Asche auf dem Vorfeld: La Palma muss den Flugverkehr pausieren.

Vulkan Cumbre ViejaLa Palma muss Flughafen nun doch schließen

Auf La Palma ist ein Vulkan ausgebrochen. Zuerst traf das den Flugverkehr kaum, nun aber legt die Vulkanasche den Flughafen auf der kanarischen Insel lahm.

Top-Jobs

bwlv

Fluggerätmechaniker (m/w/d)

BWLV-Motorflugschule Hahnweide
Vollzeit
Kirchheim/Teck
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Flugschule
Pilatus Logo

Team Leader Account Management

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Hahnair Logo

Compliance Monitoring Manager (all genders)

Hahn Air Lines GmbH
Vollzeit
Düsseldorf
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Etihad Job

Captain A320

Etihad Airways
Vollzeit
Abu Dhabi
Top jobs
United Arab Emirates
Feste Anstellung

Letzten Sonntag (19. September) ging es los. Auf der spanischen Insel La Palma brach der Vulkan Cumbre Vieja aus. Es war die erste Eruption seit 50 Jahren. Sie zwang bereits Tausende zur Evakuierung, mehr als 400 Häuser wurden zerstört. Inzwischen hat sich die Aktivität verstärkt. Am Samstag (25. September) ist ein Teil des Vulkankegels eingestürzt, ein neuer Lavastrom ist ausgetreten.

Die Folge ist auch, dass sich die Aschewolken stärker ausbreiten. Zunächst hatte der Ausbruch noch keinen großen Einfluss auf den Flugverkehr. Obwohl der Flughafen nur zehn Kilometer vom aktiven Vulkan entfernt liegt, blieb er dank vorteilhafter Windrichtungen vom Ascheregen verschont.

Binter Canarias am meisten betroffen

Das hat sich geändert. Nachdem noch am Freitag  erste Flüge gestrichen worden waren, wurde inzwischen entscheiden, dass es nicht mehr sicher sei, Flüge zu betreiben. Sämtliche Flüge mussten ab Samstag (25. September) abgesagt werden. Die meisten Flugstreichungen fallen auf Binter Canarias, die größte Regionalfluggesellschaft der Kanarischen Inseln. Der Aeropuerto de La Palma war von einer dicken Ascheschicht bedeckt.

Auch Fluggesellschaften aus Kontinentaleuropa müssen ihre Flüge absagen, so etwa Iberia. Zudem flogen zuvor Urlaubsfluggesellschaften die Insel an, darunter Condor und Tui. Wann es weiter gehen kann, ist zurzeit unklar und hängt vom Verlauf der vulkanischen Aktivität sowie den Windverhältnissen ab.

Mehr zum Thema

Vulkanausbruch führt zu großen Umwegen

Vulkanausbruch führt zu großen Umwegen

Das AVOID-System erkennt Aschewolken in einer Höhe von 5'000 Fuss bis 50'000 Fuss (1'500 Meter bis 15'000 Meter) und bis zu einer Entfernung von 100 Kilometern

Mit Radar gegen Vulkanasche

Vor zehn Jahren plagte etwas anderes die Luftfahrt

Vor zehn Jahren plagte etwas anderes die Luftfahrt

ticker-spanien

Unbefristeter Streik der Flugsicherung in Spanien: Diese Flughäfen sind betroffen

Video

Airbus A350 F Erstflug in Toulouse: Der Frachter war vier Stunden in der Luft.
Vier Stunden, 220 Gigabyte Daten und ein Start ohne elektronische Schutzfunktionen: Der Airbus A350 F ist zum ersten Mal geflogen. Was die Crew testete und was den Frachter besonders macht.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
airbus a350 f erstflug 01
Am Dienstag ist der Airbus-A350-Frachter zum ersten Mal abgehoben. Ende 2027 will der Flugzeugbauer den ersten A350 F aus der Serienproduktion ausliefern. Zwei Kunden kommen für die Premiere infrage.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Timo Nowack
Timo Nowack
Ex-Swissair-Sprecher Urs Peter Naef: «»
Als die Nachricht vom Absturz vor Halifax eintraf, war das Krisenhandbuch der Swissair-Kommunikationsabteilung noch nicht fertig. Medienverantwortlicher Urs Peter Naef musste improvisieren - und zugleich die Angehörigen vor aufdringlichen Medien schützen. Seine wichtigste Lehre aus der Katastrophe: «Steh zu dem, was passiert ist, und zeig Flagge.»
Christopher Scheffelmeier
Christopher Scheffelmeier