Flieger von UTair: Die Flotte wurde stark verkleinert.

44 Flugzeuge wenigerUtair dezimiert Flotte

Russlands drittgrößte Fluglinie schrumpft massiv: 44 Flugzeuge hat sie bereits aus der Flotte genommen. Und die Regierung muss Utair finanziell stützen.

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Sanktionen des Westens, Rubelkrise, mehr Konkurrenz - die russische Luftfahrt hat schon bessere Zeiten erlebt. Auch die drittgrößte Fluggesellschaft des Landes bekommt das zu spüren. Fast drei Milliarden Dollar an Schulden hatte Utair per Ende letzten Jahres angehäuft, berichtet die Zeitung Moscow Times.

Utair-Chef Andrei Martirosow hatte bereits vor einigen Wochen angekündigt, dass er erwarte, dass das Passagieraufkommen wegen der weniger reiselustigen Russen um einen Viertel abnimmt. Das alles zwingt seine Airline zu einem straffen Sparprogramm. 44 von 115 Flugzeugen – oder rund 40 Prozent der Flieger – hat Utair daher aus der Flotte gestrichen. Das soll Leasingkosten von 100 Millionen Dollar einsparen. Auch Charterflüge und die Flotte der Hubschrauber-Division sollen reduziert werden.

Regierung hilft

Immerhin: Die Regierung hat eine Finanzspritze von 19 Milliarden Rubel (rund 320 Millionen Euro) in der Form von Garantien durchgewunken. Doch das ist deutlich weniger als das, was Utair eigentlich haben wollte. Die Fluggesellschaft hatte ursprünglich rund 650 Millionen Euro beantragt.

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