Auf den Rängen 13 bis 20 stehen: Turkish Airlines, China Southern, Qatar,  American, ANA, Delta, Latam und Korean.

AnalyseWie weit sind Lufthansa, KLM, United und Co. im Klimaschutz?

Die Luftfahrt will bis 2050 netto keine CO2-Emissionen mehr verursachen. Doch wie weit sind die großen Fluggesellschaften dabei? Die Liste.

Top-Jobs

LBV Logo

Sachbearbeiter:in Betriebssicherheit

Schönefeld (bei Berlin)
Feste Anstellung
Luftfahrtbehörde
Landesamt für Bauen und Verkehr
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

VIP Flight Attendant (f/m/d) (full time)

Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
LBV Logo

Sachbearbeiter:in Luftaufsicht, Erlaubnisse

Schönefeld (bei Berlin)
Luftfahrtbehörde
Landesamt für Bauen und Verkehr
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
LBV Logo

Sachbearbeiter:in örtliche Luftaufsicht (2 Stellen)

Feste Anstellung
Luftfahrtbehörde
Landesamt für Bauen und Verkehr
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Schönefeld (bei Berlin)

Die globale Luftfahrt hat sich vor drei Jahren verpflichtet, bis 2050 netto keine CO2-Emissionen mehr zu verursachen. Die Mitglieder der Internationalen Luftverkehrsvereinigung Iata wollen das mit einem ganzen Bündel von Maßnahmen erreichen. Die wichtigste ist der großflächige Einsatz von nachhaltigem Kerosin, sogenanntem Sustainable Aviation Fuel oder SAF.

Aber auch effizientere Betriebsabläufe sowie eine sparsamere Infrastruktur, neue Technologien und die Kompensierung von Emissionen sollen helfen, das Ziel zu erreichen. Eine Analyse eines renommierten deutschen Thinktanks zu den Bemühungen der 20 größten Airline-Gruppen hat nun aber ein ernüchterndes Resultat ergeben. «Die Luftfahrtindustrie ist weit davon entfernt, die Ziele des Pariser Abkommens zu erreichen», so das Hamburger Sustainable Aero Lab, das Dekarbonisierungsaktivitäten in der kommerziellen Luftfahrt analysiert und fördert.

CO2-Emissionen pro Passagierkilometer nicht ideal

Trotz der Ankündigung der Iata bleibe «das echte Engagement für Netto-Null-Ambitionen auf breiter Front begrenzt», schreibt die Organisation. Für die Analyse hat sie sich explizit nicht auf die CO2-Emissionen pro Passagierkilometer abgestützt. Diese Kennzahl sei irreführend. So hätten Airlines mit einem hohen Langstreckenanteil automatisch bessere Werte, zudem berücksichtige sie nicht die Zukunftsmaßnahmen, so das Sustainable Aero Lab.

Vielmehr schaute die Organisation auf das durchschnittliche Flottenalter, die Verwendung von nachhaltigem Treibstoff, die künftige Verpflichtung für nachhaltigen Treibstoff und die Investition in Fonds und Jungfirmen, die neue Technologien fördern. Alle fünf Bereiche wurden bewertet. Daraus wurde eine Gesamtnote generiert. Fünf wäre die perfekte Bewertung. Die beste Airline kam aber nur auf etwas über drei.

Doch wie schneiden nun die einzelnen Fluggesellschaften im Ranking ab? Erfahren Sie es in der oben stehenden Bildergalerie. Ein Klick aufs Foto öffnet die Galerie im Großformat.

Mehr zum Thema

Boeing 787 von Air New Zealand: Der Nachschub hat Verzögerung.

Air New Zealand kippt Klima-Zwischenziel, da Dreamliner und andere Flieger fehlen

Synhelions Anlage namens Dawn in Jülich: ein Turm und viele Spiegel.

218 Spiegel helfen Swiss, sauberes Kerosin herzustellen

Essensvorbereitung bei Gate Group: Sparen und die Umwelt schonen.

Wie Caterer Gate Gourmet mit simplen Dingen viel spart

Video

Die Fokker 50 nach der Notlandung: Niemand kam bei dem Unglück ums Leben.
In Somalia musste eine Fokker 50 notlanden. Dabei ist das Flugzeug über die Piste hinausgeschossen und am Stand zum Stehen gekommen. Verletzt wurde niemand.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Zwei der drei Löschfahrzeuge am Flughafen St. Helena: Weil alle Fahrzeuge defekt sind, darf der Flughafen kein Flüge mehr abfertigen.
Die Atlantikinsel St. Helena ist aktuell nicht mehr per Flugzeug erreichbar. Alle drei Fahrzeuge der Flughafenfeuerwehr sind defekt. Wann der Flugverkehr wieder starten kann, ist unklar.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Airbus A350 von Air France nach der Landung in Abidjan: Die Passagiere konnten das Flugzeug über Treppen verlassen.
Kleiner Fehler mit großer Wirkung: Ein Airbus A350 von Air France bog nach der Landung in Abidjan falsch ab und blieb stecken. Er musste aufwändig geborgen werden.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies