Schalter von US Airways: Bald neue Allianz?

Star Alliance ohne US Airways?

Die amerikanische Fluglinie will American Airlines übernehmen. Das sieht die weltgrößte Luftfahrtallianz nicht gerne.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Principal Engineer - Flight Physics Simulation

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
aaa aviation academy austria logo

ATO Training Expert (m/f/d)

Aviation Academy Austria
Vollzeit
Neusiedl am See
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Flugschule
Pilatus Logo

Head of Mechanical Final Assembly PC-12 (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Lizenzierter Luftfahrzeugmechaniker Experimental Shop (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller

US Airways meint es ernst. Wie Geschäftsführer Doug Parker der Nachrichtenagentur Reuters erzählt, habe man sich bereits mit Rechtsexperten über eine Übernahme der bankrotten Konkurrentin American Airlines beraten. Die Zusammenschlüsse von Delta und Northwest sowie von United und Continental hätten gezeigt, dass aus solchen Verschmelzungen ein deutlich stärkeres Unternehmen hervorgehe. Erst im November 2011 flüchtete sich Amerikas drittgrößte Fluggesellschaft in die Insolvenz. Das Chapter 11 im Insolvenzrecht der Vereinigten Staaten erlaubt es der Airline weiter zu arbeiten, sich aber nicht um die Forderungen der Gläubiger kümmern zu müssen.

Dafür wäre die Fluggesellschaft auch bereit, ihre momentane Allianz zu verlassen. Bisher ist US Airways Mitglied des weltgrößten Luftfahrtbündnisses Star Alliance. Man sei als allein stehende Fluglinie «sehr glücklich» mit der Allianz, so Parker gegenüber der amerikanischen Zeitung USA Today. Sollte es allerdings zu einem Zusammenschluss mit der größeren Konkurrentin American Airlines kommen, sei man bereit, die Star Alliance zu verlassen. Der Schritte habe einen guten «ausgleichenden Effekt» auf die drei Bündnisse, glaubt Parker. So wie American inzwischen hinter Delta und United zurück gefallen sei, sei Americans Allianz Oneworld inzwischen hinter den Konkurrenten Skyteam und Star Alliance zurück geblieben.

American will eigenständig bleiben.

Doch American sträubt sich gegen einen Zusammenschluss. Der Wunsch der amerikanischen Traditionsairline bleibt es, als eigenständige Fluggesellschaft aus der Insolvenz herauszugehen. «Dieses Unternehmen wird sehr erfolgreich sein», sagt American-Chef Tom Horton gegenüber der Zeitung USA Today. US Airways sei nur halb so viel wert wie American und operiere hauptsächlich Anschlussflüge von der Basis in Charlotte, North Carolina, aus. «Ich sehe daher klar, warum der Deal für sie so wichtig ist.» US-Airways-Chef Parker, der nach eigenen Aussagen ein guter und langjähriger Freund von Horton ist, gibt aber nicht auf. Und findet deutliche Worte: «Ich habe das Gefühl, die einzigen Gegner eines Zusammenschluss finden sich im oberen Management.» Gewerkschaften und Mitarbeitende habe man bereits auf seiner Seite.

Mehr zum Thema

ticker-american-airlines

American Airlines kehrt nach mehr als sechs Jahren nach Haiti zurück

ticker-american-airlines

American Airlines erreicht Marke von 100 Airbus A321 Neo und A321 XLR

ticker-american-airlines

American Airlines entschädigt über 9500 Flugbegleitende für Catering-Chaos in London

ticker-american-airlines

American Airlines vollzieht Einstieg bei Azul

Video

Bangkok Suvarnabhumi aus der Luft: Der Flughafen soll seine Kapazität verdoppeln.
Der Flughafen Bangkok-Suvarnabhumi soll künftig 120 Millionen Fluggäste pro Jahr abfertigen, doppelt so viele wie heute. Dafür sind ein neues Südterminal und eine vierte Piste geplant. Und schon zuvor soll es eine Erweiterung geben.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Bildschirmfoto 2026-11-04 um 125453
Ein Learjet 60 stürzte fast senkrecht auf eine Straße in Florida, neun Menschen starben. Jetzt wurden Teile des Höhenruders gefunden - bis zu 6,1 Kilometer vom Wrack entfernt.
Laura Frommberg
Laura Frommberg
learjet absturz florida 01
Die US-Unfalluntersuchungsbehörde NTSB hat sich zum tödlichen Absturz des Bombardier Learjet 60 in Florida geäußert. Das sind die Erkenntnisse über die letzten Minuten des Unglücksfluges, der in ein Wohngebiet stürzte.
Timo Nowack
Timo Nowack