Fedex-Hub in Memphis: Die Frachtairline braucht die Open-Sky-Abkommen.

Gegenwind für Delta und Co.US-Flughäfen gegen US-Fluglinien

US-Fluglinien wollen Konkurrenten vom Golf einschränken. Wegen dem Kampf gegen Emirates und Co. bekommen sie nun Ärger mit Flughäfen und Logistikern.

Top-Jobs

Etihad Job

Captain A320

Etihad Airways
Vollzeit
Abu Dhabi
Top jobs
United Arab Emirates
Feste Anstellung
Etihad Job

First Officer A320

Abu Dhabi
Feste Anstellung
Etihad Airways
United Arab Emirates
Vollzeit
Top jobs
ticker-dfs-deutsche-flugsicherung

Fluglotse (w/m/d)

Deutsche Flugsicherung DFS
Studium
Langen b. Frankfurt
Top jobs
Deutschland
.

Event Manager (m/f, 100%)

Vollzeit
IRF Reputation AG
Basel
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Luftfahrt

span>Richard Anderson trieb den Kampf gegen Emirates & Co. auf die Spitze. In einem Interview mit dem Nachrichtensender CNN rückte der Chef von Delta Air Lines sämtliche Golfairlines in die Nähe der Attentäter vom 11. September 2001. Obwohl sein Unternehmen danach etwas veröffentlichte, was so klang wie eine Entschuldigung – geholfen hat das nicht. Emirates lehnte das Sorry von Delta öffentlich ab.

Die anderen großen amerikanischen Fluglinien United und American hingegen ziehen mit Delta an einem Strang. Im vergangenen Monat haben sie alle gemeinsam der Regierung eine Studie übergeben, in der sie verlangen, die Golfanbieter strenger zu beaufsichtigen. In dem 55-seitigen Dokument versuchen sie, der Regierung klarzumachen, dass die drei Golfanbieter wegen massiver Subventionen den weltweiten Wettbewerb verzerren.

Gefährden Delta und Co. die Open-Sky-Abkommen?

Etihad, Qatar und Emirates verteidigen sich: Es gebe keinerlei Anhaltspunkte dafür, dass man illegal subventioniert werde. Und nun bekommen sie ausgerechnet aus den USA Unterstützung. Aus der Luftfahrt-, Logistik- und Reisebranche heißt es, die US-Anbieter wollten einfach den Wettbewerb ausschalten, weil sie mit dem Niveau nicht mithalten können. Frachtanbieter wie UPS klagen, die drei großen US-Anbieter würden die Open-Sky-Abkommen gefährden. Diese handeln die USA mit anderen Staaten aus und geben Airlines damit das Recht, wann immer sie wollen und zu den Preisen, die sie setzen, ins Territorium der anderen zu fliegen.

«Diese Verträge sind für uns wichtig, um unser Geschäft aufrecht zu erhalten – auch wenn die drei großen denken, sie hätten nichts zu verlieren, wenn es Open Sky nicht mehr gäbe», sagt auch Fedex-Chef David Bronczek. Die Flughafenvereinigung Airports Council International-North America, der Reiseanbieterverband U.S. Travel Association, und der Geschäftsreisendenverband Business Travel Coalition unterstützen ihn und stellen sich ebenfalls gegen die klagenden Fluggesellschaften.

Auch Jetblue wehrt sich

Die prominenteste Fluglinie, die sich zu dem Thema äußerte, ist Jetblue. Auch sie schickte einen Brief an die US-Regierung. Sie solle die Open-Sky-Verträge dringend weiterführen, so der Appell. Sie ermöglichen uns, unsere Märkte zu erweitern und lukrative Partnerschaften einzugehen», so Geschäftsführer Robin Hayes. Jetblue arbeitet unter anderem mit allen drei Großen vom Golf zusammen.

Mehr zum Thema

ticker-emirates

Europäischer Pilotenverband warnt vor mehr Verkehrsrechten für Emirates, Qatar Airways & Co.

Emirates zeugte ihren neuen Premium-Econmy-Sitz: Der Sitz ist elektrisch und  mit einer Trennwand ausgestattet.

Emirates bringt Business-Class-Privatsphäre in die Premium Economy

Der neue Sitz vom hinten. Alle Sitze sind mit einer Handyhalterung und einem13,3-4K-Display ausgestattet.

So sieht der verbesserte Premium-Economy-Sitz von Emirates aus

ticker-emirates

Emirates baut Champagner- und Schaumweinangebot aus

Video

Flughafen Gander am 11. September 2001: 38 Großraumflugzeuge strandeten an dem kanadischen Airport.
Nach den Anschlägen vom 11. September 2001 sperrten die USA ihren Luftraum. Fast 240 Flugzeuge auf dem Weg ins Land konnten nicht mehr umkehren. Kanada nahm sie auf – und musste innerhalb weniger Stunden Zehntausende gestrandete Reisende unterbringen und versorgen.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
regent viceroy first flight
Der amerikanische Hersteller Regent will seine Seegleiter in Küstenregionen in aller Welt liefern. Jetzt hat das Bodeneffektfahrzeug Viceroy erstmals einen bemannten Flug absolviert. Und die Zulassung verläuft anders als bei einem Flugzeug.
Timo Nowack
Timo Nowack
eurowings training center dus
Eurowings und Lufthansa Aviation Training haben ein Ausbildungszentrum eröffnet: In Düsseldorf üben Flugbegleiterinnen und Flugbegleiter künftig, wie sie eine verrauchte Kabine evakuieren, einen bewusstlosen Piloten retten und eine Axt benutzen. aeroTELEGRAPH erhielt einen ersten Einblick ins neue Crew Training Center und sprach mit den Trainerinnen und Trainern.
Timo Nowack
Timo Nowack