Vilnius - bald soll hier die Basis von Lithuanian Express sein.

Eine eigene Airline für Vilnius

Offenbar gibt es in Litauen bald eine neue Fluglinie. Zumindest, wenn der Bürgermeister von Vilnius seine ambitionierten Pläne umsetzen kann.

Top-Jobs

bwlv

Fluggerätmechaniker (m/w/d)

BWLV-Motorflugschule Hahnweide
Vollzeit
Kirchheim/Teck
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Flugschule
Pilatus Logo

Team Leader Account Management

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Hahnair Logo

Compliance Monitoring Manager (all genders)

Hahn Air Lines GmbH
Vollzeit
Düsseldorf
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Etihad Job

Captain A320

Etihad Airways
Vollzeit
Abu Dhabi
Top jobs
United Arab Emirates
Feste Anstellung

Arturas Zuokas hat Großes vor. In einem Interview mit der litauischen Wirtschaftszeitung Verslo Zinios kündigte der Bürgermeister der litauischen Hauptstadt an, dass Litauen schon bald wieder eine eigene Airline haben soll. «Lithuanian Express» soll diese heißen. Um das Projekt zu realisieren, hat sich Zuokas an litauische Unternehmen gewandt. «Wir wollen mindestens eine Million Euro zusammen bekommen», so der Bürgermeister. Mit zwölf verschiedenen Konzernen habe man schon Gespräche geführt. Um die 100'000 Litas (rund 30'000 Euro/34'000 Franken) erwartet sich Zuokas von jeder der Firmen. Die Stadt selber solle sich auch an der neuen Fluglinie beteiligen.

«Schon bald soll Vilnius seine eigene Fluggesellschaft haben», kündigt Zuokas an. Was genau «bald» bedeutet, ist aber Definitionssache - einen wirklichen Businessplan gibt es nämlich offenbar noch nicht. Daran arbeite man gerade. Ebenso wie an verschiedenen Vorverträgen. Man erkunde gerade noch, welche Modelle die aussichtsreichsten seien. Sehr vielversprechend sei ein Angebot eines Litauers, der Teilhaber einer großen südafrikanischen Airline sei. Obwohl das alles noch recht vage klingt, hat Zuokas schon ziemlich konkrete Pläne für die Aktivitäten von Lithuanian Express: Mit zwei Fliegern könne man sechs mal die Woche Flüge anbieten.

«Bald» ist Definitionssache

Litauen besitzt derzeit keine Passagier-Linienfluggesellschaften. Derzeit operieren lediglich Charter und Frachtanbieter aus dem kleinen baltischen Land heraus. Im Mai 2011 hatte Zuokas Pläne vorgelegt, zusammen mit der isländischen Billigfluglinie Iceland Express Lithuanian Express zu betreiben. Solche Pläne hatten die Isländer schon 2009, sie wurden dann aber nie umgesetzt. Im Juli meldeten dann litauische Medien, Lithuanian Express arbeite mit dem chinesischen Tourismusanbieter Comwa zusammen, um Flüge nach Peking anzubieten. Die Geschichte um die Airline könnte deshalb noch einige Wendungen erleben.

Mehr zum Thema

ticker-air-baltic

30 % Rabatt auf alle Economy-Flüge

Jet der untergegangenen Air Lituanica: Litauen sucht eine neue Nationalairline.

Litauen will wieder eine Nationalairline

«Die große Insolvenzwelle wird erst später kommen»

«Die große Insolvenzwelle wird erst später kommen»

Bombardier CRJ900 von Nordica: Bald für SAS unterwegs.

Regional Jet baut Flotte mit Embraer E190 aus

Video

airbus a350 f erstflug 01
Am Dienstag ist der Airbus-A350-Frachter zum ersten Mal abgehoben. Ende 2027 will der Flugzeugbauer den ersten A350 F aus der Serienproduktion ausliefern. Zwei Kunden kommen für die Premiere infrage.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Timo Nowack
Timo Nowack
Ex-Swissair-Sprecher Urs Peter Naef: «»
Als die Nachricht vom Absturz vor Halifax eintraf, war das Krisenhandbuch der Swissair-Kommunikationsabteilung noch nicht fertig. Medienverantwortlicher Urs Peter Naef musste improvisieren - und zugleich die Angehörigen vor aufdringlichen Medien schützen. Seine wichtigste Lehre aus der Katastrophe: «Steh zu dem, was passiert ist, und zeig Flagge.»
Christopher Scheffelmeier
Christopher Scheffelmeier
Kälin
Mit der Rückkehr der Angehörigen aus Kanada war die Arbeit für die Swissair längst nicht beendet. Persönliche Gegenstände mussten zurückgegeben, Gedenkveranstaltungen organisiert und Familien weiter begleitet werden. Der Ehemalige Finanzchef Walter Kälin blickt auf die Herausforderungen zurück – und erklärt, wie die Erfahrungen von damals die heutige Krisenbetreuung prägen
Christopher Scheffelmeier
Christopher Scheffelmeier