Passagierin: Wer früh storniert zahlt künftig vielleicht weniger.

Flexibleres ReisenVerändert Corona die Umbuchungsgebühren?

Wegen der Pandemie sind viele Fluglinien gezwungen, mit Stornierungen und Umbuchungen kulant umzugehen. Das könnte sich auch auf die Zukunft auswirken.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Team Leader Account Management

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
HahnAir

Compliance Monitoring Manager (all genders)

Hahn Air Lines GmbH
Vollzeit
Düsseldorf
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Etihad Job

Captain A320

Etihad Airways
Vollzeit
Abu Dhabi
Top jobs
United Arab Emirates
Feste Anstellung
Etihad Job

First Officer A320

Abu Dhabi
Feste Anstellung
Etihad Airways
United Arab Emirates
Vollzeit
Top jobs

Wer den billigsten Flugtarif will, erhielt den bisher nur unter bestimmten Bedingungen: Umbuchen konnte man gar nicht oder nur gegen eine hohe Gebühr. Zwischen 50 und mehreren Hundert Euro konnte das kosten – je nach Reiseziel und Buchungsklasse. Stornieren war meist gar nicht möglich.

Doch in der Luftfahrt hat sich mit der Corona-Krise vieles verändert. Die Reise als Passagier, die Flotten der Airlines, die Art des Flugzeugbaus – in der neuen Normalität sieht alles anders aus. Auch auf die Ticketbuchung könnte sich die Pandemie auswirken und für Passagiere wäre das vielleicht gar nicht so unerfreulich.

Auch Billigairlines sind kulant

Denn zumindest aktuell haben die meisten Fluggesellschaften die strengen Umbuchungsbedingungen außer Kraft gesetzt. Auch, wenn immer mehr Flüge abheben; die Einreisebestimmungen ändern sich derzeit schnell. Daher können gewisse Destinationen plötzlich nicht mehr besucht werden - oder es ist nicht mehr attraktiv, sie zu besuchen.

Nicht nur klassische Fluggesellschaften wie Lufthansa, Swiss, British Airways oder Air France erlassen weiterhin die Umbuchungsgebühren oder bieten zumindest deutlich günstigere Gebühren dafür an. Auch Billigairlines bleibt kaum etwas anderes übrig. Easyjet und Ryanair gaben ebenfalls erst gerade bekannt, die neuen Bedingungen noch länger gelten zu lassen und Umbuchungsgebühren zu streichen.

Flexiblere Gebühren in der Zukunft?

Dass die Pandemie das endgültige Aus der Umbuchungsgebühren bedeutet, ist fraglich. Doch es könne Monate, vielleicht gar Jahre dauern, bis sie wiederkommen, meint Expertin Helane Becker vom Analysehaus Cowen zum Nachrichtensender CNN. «Airlines bleibt gerade nichts anderes übrig, weil Kunden sonst nicht buchen.»

Langfristig könne es zumindest dazu kommen, dass die Fluggesellschaften kundenfreundlichere Tarife anbieten. Ein Weg dazu wäre zum Beispiel, die Höhe abhängig vom Zeitpunkt der Umbuchung oder Stornierung zu machen. Findet sie viele Wochen vor Reiseantritt statt, haben Airlines genug Zeit, die Tickets sonst noch loszuwerden. Eine Woche vorher ist das kaum möglich.

Von Hotels lernen

Das System kennt man von Hotels. Oft zahlt man dort beispielsweise bis einen Monat vor Ankunft nichts, bis eine Woche 50 Prozent und ab 24 Stunden vorher den vollen Preis. Das könnten Fluggesellschaft kopieren.

Mehr zum Thema

Bordservice: Nur noch beschränkt im Angebot.

Weniger Bordservice und Masken werden Standard

Passagier blickt auf Airbus A380 von Emirates: Fliegen wird wohl teurer.

Steigen jetzt die Ticketpreise?

Passagiere im Flieger: Kaufen Tickets bisher meist einzeln.

Macht Corona Flugabos für Airlines attraktiver?

Airbus A350 von Lufthansa: Wer umbucht, muss künftig mehr zahlen.

Umbuchen wird bei Austrian, Lufthansa und Swiss deutlich teurer

Video

midway atoll usfws
Die USA müssten mindestens 100 Millionen Dollar investieren, um den Flughafen des Midway Atolls betriebsbereit zu halten. Etliche Airlines und der Flugzeugbauer Boeing werben für die Investition - obwohl es so gut wie keine Starts und Landungen an dem Airport gibt.
Timo Nowack
Timo Nowack
Feuerwerk und Flugzeug: Keine gute Kombination.
Feuerwerk und Flugzeuge sind keine gute Kombination. Das zeigte sich am Flughafen Mundo Maya in Guatemala, als ein Airbus A320 von Avianca zur Landung ansetzte.
Laura Frommberg
Laura Frommberg
Der neue Honda Jet: Die Maschine heißt ab sofort Echelon.
Der japanische Businessjet-Hersteller vermeldet Fortschritte beim Bau der ersten Echelon-Maschine, muss aber gleichzeitig eine deutliche Verzögerung einräumen. Erstflug und Zulassung verschieben sich um bis zu drei Jahre.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies