Passagierin: Wer früh storniert zahlt künftig vielleicht weniger.

Flexibleres ReisenVerändert Corona die Umbuchungsgebühren?

Wegen der Pandemie sind viele Fluglinien gezwungen, mit Stornierungen und Umbuchungen kulant umzugehen. Das könnte sich auch auf die Zukunft auswirken.

Top-Jobs

IFFD Flugdienste

Piloten/ First Officer (m/w/d)

IFFD GmbH
Graz/Klagenfurt
Feste Anstellung
NCC-Betrieb
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

Flight Operations Officer in Vienna (Austria)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

First Officer Embraer 550 / Legacy 500 (m/f)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

Compliance Monitoring Manager – Flight Operations

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs

Wer den billigsten Flugtarif will, erhielt den bisher nur unter bestimmten Bedingungen: Umbuchen konnte man gar nicht oder nur gegen eine hohe Gebühr. Zwischen 50 und mehreren Hundert Euro konnte das kosten – je nach Reiseziel und Buchungsklasse. Stornieren war meist gar nicht möglich.

Doch in der Luftfahrt hat sich mit der Corona-Krise vieles verändert. Die Reise als Passagier, die Flotten der Airlines, die Art des Flugzeugbaus – in der neuen Normalität sieht alles anders aus. Auch auf die Ticketbuchung könnte sich die Pandemie auswirken und für Passagiere wäre das vielleicht gar nicht so unerfreulich.

Auch Billigairlines sind kulant

Denn zumindest aktuell haben die meisten Fluggesellschaften die strengen Umbuchungsbedingungen außer Kraft gesetzt. Auch, wenn immer mehr Flüge abheben; die Einreisebestimmungen ändern sich derzeit schnell. Daher können gewisse Destinationen plötzlich nicht mehr besucht werden - oder es ist nicht mehr attraktiv, sie zu besuchen.

Nicht nur klassische Fluggesellschaften wie Lufthansa, Swiss, British Airways oder Air France erlassen weiterhin die Umbuchungsgebühren oder bieten zumindest deutlich günstigere Gebühren dafür an. Auch Billigairlines bleibt kaum etwas anderes übrig. Easyjet und Ryanair gaben ebenfalls erst gerade bekannt, die neuen Bedingungen noch länger gelten zu lassen und Umbuchungsgebühren zu streichen.

Flexiblere Gebühren in der Zukunft?

Dass die Pandemie das endgültige Aus der Umbuchungsgebühren bedeutet, ist fraglich. Doch es könne Monate, vielleicht gar Jahre dauern, bis sie wiederkommen, meint Expertin Helane Becker vom Analysehaus Cowen zum Nachrichtensender CNN. «Airlines bleibt gerade nichts anderes übrig, weil Kunden sonst nicht buchen.»

Langfristig könne es zumindest dazu kommen, dass die Fluggesellschaften kundenfreundlichere Tarife anbieten. Ein Weg dazu wäre zum Beispiel, die Höhe abhängig vom Zeitpunkt der Umbuchung oder Stornierung zu machen. Findet sie viele Wochen vor Reiseantritt statt, haben Airlines genug Zeit, die Tickets sonst noch loszuwerden. Eine Woche vorher ist das kaum möglich.

Von Hotels lernen

Das System kennt man von Hotels. Oft zahlt man dort beispielsweise bis einen Monat vor Ankunft nichts, bis eine Woche 50 Prozent und ab 24 Stunden vorher den vollen Preis. Das könnten Fluggesellschaft kopieren.

Mehr zum Thema

Bordservice: Nur noch beschränkt im Angebot.

Weniger Bordservice und Masken werden Standard

Passagier blickt auf Airbus A380 von Emirates: Fliegen wird wohl teurer.

Steigen jetzt die Ticketpreise?

Passagiere im Flieger: Kaufen Tickets bisher meist einzeln.

Macht Corona Flugabos für Airlines attraktiver?

Airbus A350 von Lufthansa: Wer umbucht, muss künftig mehr zahlen.

Umbuchen wird bei Austrian, Lufthansa und Swiss deutlich teurer

Video

pab wingair fujairah airbus a320 neo acj
Bei Airbus in Toulouse ist ein frisch produzierter A320 Neo zu erspähen, dessen Lackierung deutlich macht: Er wird in die Vereinigten Arabischen Emirate gehen. Allerdings nicht zu einer Airline.
Timo Nowack
Timo Nowack
airbus a380 qantas sao paolo
Ein Airbus A380 der australischen Airline hat einen Flug nach Brasilien absolviert, der nicht zum Linienflugprogramm von Qantas gehört. Das sorgte für zwei Premieren. Nun gibt es Gerüchte, dass ein Superstar den Superjumbo gemietet haben soll.
Timo Nowack
Timo Nowack
delta dl1992 guadalajara airnav radar
Nach dem Tod eines berüchtigten Drogenbosses in Mexiko gibt es Unruhen, besonders im Bundesstaat Jalisco. Das hat auch Folgen für den Luftverkehr, besonders zwei größere Flughäfen sind betroffen.
Timo Nowack
Timo Nowack