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United wagt das Kaffee-Upgrade

Es artete zu einem regelrechten Kaffee-Gate aus: Starbucks und Fresh Brew kämpften um den Auftrag von United Airlines. Gewonnen hat ein Dritter.

Illy

Illy-Kaffee: Bald an Bord von United.

Zunächst war es ein Kampf zwischen zwei amerikanischen Riesen. Nach dem Zusammenschluss von United Airlines und Continental war die Frage: Welchen Kaffee erhalten die Passagiere künftig an Bord? United hatte die Marke «Fresh Brew» serviert, Continental arbeitete mit dem weltbekannten Kaffeeriesen Starbucks zusammen. Der zog den kürzeren. Nach der Fusion 2010 gab es nur noch Fresh Brew.

In der Branche eskalierte diese Entscheidung nach und nach zu einem regelrechten Kaffee-Gate. Fresh Brew, so hieß es, sei nur deshalb ausgewählt worden, weil man dem Airline-Management näher sei als Starbucks. Der Geschmack sei auf der Strecke geblieben. Ob das nun stimmt oder nicht – zufrieden war man bei United Continental mit dem Kaffee offenbar nicht.

Mehr Qualität – auch beim Kaffee

Der neue Geschäftsführer Oscar Muñoz ist zwar derzeit dabei, sich von einem Herzinfarkt zu erholen. Doch das, was er vor einigen Monaten anfing, führt das Management auch in seiner Abwesenheit weiter. Er hatte nach seinem Antritt erklärt, dass man viel zu lange viel zu nachlässig gewesen sei. Gegenüber den eigenen Angestellten und auch gegenüber den Passagieren. Das wolle er ändern.

Offenbar zählt zu den enttäuschenden Faktoren auch der Kaffee. Denn wie United nun mitteilt, wird ab Sommer 2016 in den Fliegern eine neue Kaffeemarke serviert. Das Rennen gemacht hat weder Fresh Brew noch Starbucks. Stattdessen gibt es auf United-Flügen demnächst Kaffee der italienischen Premium-Marke Illy. Man habe sich nach «extensiven Prüfungen» dazu entschieden, Illy anzubieten. Unter anderem haben auch Geschmackstests während des Fluges das Ergebnis beeinflusst.



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