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Gegenwind für Delta und Co.

US-Flughäfen gegen US-Fluglinien

US-Fluglinien wollen Konkurrenten vom Golf einschränken. Wegen dem Kampf gegen Emirates und Co. bekommen sie nun Ärger mit Flughäfen und Logistikern.

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Fedex-Hub in Memphis: Die Frachtairline braucht die Open-Sky-Abkommen.

span>Richard Anderson trieb den Kampf gegen Emirates & Co. auf die Spitze. In einem Interview mit dem Nachrichtensender CNN rückte der Chef von Delta Air Lines sämtliche Golfairlines in die Nähe der Attentäter vom 11. September 2001. Obwohl sein Unternehmen danach etwas veröffentlichte, was so klang wie eine Entschuldigung – geholfen hat das nicht. Emirates lehnte das Sorry von Delta öffentlich ab.

Die anderen großen amerikanischen Fluglinien United und American hingegen ziehen mit Delta an einem Strang. Im vergangenen Monat haben sie alle gemeinsam der Regierung eine Studie übergeben, in der sie verlangen, die Golfanbieter strenger zu beaufsichtigen. In dem 55-seitigen Dokument versuchen sie, der Regierung klarzumachen, dass die drei Golfanbieter wegen massiver Subventionen den weltweiten Wettbewerb verzerren.

Gefährden Delta und Co. die Open-Sky-Abkommen?

Etihad, Qatar und Emirates verteidigen sich: Es gebe keinerlei Anhaltspunkte dafür, dass man illegal subventioniert werde. Und nun bekommen sie ausgerechnet aus den USA Unterstützung. Aus der Luftfahrt-, Logistik- und Reisebranche heißt es, die US-Anbieter wollten einfach den Wettbewerb ausschalten, weil sie mit dem Niveau nicht mithalten können. Frachtanbieter wie UPS klagen, die drei großen US-Anbieter würden die Open-Sky-Abkommen gefährden. Diese handeln die USA mit anderen Staaten aus und geben Airlines damit das Recht, wann immer sie wollen und zu den Preisen, die sie setzen, ins Territorium der anderen zu fliegen.

«Diese Verträge sind für uns wichtig, um unser Geschäft aufrecht zu erhalten – auch wenn die drei großen denken, sie hätten nichts zu verlieren, wenn es Open Sky nicht mehr gäbe», sagt auch Fedex-Chef David Bronczek. Die Flughafenvereinigung Airports Council International-North America, der Reiseanbieterverband U.S. Travel Association, und der Geschäftsreisendenverband Business Travel Coalition unterstützen ihn und stellen sich ebenfalls gegen die klagenden Fluggesellschaften.

Auch Jetblue wehrt sich

Die prominenteste Fluglinie, die sich zu dem Thema äußerte, ist Jetblue. Auch sie schickte einen Brief an die US-Regierung. Sie solle die Open-Sky-Verträge dringend weiterführen, so der Appell. Sie ermöglichen uns, unsere Märkte zu erweitern und lukrative Partnerschaften einzugehen», so Geschäftsführer Robin Hayes. Jetblue arbeitet unter anderem mit allen drei Großen vom Golf zusammen.



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