So soll der Long Thanh Airport einmal aussehen: Ein neuer Großflughafen für Vietnam.

Vietnam bekommt neuen Großflughafen

In Vietnam wächst der Luftverkehr rasant. Die Flughäfen haben ihre Kapazitätsgrenzen erreicht. Nun soll ein neuer Mega-Airport die Passagiermassen auffangen – und zwar schnell.

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Rund 15,8 Milliarden Dollar soll der neue Flughafen außerhalb von Ho-Chi-Minh-Stadt kosten. Wenn der Mega-Airport fertig ist, sollen bis zu 100 Millionen Passagiere und fünf Millionen Tonnen Güter pro Jahr dort abgefertigt werden. In drei Phasen soll der Flughafen zwischen 2018 und 2050 gebaut werden.

Die erste Phase wird 5,2 Milliarden Dollar kosten. Baubeginn ist 2018, Fertigstellung 2025. Nach vorläufigen Berechnungen soll die zweite Bauphase zwischen 2030 und 2035 liegen und vier Milliarden Dollar kosten. Die dritte Bauphase folgt zwischen 2040 und 2050, die Kosten liegen bei 6,6 Milliarden Dollar.

Wie Reuters berichtet, stimmte die vietnamesische Nationalversammlung mit großer Mehrheit für den neuen Long Thanh Flughafen. «Unser Land braucht einen fortschrittlichen Flughafen, der mit dem Rest der Welt Schritt halten kann», hieß es von einem Abgeordneten. «Wir müssen uns beeilen, sonst verpassen wir eine großartige Chance.»

Konkurrenz zu Singapur, Bangkok und Hongkong 

Die Idee des Großflughafens ist nicht neu: Bereits vor mehr als zehn Jahren gab es Überlegungen, einen neuen Flughafen in Vietnam zu bauen. Es wird damit gerechnet, dass sich viele internationale Firmen um die Bauaufträge bewerben. Die französische Betreibergesellschaft Aeroports de Paris ist bereits bei der vietnamesischen Regierung vorstellig geworden, um sich als strategischer Partner für den Flughafen zu bewerben.

Der Long Thanh Airport soll in direkter Konkurrenz zu anderen Großflughäfen der Region stehen, darunter Hongkong, Singapur und Bangkok. Bangkoks Suvarnabhumi Airport kann 45 Millionen Passagiere abfertigen. Die Kosten für den 2006 eröffneten Airport lagen bei 4,6 Milliarden Dollar. Singapurs Changi Airport will seine Kapazität in den kommenden zehn Jahren auf 130 Millionen verdoppeln.

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