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Verkleinerung der Order und Verschiebung

Virgin Australia will nur noch halb so viele Boeing 737 Max

Die australische Fluggesellschaft ist aus dem Insolvenzverfahren zurück und schaltet wieder auf Angriff. In ihre Einheitsflotte nimmt aber Virgin Australia deutlich weniger Boeing 737 Max auf.

Virgin Australia

Boeing 737 von Virgin Australia: Die Fluggesellschaft will weniger Max als ursprünglich geplant.

Sie war eines der frühen Opfer der Corona-Krise. Im April musste Virgin Australia Insolvenz anmelden. Seither hat der Sonderverwalter zusammen mit dem Management die Fluggesellschaft völlig umgekrempelt. 3000 Stellen wurden abgebaut, Tigerair Australia geschlossen und Airbus A320 und A330, ATR und Boeing 777 ausgeflottet.

Mitte November konnte Virgin Australia das Insolvenzverfahren abschließen und mit dem neuen Eigentümer Bain Capital wieder auf Angriff schalten. Man wolle den Marktanteil von rund einem Drittel im Inland verteidigen, erklärte die neue Chefin Jayne Hrdlicka. «Premium-Lounges, ein neues und frisches Angebot an Bord, eine Auswahl an Klassen, bessere Digitaltechnik und ein vereinfachtes Check-in-Erlebnis» will sie künftig anbieten, und das zu günstigen Preisen.

Keine Boeing 737 Max 8 und später Auslieferung

Die Flotte wird künftig alleine aus Boeing 737 bestehen. Virgin Australia wird allerdings in den kommenden Jahren deutlich weniger Max zur Modernisierung des Flugzeugparks übernehmen als ursprünglich geplant. Eigentlich hatte die Fluggesellschaft 25 Boeing 737 Max 10 und 23 737 Max 8 bestellt. Auf die kleinere Variante des Kurz- und Mittelstreckenfliegers verzichtet sie nun ganz, wie sie am Mittwoch (9. Dezember) bekannt gab.

Und die 737 Max 10 übernimmt Virgin Australia deutlich später. Statt im Juli 2021 flottet die australische Fluggesellschaft die neuen Flieger erst ab Mitte 2023 ein. Die Änderungen des Auslieferungszeitplans gebe «die Flexibilität, unseren künftigen Flottenbedarf kontinuierlich zu überprüfen, insbesondere wenn wir auf die Rückkehr der internationalen Nachfrage nach Reisen warten», so Hrdlicka.



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