Dreamliner von Boeing: Es könnte Verzögerungen geben.

Shutdown trifft Airbus und Boeing

Die USA laufen auf Sparflamme. Nur die nötigen Amtsstellen arbeiten noch. Boeing fürchtet Auswirkungen beim Dreamliner. Auch Airbus spürt die Folgen.

Top-Jobs

Sparfell Logo

First Officer Embraer 550 / Legacy 500 (m/f)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

Compliance Monitoring Manager – Flight Operations

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
LBV Logo

Sachbearbeiter:in Betriebssicherheit

Schönefeld (bei Berlin)
Feste Anstellung
Luftfahrtbehörde
Landesamt für Bauen und Verkehr
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

VIP Flight Attendant (f/m/d) (full time)

Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs

Es hat etwas von Ausnahmezustand. Nicht einmal die Internetseite des Weißen Hauses funktioniert derzeit noch richtig. «Weil der Kongress seine Verantwortung nicht wahrnahm, das Haushaltsbudget zu genehmigen, sind weite Teile der Regierung lahmgelegt», ist dort einzig zu lesen. Nur noch die nötigsten Einrichtungen funktionieren in den USA, unter anderem Armee, Polizei oder Krankenhäuser. Alles andere bleibt geschlossen. Auch Bereiche der Luftfahrtaufsichtsbehörde Federal Aviation Administration sind betroffen. Der Luftverkehr in den Vereinigten Staaten verlaufe wie üblich, , teilte die FAA mit. Während des Shutdowns werde man aber keine Zertifizierungen vornehmen.

Boeing fürchtet nun um den Zeitplan für die Produktion des Dreamliners. Die Boeing 787, die in South Carolina gebaut werden, seien vom Shutdown direkt betroffen, teilte der Flugzeugbauer mit. Alle Jets benötigen vor der Auslieferung die endgültige Zertifizierung durch die FAA. Das muss nun warten. Flieger, die im Bundesstaat Washington gebaut werden, sind dagegen nicht betroffen. Die FAA hat die Aufgaben dort ausgelagert.

Auslieferung nicht möglich

Boeings besorgte Mitteilung kam, nachdem der europäische Konkurrent Airbus bereits am ersten Tag des Shutdowns Probleme bekam. Der Flugzeugbauer konnte ein Flugzeug an die amerikanische Fluggesellschaft Jetblue nicht ausliefern, weil eine offizielle Absegnung nicht möglich war. Die Maschine ist laut Informationen des Wall Street Journal immer noch nicht an ihrem Ziel angekommen. Jetblue musste eine offizielle Empfangszeremonie für den A320 aus diesem Grund abbrechen.

Mehr zum Thema

Airbus A320 von Afriqiyah Airways: Von ehemals acht Maschinen ist noch ein Airbus einsatzbereit.

Bei Kämpfen beschädigt: Afriqiyah Airways verkauft zwei Airbus A320 und einen A330

ticker-airbus-neo-1

Airbus startet 2026 mit 19 Auslieferungen und 49 Bestellungen im Januar

ticker-airbus-helicopters

Frankreich bestellt Minidrohnen-System von Airbus für Marine

Airbus A220 von Swiss: Die Airline sucht nach der Ursache des Triebwerksversagens.

Airbus will in den nächsten Wochen Verkaufsgespräche für den A220-500 aufnehmen

Video

Bildschirmfoto 2026-02-16 um 095023
Nach 16 Jahren im Dienst hat der Flugzeugbauer sein letztes Dreamliner-Testflugzeug ausgemustert. Die Boeing 787-8 sollte ursprünglich einen anderen Zweck bekommen.
Laura Frommberg
Laura Frommberg
Boeing 777 von Latam: Kurz danach wurde der Start abgebrochen.
Kurz vor dem Abheben entschied sich die Crew eines Fluges von Latam zum Startabbruch. Die Boeing 777-300 ER kam erst am Ende der 3700 Meter langen Piste von São Paulo-Guarulhos zum Stehen. Erfolgte der Abbruch zu spät?
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Die Fokker 50 nach der Notlandung: Niemand kam bei dem Unglück ums Leben.
In Somalia musste eine Fokker 50 notlanden. Dabei ist das Flugzeug von Starsky Aviation über die Piste hinausgeschossen und am Strand zum Stillstand gekommen. Verletzt wurde niemand.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies