Airbus A321 Neo von Jetblue: Die Airline bekommt Unterstützung aus Washington.

Reaktion auf Slot-AbsageUSA bremsen KLM aus, um Jetblue zu helfen

Jetblue bekommt für kommenden Sommer keine Slots in Amsterdam. Darauf reagiert Washington und führt neue bürokratische Hürden für KLM bei USA-Flügen ein.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Crossmedia Marketing Content Redakteur (a)

Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Flugzeugwerke AG
Schweiz
Vollzeit
Top jobs
Flightkeys

Subject Matter Expert (f/m/o)

Vienna
Feste Anstellung
Luftfahrttechnologie
Flightkeys GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Pilatus Logo

Allroundmitarbeiter Luftfahrzeug (a) Flugzeugmontage/-unterhalt

Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Flugzeugwerke AG
Schweiz
Vollzeit
Top jobs
sunny cars

Customer Service Expert (m/w/d)

München / Remote
Feste Anstellung
Autovermietung
Sunny Cars
Deutschland
30 - 40 Stunden
Top jobs

Die Beziehung zwischen den Niederlanden und Jetblue war von Anfang an gestört. Als die amerikanische Fluggesellschaft bekannt gab, nach Amsterdam fliegen zu wollen, und dort Slots - also Zeitnischen für Starts und Landungen - beantragte, kam aus Europa zuerst eine Absage. Nach einer Intervention auf Regierungsebene wurden der Airline zwar welche zugeteilt. Doch Jetblue kritisierte die Slots als unattraktiv.

Seit Ende August fliegt Jetblue doch täglich von New York JFK und und seit September von Boston nach Amsterdam - und zu guten Zeiten. Dennoch wiederholt sich das Spiel. Denn für kommenden Sommer bekam die Fluglinie wiederum keine Slots für Amsterdam. Auch weitere 23 Fluggesellschaften ohne historische Rechte gingen leer aus. Berücksichtigt wurden also die bisherigen Anbieter.

Ultima Ratio: New-York-Verbot für KLM

Das Nein wird mit der Kapazitätsreduktion begründet, welche die niederländische Regierung dem Flughafen Amsterdam auferlegt hat. Damit will sie den Lärm und die Emissionen verringern. Schiphol muss die Zahl der Flugbewegungen von 500.000 pro Jahr auf 460.000 reduzieren.

Doch Jetblue akzeptiert die Entscheidung nicht. «Wir sind der Meinung, dass die amerikanische und die niederländische Regierung im Rahmen unseres historischen Open-Skies-Abkommens verpflichtet sind, dafür zu sorgen, dass Jetblue weiterhin Zugang zu Amsterdam erhält», so ein Sprecher. Die Fluggesellschaft forderte deshalb zusammen mit dem Airlineverband A4A auch bereits vorsorglich das Verkehrsministerium der USA zu Gegenmaßnahmen auf.

Maßnahmen gegen niederländische Airlines

Eine Option wäre ein New-York-Verbot für KLM. So weit will man in Washington in einem ersten Schritt zwar nicht gehen. Das Verkehrsministerium erlässt aber Maßnahmen gegen niederländische Fluggesellschaften - und damit vor allem gegen KLM und deren Frachtschwester Martinair. Sie müssen ihre Flugpläne für die USA für Sommer 2024 ab sofort vorher genehmigen lassen, wie zuerst das Portal Paxex Aero berichtete. Das ist eine bürokratische Hürde.

Man halte das Vorgehen zur Kapazitätsreduktion in Amsterdam für «ungerechtfertigte und unangemessene Aktivitäten» gemäß dem Gesetz zum Schutz amerikanischer Fluggesellschaften vor unfairer ausländischer Konkurrenz (International Air Transportation Fair Competitive Practices Act), so die Begründung. Das Vorgehen verletze auch das Luftverkehrsabkommen zwischen der Europäischen Union und den USA.

Mehr zum Thema

A321 LR von Jetblue: Mit dem neuen Airbus will die Airline über den Atlantik.

Jetblue zielt auf europäische Drehkreuze

Jetblue bemängelt «kommerziell fragwürdige» Slots in Amsterdam

Jetblue bemängelt «kommerziell fragwürdige» Slots in Amsterdam

Landendes Flugzeug in Schiphol: Bald nur noch zu bestimmten Zeiten.

Amsterdam Schiphol wirft Business Jets raus und bringt Nachtflugverbot

TSA-Kontrollen (hier in Denver): Fallen sie an kleineren US-Airports bald weg?

Warteschlagen an Flughäfen in den USA werden länger und länger - und bald starten die Frühlingsferien

Video

michael rousseau air canada
Nach dem tödlichen Unglück einer Bombardier CRJ 900 am New Yorker Flughafen La Guardia brachte der Chef von Air Canada sein Mitgefühl zum Ausdruck - allerdings nur auf Englisch. Nun kommt von hochrangiger Stelle eine Rücktrittsforderung - auch, weil es nicht der erste sprachliche Fauxpas ist.
Timo Nowack
Timo Nowack
united crj 450 interior
Neun Sitze weniger, dafür eine Business Class und mehr Komfort. United Airlines will bis 2028 rund 50 Regionalflugzeuge vom Typ Bombardier CRJ 200 umrüsten und verpasst ihnen dazu gleich einen neuen Namen: CRJ 450.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Die Boeing 737 von Ariana Afghan Airlines nach dem sie zum Stoppen kam: Keine Verletzten.
Eine Boeing 737 ist in Kabul nach der Landung von der Piste abgekommen. Niemand wurde verletzt. Das Flugzeug erlitt jedoch erhebliche Schäden. Ariana Afghan Airlines erklärt, solche Vorfälle seien keine Seltenheit, und verweist auf das Unglück in New York-LaGuardia.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin