Beirut–Rafic Hariri International Airport: Südlich der Landeschwellen der Piste 34 und 35 liegt eine neue Mülldeponie (siehe Karte unten).

BoykottdrohungVögel bedrohen Sicherheit am Flughafen Beirut

Mehrere Fluggesellschaften drohen dem Flughafen Beirut mit einem Boykott. Eine neben den Pisten eröffnete neue Mülldeponie zieht massenweise Vögel an. Seither kommt es immer wieder zu Vogelschlag.

Top-Jobs

LBV Logo

Sachbearbeiter:in Betriebssicherheit

Schönefeld (bei Berlin)
Feste Anstellung
Luftfahrtbehörde
Landesamt für Bauen und Verkehr
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

VIP Flight Attendant (f/m/d) (full time)

Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
LBV Logo

Sachbearbeiter:in Luftaufsicht, Erlaubnisse

Schönefeld (bei Berlin)
Luftfahrtbehörde
Landesamt für Bauen und Verkehr
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
LBV Logo

Sachbearbeiter:in örtliche Luftaufsicht (2 Stellen)

Feste Anstellung
Luftfahrtbehörde
Landesamt für Bauen und Verkehr
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Schönefeld (bei Berlin)

Eigentlich hätte die neue Mülldeponie die Lösung sein sollen. Die libanesische Regierung hatte im Juli 2015 die alte, stinkende und die Umwelt verschmutzende Anlage in Naameh südlich von Beirut geschlossen. Einen neuen Ort aber hatte sie nicht bereit und so türmte sich der Abfall in den Strassen der Metropole. Die Folge waren heftige Bürgerproteste. Die Deponie im Quartier Costa Brava der Nachbarstadt Choueifat wurde nach sieben Monaten als Ausweg aus der Krise präsentiert.

Seit vergangenen März wird nun in Costa Brava entsorgt. Doch nun zeigt sich, dass auch das keine nachhaltige Lösung sein kann. Denn die Costa-Brava-Deponie liegt in unmittelbarer Nähe der Landeschwellen der Pisten 34 und 35 des Beirut–Rafic Hariri International Airport. Und das schafft ein neues Problems: Die Müllberge ziehen massenweise Vögel an.

Warnungen ignoriert

In den vergangenen Monaten kam es aus diesem Grund wiederholt zu Vogelschlag am einzigen öffentlichen Flughafen im Libanon. Zuletzt traf es eine Maschine aus Jordanien. Sie musste umkehren und teuer repariert werden. Nun haben offenbar einige Fluggesellschaften genug. Sie drohen mit einem Boykott des Flughafens Beirut, wie die Zeitung Al Iqtisadi berichtet. Zuvor hätten die Flughafenbetreiber mehrere Warnungen der Internationale Zivilluftfahrtorganisation Icao ignoriert.

Aus Deutschland fliegen Lufthansa (ab Frankfurt) und Germania (ab Berlin, Düsseldorf, Hamburg und München) nach Beirut, aus der Schweiz Germania Schweiz (ab Zürich). MEA Middle East Airlines hat am Airport ihre Basis. Sie fliegt von dort unter anderem nach Frankfurt und Genf.

Mehr zum Thema

Auf der Jeep-Ladefläche geht es durchs Wadi Rum

Jordanien: Wüstenwahnsinn Wadi Rum

Israels Abwehrschild schoß Raketen ab: Fluglinien sollten den Luftraum nur tagsüber nutzen.

In der Nacht lauert Gefahr am Himmel über dem Nahen Osten

Richtung Naher Osten: Viele Flüge sind außerplanmäßig vor dem Iran umgedreht.

Zahlreiche Flüge drehen über der Türkei um

Flieger von Swiss im Anflug auf Tel Aviv: Crews sind beunruhigt.

Swiss kann wegen Angst der Crews Israel-Flüge nicht ausbauen

Video

Die Fokker 50 nach der Notlandung: Niemand kam bei dem Unglück ums Leben.
In Somalia musste eine Fokker 50 notlanden. Dabei ist das Flugzeug von Starsky Aviation über die Piste hinausgeschossen und am Strand zum Stillstand gekommen. Verletzt wurde niemand.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Zwei der drei Löschfahrzeuge am Flughafen St. Helena: Weil alle Fahrzeuge defekt sind, darf der Flughafen kein Flüge mehr abfertigen.
Die Atlantikinsel St. Helena ist aktuell nicht mehr per Flugzeug erreichbar. Alle drei Fahrzeuge der Flughafenfeuerwehr sind defekt. Wann der Flugverkehr wieder starten kann, ist unklar.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Airbus A350 von Air France nach der Landung in Abidjan: Die Passagiere konnten das Flugzeug über Treppen verlassen.
Kleiner Fehler mit großer Wirkung: Ein Airbus A350 von Air France bog nach der Landung in Abidjan falsch ab und blieb stecken. Er musste aufwändig geborgen werden.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies