Sturm sorgt für ProblemeLondon-Heathrow verteilt Flugzeuge bis nach Frankfurt und Zürich

Sie heißen Ygenia, Eunice oder Zeynep - und sie halten diese Woche die europäische Luftfahrt in Atem. Gleich mehrere Sturmtiefs sorgen an Flughäfen auf dem ganzen Kontinent für Stress. 

Top-Jobs

DERTOUR Logo

Virtuelle Reisebetreuung (m/w/d)

Reiseveranstalter
DERTOUR Destination Services AG
Home Office
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

CAMO Engineer f/m/d (full time) in Vienna (Austria)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
DERTOUR Logo

Reiseleiter (m/w/d)

Reiseveranstalter
DERTOUR Destination Services AG
Griechenland
Spanien
Portugal
Top jobs
logo aerotelegraph rund

Journalist:in Militärluftfahrt und Verteidigung

Medien
aeroTELEGRAPH
Top jobs
Home Office

Es ist eine Rangliste, bei dem man nicht die Nummer eins sein will: Die Liste der meisten Annullierungen und Verspätungen des Tages. Nummer eins am Freitag (18. Februar) ist KLM. Genauso wie deren Basis Amsterdam-Schiphol die Liste der Flughäfen anführt. 261 Flüge der niederländischen Fluggesellschaft wurden mit Stand 15 Uhr laut dem Portal Flightaware gestrichen, 34 weitere verspäteten sich. Die Annullierungen machen 43 Prozent des Tagesprogramms aus.

Auch British Airways verbuchte viele Verspätungen und Ausfälle, 19 Prozent der geplanten Flüge wurden gestrichen. Auch zu Umleitungen an andere Airports kam es. Eine Boeing 787-10 von British Airways aus Chicago etwa konnte nicht in Heathrow landen. Flug BA296 führte stattdessen nach Zürich. Eine aus München kommende Maschine von Lufthansa musste wieder umkehren. Ein Airbus A321 Neo von Middle Eastern Airlines aus Beirut flog statt nach London nach Frankfurt.

Probleme in Deutschland wegen Ylenia

In Deutschland war es bereits am Donnerstag wegen Sturm Ylenia zu Problemen an Flughäfen gekommen. Am Berliner Airport BER musste kurzzeitig die Abfertigung von Flugzeugen unterbrochen werden, weil die Böen zu stark waren. In Hamburg kam es auch zu Ausfällen, ab Frankfurt waren Verbindungen nach Berlin, München und Hamburg betroffen.

Und in Deutschland macht sich bereits der nächste Sturm bereit: Zeynep soll Freitagabend und in der Nacht auf Samstag vor allem den Norden heimsuchen. Aufgrund des Wetters kam es an vielen Airports zu spannenden Manövern. Die einen begeistern Sturmlandungen, anderen machen sie Angst – doch hinschauen wollen offenbar viele.

Rekord für Youtube-Kanal

Wie die Zeitung Guardian berichtet, erreichte der Youtube-Kanal Big Jet TV Rekordwerte. Er zeigt Live Starts und Landungen am Flughafen Heathrow, während der Betreiber die Landungen kommentiert - und zwar wie ein begeisterter Sportkommentator. «Macht euch bereit, Leute, das wird verrückt», kündigt er die Landungen teilweise an.

Schauen Sie im oben stehenden Video selbst bei Big Jet TV rein.

Mehr zum Thema

Flieger der Schweizer Air-Berlin-Tochter Belair: Viele gehen zurück an die Leasingfirmen.

Ab Samstag ruckelt es im deutschen Flugverkehr

Best of Sturm Atiyah in Manchester

Best of Sturm Atiyah in Manchester

Best of Sturm Doris

Best of Sturm Doris

Passagierin in London-Heathrow: Neuer Aktionär im Anflug.

Mehrheit des Flughafens London-Heathrow gehört jetzt arabischen und asiatischen Staaten

Video

Das Doomsday Plane bei der Landung in Los Angeles. Rarer Vogel.
In Los Angeles tauchte erstmals seit Langem wieder eine Boeing E-4B öffentlich auf. Während der Ersatz für die Weltuntergangsflugzeuge der USA bereits entsteht, absolvierte der alternde fliegende Kommandoposten einen ungewöhnlichen Rundflug über das Land.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
alaska airlines
Die amerikanische Fluggesellschaft ist Boeing-Kundin durch und durch. Das zeigte sie bisher auch auf jedem ihrer Flugzeuge - mit der Aufschrift Proudly All Boeing. Nun hat Alaska Airlines ihren Slogan angepasst.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
alaska airlines 1282 ntsb boeing 737 max 9
Obwohl im Flug ein Loch im Rumpf einer Boeing 737 Max 9 von Alaska Airlines klaffte, landete die Crew das Flugzeug im Januar 2024 sicher. Jetzt klagt der Kapitän gegen den Flugzeughersteller.
Timo Nowack
Timo Nowack