. «Dieser Effekt habe sich in den Wochen rund um die Amtseinführung von Donald Trump noch verstärkt», so Blankenstein. Aber auch im Januar war die Auslastung auf den USA-Flügen schwach.

Volaris setzt auf andere Märkte

Um auf die sinkende Nachfrage zu reagieren, passt die Airline ihre Basispreise an, um die Nachfrage anzukurbeln und eine stabile Auslastung zu gewährleisten. Gleichzeitig hat Volaris auch mehr Inlandsflüge aufgelegt und sich auf andere Regionen konzentriert, berichtet Airline-Chef Beltranena.

Die Entwicklung ist jedoch nicht allein auf Trump zurückzuführen. Auch der schwächere mexikanische Peso im Vergleich zum US-Dollar beeinflusst die Geschäftszahlen von Volaris in den ersten drei Monaten. Zudem fällt der traditionell starke Osterreiseverkehr in diesem Jahr ins zweite Quartal, was die Ergebnisse zusätzlich belastet.

Mehr zum Thema

Kimmel über Trump: «Eifersüchtig, wenn ein Unglück mehr Aufmerksamkeit bekommt als er»

Kimmel über Trump: «Eifersüchtig, wenn ein Unglück mehr Aufmerksamkeit bekommt als er»

Donald Trump: Der Milliardär will für die Republikaner Präsident werden.

Als Airline-Chef versagte Donald Trump

Die beiden Flugzeuge: Nicht sehr weit voneinander entfernt.

Airbus A320 Neo von Volaris entgehen knapp Katastrophe

Bombardier Global 6500: Darf in den USA nicht verkauft werden, sagt Präsident Donald Trump.

Trump will Bombardier aus den USA verbannen - doch die Drohung birgt einen sachlichen Fehler

Video

midway atoll usfws
Die USA müssten mindestens 100 Millionen Dollar investieren, um den Flughafen des Midway Atolls betriebsbereit zu halten. Etliche Airlines und der Flugzeugbauer Boeing werben für die Investition - obwohl es so gut wie keine Starts und Landungen an dem Airport gibt.
Timo Nowack
Timo Nowack
Feuerwerk und Flugzeug: Keine gute Kombination.
Feuerwerk und Flugzeuge sind keine gute Kombination. Das zeigte sich am Flughafen Mundo Maya in Guatemala, als ein Airbus A320 von Avianca zur Landung ansetzte.
Laura Frommberg
Laura Frommberg
Der neue Honda Jet: Die Maschine heißt ab sofort Echelon.
Der japanische Businessjet-Hersteller vermeldet Fortschritte beim Bau der ersten Echelon-Maschine, muss aber gleichzeitig eine deutliche Verzögerung einräumen. Erstflug und Zulassung verschieben sich um bis zu drei Jahre.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies