Mauerparole in Kuba: Das Land hofft auf mehr Besucher.

Historischer EntscheidUSA und Kuba führen Linienflüge wieder ein

Es ist ein historischer Beschluss: Die USA und Kuba erlauben wieder Linienflüge zwischen den beiden Ländern. American will schon 2016 loslegen.

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Plötzlich ging alles sehr schnell. Nach mehr als einem halben Jahrhundert feindseliger Funkstille wurde der Ton in den letzten Monaten nach und nach freundlicher. Im Juli wurde dann die US-Botschaft in Kuba wieder eröffnet – seit 1961 hatte sie leer gestanden. Und dann kam am Donnerstag (17. Dezember) plötzlich die Meldung: Es soll wieder Linienflüge zwischen den USA und Kuba geben. Darauf haben sich die beiden Länder geeinigt.

Wegen der großen kubanischen Diaspora in den Vereinigten Staaten und der Nähe der malerischen karibischen Insel erhoffen die Fluggesellschaften aus den USA sich nun deutlich mehr Einnahmen durch die Vereinbarung. «Wir freuen uns sehr über dieses historische Abkommen», heißt es in einer Mitteilung von United Airlines. Man freue sich, schon bald Linienflüge zwischen den beiden Ländern aufzunehmen. Ein Datum nennt United nicht. Man brauche zuvor die Genehmigung der Behörden, heißt es in der Mitteilung nur.

American will 2016 loslegen

American Airlines wird da schon deutlicher. Die Fluggesellschaft ist jetzt schon führend in Sachen Kuba-Flüge – allerdings nur im Chartergeschäft. Man freue sich, schon bald nun auch Linienflüge in das Land anzubieten – und zwar schnell. So schnell wie möglich in 2016 wolle man die Verbindungen aufnehmen, teilt American mit. Man werde sehr bald einen Antrag beim Transportministerium stellen.

Keine Fluggesellschaft setzte aber so stark auf die Öffnung des kommunistischen Inselstaates wie Jetblue. Sie ist neben American, Executive Airlines, Sun Country oder World Atlantic Airways eine von nur einer Handvoll Airlines aus den USA, welche überhaupt Charterflüge nach Kuba durchführen dürfen. Die Passagiere müssen die Trips über spezialisierte Reiseagenturen buchen und gewiss Bedingungen erfüllen. Auch Jetblue hofft nun auf mehr als dieses Chartergeschäft.

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