Asche auf dem Vorfeld: La Palma muss den Flugverkehr pausieren.

Vulkan Cumbre ViejaLa Palma muss Flughafen nun doch schließen

Auf La Palma ist ein Vulkan ausgebrochen. Zuerst traf das den Flugverkehr kaum, nun aber legt die Vulkanasche den Flughafen auf der kanarischen Insel lahm.

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Letzten Sonntag (19. September) ging es los. Auf der spanischen Insel La Palma brach der Vulkan Cumbre Vieja aus. Es war die erste Eruption seit 50 Jahren. Sie zwang bereits Tausende zur Evakuierung, mehr als 400 Häuser wurden zerstört. Inzwischen hat sich die Aktivität verstärkt. Am Samstag (25. September) ist ein Teil des Vulkankegels eingestürzt, ein neuer Lavastrom ist ausgetreten.

Die Folge ist auch, dass sich die Aschewolken stärker ausbreiten. Zunächst hatte der Ausbruch noch keinen großen Einfluss auf den Flugverkehr. Obwohl der Flughafen nur zehn Kilometer vom aktiven Vulkan entfernt liegt, blieb er dank vorteilhafter Windrichtungen vom Ascheregen verschont.

Binter Canarias am meisten betroffen

Das hat sich geändert. Nachdem noch am Freitag  erste Flüge gestrichen worden waren, wurde inzwischen entscheiden, dass es nicht mehr sicher sei, Flüge zu betreiben. Sämtliche Flüge mussten ab Samstag (25. September) abgesagt werden. Die meisten Flugstreichungen fallen auf Binter Canarias, die größte Regionalfluggesellschaft der Kanarischen Inseln. Der Aeropuerto de La Palma war von einer dicken Ascheschicht bedeckt.

Auch Fluggesellschaften aus Kontinentaleuropa müssen ihre Flüge absagen, so etwa Iberia. Zudem flogen zuvor Urlaubsfluggesellschaften die Insel an, darunter Condor und Tui. Wann es weiter gehen kann, ist zurzeit unklar und hängt vom Verlauf der vulkanischen Aktivität sowie den Windverhältnissen ab.

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