Airbus A320 von Bulgaria Air - unterwegs für Condor: Flog reichlich schnell nach Stuttgart.

FuerteventuraVerspäteter Condor-Flug fliegt in Rekordzeit von den Kanaren nach Stuttgart

Ein Flug von Condor hatte in Fuerteventura eine große Abgangsverspätung. Wegen des Nachtflugverbots drohte er, nicht mehr rechtzeitig in Stuttgart anzukommen. Doch die Crew schaffte es schneller als üblich.

Top-Jobs

bwlv

Fluggerätmechaniker (m/w/d)

BWLV-Motorflugschule Hahnweide
Vollzeit
Kirchheim/Teck
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Flugschule
Pilatus Logo

Team Leader Account Management

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Hahnair Logo

Compliance Monitoring Manager (all genders)

Hahn Air Lines GmbH
Vollzeit
Düsseldorf
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Etihad Job

Captain A320

Etihad Airways
Vollzeit
Abu Dhabi
Top jobs
United Arab Emirates
Feste Anstellung

Nach 23:30 Uhr dürfen in Stuttgart keine Düsenflugzeuge mehr landen. Eine Ausnahme gibt es nur für Flüge mit Verspätung. Sie können bis spätestens 24 Uhr auf der Piste des Flughafens der Landeshauptstadt Baden-Württembergs aufsetzen. Deshalb wurde Flug DE1453 von Condor vom 6. Juli zu einer Zitterpartie.

Der Flug aus Fuerteventura hätte laut Flugplan um 23:20 Uhr in Stuttgart landen sollen. Doch der Airbus A320 war bereits mit 40 Minuten Verspätung auf der kanarischen Insel gelandet. Die Crew von Bulgaria Air, die den Flug im Wet-Lease für Condor durchführte, versuchte deshalb schnell zu machen, um vor dem Nachtflugverbot in Deutschland anzukommen. Doch die spanische Flugsicherung teilte ihr eine Startzeit um 19:30 Uhr zu, wie die Fuerteventura Zeitung schreibt.

Flugsicherung hatte Einsehen

Damit hätte der weiße A320 mit den gelben Condor-Streifen auf der Schwanzflosse erst 1:20 Stunden später als geplant starten können. Da noch rechtzeitig anzukommen, wäre schier unmöglich gewesen. Die Crew diskutierte deshalb, was sie tun soll. Es sei im Raum gestanden, die Passagiere wieder aussteigen zu lassen und in Hotels unterzubringen, heißt es im Bericht.

Im letzten Moment meldete sich aber die Flugsicherung und teilte der Besatzung mit, sie könne doch starten. Um 19:11 Uhr flog der A320 mit dem Kennzeichen LZ-FBK am Flughafen Fuerteventura ab. Und am Ende landete er um 23:34 Uhr in Stuttgart. 3:23 Stunden brauchte er nur. Gemäß Condor hatten die «Wetter- und insbesondere die Windbedingungen Flüge von den Kanaren zurück nach Deutschland» begünstigt.

Flugzeiten von bis zu 4:11 Stunden

Die Zeit ist rekordverdächtig. In den letzten Tagen brauchte der schnellste Flug von Fuerteventura nach Stuttgart 3:25 Stunden, der langsamste 4:11 Stunden. Auf der Strecke sind Condor und Tuifly unterwegs.

Mehr zum Thema

Die D-ABUM in Arizona: Bald hat sie einen neuen Job.

Condors Achim unterwegs zum neuen Job in China

Condor will bis zu fünf zusätzliche Airbus A330 Neo

Condor will bis zu fünf zusätzliche Airbus A330 Neo

Boeing 767 von Condor: Reisende prügelten sich an Bord.

Prügelei an Bord zwingt Condor-Crew zur Landung

Flugzeug von Etihad in Frankfurt, im Hintergrund unter anderem Condor-Jets: Die Fluglinien aus den Emiraten dominieren das Geschäft.

Die Machtverhältnisse am Himmel zwischen Deutschland und den Emiraten

Video

Ex-Swissair-Sprecher Urs Peter Naef: «»
Als die Nachricht vom Absturz vor Halifax eintraf, war das Krisenhandbuch der Swissair-Kommunikationsabteilung noch nicht fertig. Medienverantwortlicher Urs Peter Naef musste improvisieren - und zugleich die Angehörigen vor aufdringlichen Medien schützen. Seine wichtigste Lehre aus der Katastrophe: «Steh zu dem, was passiert ist, und zeig Flagge.»
Christopher Scheffelmeier
Christopher Scheffelmeier
Kälin
Mit der Rückkehr der Angehörigen aus Kanada war die Arbeit für die Swissair längst nicht beendet. Persönliche Gegenstände mussten zurückgegeben, Gedenkveranstaltungen organisiert und Familien weiter begleitet werden. Der Ehemalige Finanzchef Walter Kälin blickt auf die Herausforderungen zurück – und erklärt, wie die Erfahrungen von damals die heutige Krisenbetreuung prägen
Christopher Scheffelmeier
Christopher Scheffelmeier
Ex-Swissair-Personalchef Matthias Mölleney zum Unglück von Flug SR1111: «...»
Als Flug SR111 von Swissair vor Halifax abstürzte, war Matthias Mölleney erst seit 95 Tagen Personalchef der Airline. Plötzlich musste er die Angehörigen und Mitarbeitenden betreuen und zugleich den Flugbetrieb aufrechterhalten. Fast drei Jahrzehnte später erinnert er sich an die schwersten Tage seiner Karriere – und an die Lehren für das spätere Grounding.
Christopher Scheffelmeier
Christopher Scheffelmeier