Zu verkaufen: Der Airbus A319, den Venezuelas Präsident Chavez vor zwölf Jahren bestellt hatte.

Venezuela stärkt Conviasa

Lange wurde um den Jet von Venezuelas Ex-Präsident Hugo Chavez spekuliert. Nun verkündete die Regierung den Verkauf des Airbus A319 - zugunsten von Conviasa.

Top-Jobs

k5 logo

Captain A320 (m/w/d)

K5-Aviation GmbH
München, Hamburg, Stuttgart
Feste Anstellung
Business Aviation
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
logo-gi-group

Teamleiter (gn) am Flughafen Hamburg

Hamburg
Feste Anstellung
Gi Group Recruiting
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Hahnair Logo

Kapitän C680A (all genders) mit Zusatzaufgaben

Düsseldorf
Feste Anstellung
Hahn Air Lines GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Hahnair Logo

Deputy Continuing Airworthiness Manager (all genders)

Düsseldorf
Feste Anstellung
Hahn Air Lines GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs

Vor zwölf Jahren bestellte Venezuelas mittlerweile verstorbener Präsident Hugo Chavéz Chávez einen brandneuen Airbus 319 - inklusive luxuriöser Ausstattung. Der Listenpreis der Maschine lag bei 61 Millionen Euro, hinzu kamen Sonderwünsche für weitere 15 Millionen Euro. Nach seinem Tod gab es viele Gerüchte und Spekulationen um die Maschine. Vor ein paar Monaten kündigte der neue Präsident Nicolas Maduro an, den A319 Conviasa, der Nationalfluglinie des Landes, zu übergeben. Eingesetzt wurde die Maschine aber offenbar nie.

Nun soll der Airbus verkauft werden. Der Erlös komme Conviasa zugute, erklärte Verkehrsminister Hebert Garcia Plaza: «Mit der Spende des Präsidenten-Airbus sind wir in der Lage, mindestens zwei neue Flugzeuge für internationale Strecken zu kaufen.» Darunter könnte auch ein Airbus sein, um die «steigende Nachfrage» nach Flügen nach Italien zu decken.

Neue Strategie für Venezuelas Luftfahrt

Überhaupt will Maduro die Luftfahrtbranche des Landes generalüberholen. Mittelfristig würden alle Airlines des Landes modernisiert, angefangen bei Conviasa. Man werde mit den «besten Teams der Welt arbeiten, um eine neue Strategie zu entwickeln». So soll Conviasa neue Routen nach Lateinamerika, in die Karibik, USA und Europa anbieten können. Dafür werde man auch der Flughafen des Bundesstaates Apure, Las Flecheras, für 23 Millionen Bolivar (etwa 2,7 Millionen Euro) ausbauen, erklärte Verkehrsminister Plaza.

Zugleich griff Maduro die europäische Presse scharf an. Viele Fluglinien hätten ihre Verbindungen nach Brasilien zur Fußball-WM ausgebaut und dafür Routen nach Venezuela eingespart. Die «bourgeoise» Presse hätte einen «Wirtschaftskrieg» gegen Venezuela begonnen. Jede Airline, die Venezuela verlasse, dürfe auch nicht wiederkommen, erklärte Maduro weiter.

Mehr zum Thema

A319 City Airlines retrofit neu 1

So macht Lufthansa City Airlines aus ihren vier Airbus A319-Veteranen moderne Flugzeuge

Der albanische Regierungsflieger: Der Airbus A319 gehört nun Albanien.

Türkei schenkt Albanien einen Airbus A319

airbus a319 neo first flight 2019 01

Airbus denkt über Ende des A319 Neo nach

A319 als Löschflugzeug: Neptune Aviation will den kleinen Airbus zum Löschflugzeug umbauen.

Aus Airbus A319 werden Löschflugzeuge

Video

03cb5639-a63e-4644-b420-139634c38344
Die abgelegenste bewohnte Insel der Welt kämpft mit der Angst vor einem Hantavirus-Ausbruch. Nun warf ein britischer Airbus A400 M medizinisches Material über Tristan da Cunha ab – begleitet von Fallschirmjägern und Notfallmedizinern.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
Der Airbus A321 Neo von Frontier: Die Passagiere verließen das Flugzeug über die Notrutschen.
Dramatische Szenen am Flughafen Denver: Ein Airbus A321 Neo von Frontier Airlines stoppte den Startlauf abrupt, nachdem das Flugzeug eine Person auf der Piste erfasst hatte.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
Absturzstelle: Hier prallte der Jet ins Gebirge.
Der Absturz von Flug MU5735 beschäftigt Ermittlungsbehörden seit mehr als vier Jahren. Jetzt deuten neue Daten darauf hin, dass es im Cockpit der Boeing 737 von China Eastern Airlines vor dem Crash zu einem Kampf um die Kontrolle kam.
Laura Frommberg
Laura Frommberg