Nach ZwischenfällenUS-Luftfahrtbehörde schaut sich United Airlines genauer an

Nachdem United aufgrund einer Häufung von Zwischenfällen bereits interne Maßnahmen eingeleitet hat, haben die Vorfälle jetzt auch die Luftfahrtbehörde auf den Plan gerufen.

Top-Jobs

Goldeck Logo

Inflight Service Personnel (M/F/D)

Feste Anstellung
Business Aviation
Goldeck-Flug GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Wien/LOWW/VIE
Pilatus Logo

Mechaniker & Spengler

Flugzeughersteller
Pilatus Flugzeugwerke AG
Schweiz
Vollzeit
Top jobs
Feste Anstellung
Weeze

Verkehrsleiter vom Dienst (w/m/x)

Flughafen Niederrhein GmbH
Weeze
Feste Anstellung
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
DERTOUR Logo

Virtuelle Reisebetreuung (m/w/d)

Reiseveranstalter
DERTOUR Destination Services AG
Home Office
Vollzeit
Top jobs

Verletzte gab es nicht. Dennoch macht es keinen guten Eindruck, wenn es innerhalb eines Monats rund ein Dutzend Zwischenfälle bei einer Airline gibt. Passiert ist das bei United Airlines. Airline-Chef Scott Kirby sah sich deshalb bereits gezwungen, an die Vielflieger zu schreiben und zu versichern, dass Sicherheit oberstes Gebot bei der Fluggesellschaft ist.

Jetzt haben die Zwischenfälle auch die Luftfahrtbehörde FAA auf den Plan gerufen, berichtet der Nachrichtensender CNN. «In den nächsten Wochen werden wir eine stärkere Präsenz der FAA in unserem Betrieb feststellen, da sie damit beginnt, einige unserer Arbeitsabläufe, Handbücher und Einrichtungen zu überprüfen», heißt es in einem Schreiben an die United-Mitarbeitenden, aus dem CNN zitiert.

Auch Selbstkritik

Die Überprüfung bedeute einen «noch genaueren Blick auf mehrere Bereiche unseres Betriebs, um sicherzustellen, dass wir alles tun, was wir können, um die Einhaltung der Sicherheitsvorschriften zu fördern und voranzutreiben», heißt es.

Dabei übt man bei der Fluggesellschaft auch Selbstkritik. «Die Zahl der sicherheitsrelevanten Vorfälle in den letzten Wochen hat uns zu Recht dazu veranlasst, innezuhalten und zu prüfen, ob wir etwas anders machen können und sollten», schreibt United an die Mitarbeitenden.

Alle Aspekte überprüft

Von der FAA heißt es dazu, dass ihr «Sicherheitsüberwachungssystem routinemäßig alle Aspekte des Betriebs einer Fluggesellschaft überwacht». Man konzentriere sich auf die Einhaltung der geltenden Vorschriften durch eine Fluggesellschaft, die Fähigkeit, Gefahren zu erkennen, Risiken zu bewerten und zu mindern sowie ein effektives Sicherheitsmanagement zu betreiben.

United-Chef Kirby hatte bereits angekündigt, dass auch die Airline selbst Maßnahme eingeleitet. Die internen Fachleute prüften die Details der einzelnen Fälle, um zu verstehen, was passiert sei. Man nutze diese Erkenntnisse, um Sicherheitsschulungen und -verfahren für alle Mitarbeitenden zu verbessern, so Kirby.

Zusätzliche Schulungen

Dies geschehe zusätzlich zu einigen bereits geplanten Änderungen, darunter ein zusätzlicher persönlicher Schulungstag für alle Pilotinnen und Piloten ab Mai und ein zentraler Schulungslehrplan für die neu eingestellten Wartungstechnikerinnen und -techniker. «Wir stellen auch mehr Ressourcen für das Management des Lieferantennetzwerks bereit» so der United-Chef.

Mehr zum Thema

United-Chef schreibt nach Zwischenfällen an Vielfliegende

United-Chef schreibt nach Zwischenfällen an Vielfliegende

United Airlines erlebt vier Zwischenfälle in nur einer Woche

United Airlines erlebt vier Zwischenfälle in nur einer Woche

Eine Boeing 737 von Southwest: In San Francisco kamen sich Flugzeuge gefährlich nah.

«Sie sollten nicht auf der Landebahn sein»

United rüffelt eigene Piloten

United rüffelt eigene Piloten

Video

vueling airbus a320 mann auf flugzeug
Sicherheitsvorfall am Flughafen Valencia. An dem spanischen Airport ist am Wochenende ein junger Mann auf ein Flugzeug von Vueling geklettert.
Timo Nowack
Timo Nowack
airbus a330 antarktis
Im vergangenen Dezember landete erstmals ein Airbus A330 in der Antarktis. Jetzt gibt es reichlich Einblicke ins Cockpit während dieses Fluges.
Timo Nowack
Timo Nowack
Das Wrack der Beechcraft 1900 von Satena: Liegt in schwierigem Gelände.
Im Nordosten Kolumbiens ist eine Beechcraft 1900 auf dem Weg nach Ocaña abgestürzt. Alle 15 Menschen an Bord des Flugzeuges der Staatsairline Satena kamen ums Leben.
Laura Frommberg
Laura Frommberg