A380 von Airbus: Bald mit Kameras ausgestattet?

Neuer Schutz vor Kollisionen

Immer wieder kommt es am Boden zu leichten Zusammenstößen. Die US-Sicherheitsbehörde will das mit Technik verhindern.

Top-Jobs

bwlv

Fluggerätmechaniker (m/w/d)

BWLV-Motorflugschule Hahnweide
Vollzeit
Kirchheim/Teck
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Flugschule
Pilatus Logo

Team Leader Account Management

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Hahnair Logo

Compliance Monitoring Manager (all genders)

Hahn Air Lines GmbH
Vollzeit
Düsseldorf
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Etihad Job

Captain A320

Etihad Airways
Vollzeit
Abu Dhabi
Top jobs
United Arab Emirates
Feste Anstellung

Es seien zwar nicht die gefährlichsten Zwischenfällen. Doch die Kollisionen auf dem Roll- und Vorfeld würden durchaus Risiken bergen, erklärt die amerikanische Transportsicherheitsbehörde NTSB. immerhin beinhalteten die Tragflächen großer Jets Treibstoff. Komme es also zu Zusammenstößen, so bestehe durchaus Explosionsgefahr. Und zu solchen Zwischenfällen komme es eben immer wieder. Einer der Gründe: Bei großen Flugzeugen wie dem Airbus A380, der Boeing B747 oder der MD-11 können die Piloten vom Cockpit aus nicht bis an die Flügelspitzen sehen - außer sie öffnen das Fenster und lehnen sich hinaus. «Und das ist in den seltensten Fällen praktisch», so Deborah Hersman von der NTSB gemäß dem Fachportal Aviation Today.

Die Zeitung Chicago Tribune untersuchte verschiedene Zwischenfälle und ihre Auswertungen seit 2004. Der letzte Zwischenfall dieser Art ereignete sich im Mai, als ein Fracht-Jumbo der taiwanesischen Eva Airways eine kleinere Embraer 135 von American Eagle beschädigte. Inzwischen werden an vielen Flughäfen so genannte «Wing Walkers» eingesetzt, die darauf achten sollen, dass die Flügel der Jets sich nicht in die Quere kommen. Doch der Behörde ist das nicht genug.

Beim Straßenverkehr abgeschaut

In Zeiten, in denen die Flugbewegungen immer weiter zunehmen und immer größere Flieger eingesetzt werden, sei es nun nötig, sich ein Beispiel am Straßenverkehr zu nehmen, so die NTSB. Immerhin benutzen Autos schon länger spezielle Warnsysteme, die den Fahrer alarmieren, bevor er einem anderen Wagen oder einem Gegenstand zu nahe kommt. So etwas brauche es auch für Flugzeuge. Die NTSB empfiehlt daher der Luftfahrtbehörde FAA, diese Idee zu verfolgen und für die Airlines zur Pflichtausstattung zu erklären. Betroffene Flieger wären die Boeing B747, B757, B767 und B777. Auch der A380 von Airbus müsste mit dem Warnsystem ausgestattet werden, genauso wie die McDonnell Douglas MD-10 und MD-11. Kameras wären ein geeignetes Mittel, um Kollisionen zu verhindern. Sie könnten auf Bildschirmen im Cockpit zeigen, wenn es heikel wird.

Bei den Fluggesellschaften ist man nicht wirklich begeistert von der Idee. Man habe noch keine Ahnung, wie viel die Installation der Technik kosten würde. Und auch den Mehrwert zweifelt der Verband Airlines for America an. Immerhin gebe es mit den Wing Walkers bereits nützliche Hilfe. Und von Verletzungen aufgrund der kleineren Zwischenfälle habe man auch noch nichts gehört.

Mehr zum Thema

So wird es im Oberdeck der Airbus A380 von British Airways  aussehen: 106 Sitze nur in der Business Class.

British Airways zeigt die größte Business Class der Welt

Der Airbus A380 mit der Kennung 9M-MNE bei der Ankunft in Tarbes 2022: Seit 2024 als 2-JEYL registriert.

Was aus Airbus' zweitem A380 mit Guernsey-Kennzeichen wird

 Airbus A380 von Global Airlines: Droht jetzt das Ende?

Die Luft für Superjumbo-Airline Global Airlines wird dünner

Tragflächen-Produktion bei Airbus in Broughton: Für den A321 Neo liegen viele Bestellungen vor.

Airbus investiert in ehemalige A380-Flügelfertigung, um A321-Produktion hochzufahren

Video

Die abgestürzte Beechcraft im Maisfeld: Alle vier Personen haben überlebt.
In Wisconsin stürzt ein Kleinflugzeug in ein Maisfeld. Die ersten Helfer kommen nicht über die Straße, sondern mit dem Fallschirm aus einem anderen Flugzeug, das zufällig in der Nähe war.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
dubai vertiport 22
Wie funktioniert ein Verkehrsmittel, das es bislang noch gar nicht im kommerziellen Betrieb gibt? In Dubai laufen die letzten Vorbereitungen für den Start von Flugtaxis. Skyports-Manager Gareth Wilson verrät, warum Passagiere gewogen werden, wie schnell der Check-in ablaufen soll und weshalb das Netz mit nur einem einzigen Evtol startet.
gerard al fil
Gérard Al-Fil
Airbus A350 F Erstflug in Toulouse: Der Frachter war vier Stunden in der Luft.
Vier Stunden, 220 Gigabyte Daten und ein Start ohne elektronische Schutzfunktionen: Der Airbus A350 F ist zum ersten Mal geflogen. Was die Crew testete und was den Frachter besonders macht.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies