Jetblue am Flughafen Amsterdam: Die Airline will, die niederländischen Behörden wollen nicht.

Wunschziel SchipholJetblue will Slots in Amsterdam erzwingen

Die amerikanische Airline möchte nach Amsterdam. Die niederländischen Behörden sagen nein. Jetblue sucht Hilfe beim US-Verkehrsministerium und fordert Maßnahmen gegen EU-Airlines.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Mechaniker Flugzeugkomponenten (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Systems Engineer - Electrical Focus

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Lizenzierter Luftfahrzeugmechaniker (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Luftfahrzeugmechaniker Flugbetrieb (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller

Bisher lief alles gut bei Jetblues Expansion nach Europa. Die amerikanische Airline fliegt seit 2021 mit Airbus A321 LR von New York nach London. Im Sommer 2022 kam die Route Boston - London hinzu. Und ab Sommer 2023 wird Paris zum zweiten transatlantischen Ziel der Fluggesellschaft - zuerst ab New York, später auch ab Boston.

Aber Jetblue hat noch größere Ambitionen, wie das niederländische Luftfahrtportal Luchtvaartnieuws berichtet. Demnach wollen die US-Amerikaner unbedingt auch Amsterdam in ihr Streckennetz aufnehmen. Der Wunsch indes scheint recht einseitig, denn der niederländische Slot-Koordinator ACNL hat die Anträge bereits mehrfach abgelehnt.

Verkehrsministerium soll eingreifen

Das will die Fluglinie nicht weiter akzeptieren und hat sich beim US-Verkehrsministerium beschwert. Sie argumentiert, dass die Weigerung des Slotkoordinators als auch der niederländischen Regierung, ihr Slots am Airport Schiphol zu gewähren, ein Verstoß gegen das Luftverkehrsabkommen zwischen der EU und den USA darstelle.

Die Niederländer hätten ihre Ablehnung damit begründet, dass man aus Lärmschutzgründen die Zahl der jährlichen Flugbewegungen in Schiphol von maximal 500.000 auf 440.000 senken werde. Dennoch fordert Jetblue an dem Flughafen Slots, also Zeitnischen für Starts und Landungen  - etwa die, die Aeroflot oder Flybe verloren haben.

Jetblue fordert Maßnahmen gegen EU-Airlines

Die Airline fordert vom Verkehrsministerium, Druck zu machen, damit sie Slots erhält - notfalls soll Platzhirsch KLM sie frei machen. Sollte das nicht passieren, empfiehlt die Fluggesellschaft dem Ministerium, Zwangs- oder Vergeltungsmaßnahmen gegen EU-Airlines zu ergreifen. In der Vergangenheit hat das US-Verkehrsministerium hart eingegriffen, wenn andere Länder Luftverkehrsabkommen mit den USA nicht einhielten.

Jetblues Beschwerdeschreiben finden Sie hier als PDF-Download.

Mehr zum Thema

Ab Boston und New York: Jetblue wählt Paris als zweites Europa-Ziel

Ab Boston und New York: Jetblue wählt Paris als zweites Europa-Ziel

Jetblue fliegt jetzt zwischen Boston und London

Jetblue fliegt jetzt zwischen Boston und London

Jetblue baut Angebot zwischen London und New York aus

Jetblue baut Angebot zwischen London und New York aus

ticker-jetblue

Auch Jetblue will Flüge nach Venezuela aufnehmen

Video

2005: Boeing 737-800 (VH-XZJ) «Mendoowoorrji»
Rund 13 Jahre lang flog die Boeing 737 namens Mendoowoorrji mit einem Aborigine-Kunstwerk auf dem Rumpf um die Welt. Nun wird das Flugzeug von Qantas umlackiert, ganz verschwindet die Geschichte aber nicht.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Special Olympics Airlift 2025: Zahlreiche Jets nehmen an der Aktion teil.
Vom 20. bis 26. Juni finden die Special Olympics USA Games statt. Zur Anreise können die Athletinnen und Athleten den Special Olympics Airlift nutzen, bei dem Flugzeugbesitzer ihre Flieger kostenlos zur Verfügung stellen. Erstmals ist auch eine Boeing 777 dabei.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
König Felipe VI. und Prinzessin Leonor: Flogen gemeinsam.
Prinzessin Leonor befindet sich auf der letzten Etappe ihrer militärischen Ausbildung. Ein Höhepunkt folgte nun in San Javier: Die spanische Thronfolgerin flog gemeinsam mit König Felipe VI. in einer Formation – mit einer Pilatus PC-21.
gerard al fil
Gérard Al-Fil