Flieger von Vistara: Die Airline besitzt bald 20 Flugzeuge und kann dann ins Ausland starten.

Order bei Airbus oder BoeingVistara wägt A330 Neo gegen Dreamliner ab

Die indische Fluggesellschaft hegt Expansionspläne. Dazu will Vistara Dutzende Kurz- und Mittelstreckenflieger sowie Langstreckenjets ordern.

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Das größte Hindernis ist weg. Vor eineinhalb Jahren hob die indische Regierung die so genannte 5/20-Regel auf. Sie besagte, dass Fluggesellschaften zuerst fünf Jahre im Inland geflogen sein und 20 Flugzeuge besitzen müssen, bevor sie internationale Routen bedienen dürfen. Neu gilt die 0/20-Regel.

Für Fluggesellschaften in Indien ist das Auslandsgeschäft interessant. So arbeiten etwa in den Golfstaaten Millionen von indischen Gastarbeitern, die auch ab und an nach Hause reisen. Andererseits gibt es in den umliegenden Ländern eine große Diaspora. Kein Wunder will auch Vistara im Geschäft mittun.

50 Flugzeuge oder mehr

Noch besitzt die Fluggesellschaft von Singapore Airlines und des Mischkonzerns Tata Sons erst 17 Flugzeuge. Noch diesen Monat erwartet sie aber ihre 18. und 19. Maschine, im März die 20. Danach soll es bald losgehen. Vistara plant den Start von Auslandsflügen für das zweite Halbjahr 2018.

Für die weitere Expansion braucht Vistara aber neue Flieger. Schon kurz nach dem Start hatte die Fluggesellschaft angekündigt, zusätzliche Kurz- und Mittelstreckenflieger aber auch Langstreckenjets kaufen zu wollen. Wie die Nachrichtenagentur Bloomberg schreibt, verhandelt sie aktuell über eine Order von 50 Flugzeugen.

Boeing 737 Max oder A320 Neo?

Für die nationalen und regionalen Routen schauten sich die Inder den A320 Neo an und die Boeing 737 Max. Airbus hat dabei sicherlich die besseren Karten, da die Flotte aktuell aus A320 und A320 Neo besteht. Für die Langstrecke schaut sich Vistara gemäß dem Bericht die Boeing 787 Dreamliner und den Airbus A330 Neo an.

Bereits vergangenen Herbst kündigte sich eine große Order an. Damals sprachen indische Zeitungen von einer Bestellung von mehr als 100 Fliegern. Sie bezogen sich dabei auf eine interne Mitteilung eines Managers von Vistara.

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