Flieger von Air France: Die Fluglinie sieht sich durch geplante Klimasteuer benachteiligt.

KlimaschutzFrankreich kündigt Ökosteuer auf Flugtickets an

Ab 2020 will Frankreich Flugtickets mit Klimaschutzabgaben besteuern. Die Einnahmen sollen unter anderem ins Schienennetz fließen. Air France kritisiert die Pläne scharf.

Top-Jobs

Smartline

Commander / First Officer Cessna Latitude C680A (m/f/d)

Smartline Luftfahrt GmbH
Vollzeit
Airport St. Gallen Altenrhein
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Smartline

Commander / First Officer Cessna C560XLS (m/f/d)

Smartline Luftfahrt GmbH
Vollzeit
Airport St. Gallen Altenrhein
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Smartline

Commander / First Officer Cessna 525 (m/f/d)

Smartline Luftfahrt GmbH
Vollzeit
Airport St. Gallen Altenrhein
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Interpersonal

Trainer (SFI/TRI/TRE, all genders)

Interpersonal trainerpool
Vollzeit
Hamburg
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt

Die französische Regierung will Flugreisen ab 2020 mit einer Ökoabgabe besteuern. Tickets sollen dann abhängig von Flugdistanz und Buchungsklasse zwischen 1,50 Euro und 18 Euro teurer werden, sagte Frankreichs Verkehrsministerin Elisabeth Borne am Dienstag (9. Juli). Die Steuer soll für alle Flüge gelten, die in Frankreich starten, mit Ausnahme von Anschlussflügen sowie Reisen nach Korsika und in französische Überseegebiete. Die Regierung erhofft sich durch die geplante Maßnahme Einnahmen von 180 Millionen Euro jährlich, die unter anderem ins Bahnnetz und Klimaschutzprojekte fließen sollen.

In einer Pressemitteilung kritisiert Air France das Vorhaben scharf. «Diese neue Steuer würde die Wettbewerbsfähigkeit von Air France signifikant beeinträchtigen», schreibt die Fluglinie. Gerade der Inlandsverkehr würde erheblich getroffen, in dem Air France im vergangenen Jahr bereits über 180 Millionen Euro Verluste machte. Durch die Einführung der Steuer befürchtet Air France nun zusätzliche Kosten von über 60 Millionen Euro pro Jahr. Das sei auch ein Problem, da man Finanzkraft brauche, um die Flotte schneller mit neuen, spritsparenderen Flugzeugen zu modernisieren.

Mehr zum Thema

Airbus A319 von Air France: Diskussion um Flüge im Inland.

Politiker wollen französische Inlandsflüge einschränken

Auftanken: In Schweden soll bald zwingend Biokerosin drin sein.

Schweden plant Biotreibstoff-Pflicht für Airlines

Pommes-Fett: Ausgangsmaterial zur Herstellung von alternativem Treibstoff.

EU pessimistisch bei alternativen Treibstoffen

ticker-atc

Europas Luftverkehr erreicht erneut Rekordniveau: 37.640 Flüge an einem Tag

Video

Airbus A350 F bei den Bodenschwingungstests: Der Flieger wird kräftig durchgeschüttelt.
Vor dem Einsatz muss ein neues Flugzeug zahlreiche Erprobungen bestehen. Airbus hat nun die Bodenvibrationstests des A350 F abgeschlossen. Sie liefern wichtige Erkenntnisse über das Schwingungsverhalten des Frachters und bilden die Grundlage für die Flugerprobung.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
alaska airlines missionarin
Eine christliche Influencerin hielt in einem Flugzeug von Alaska Airlines unaufgefordert eine Rede über Gott und Jesus - und das nicht zum ersten Mal. Nun musste sie am Gate weiterpredigen.
Timo Nowack
Timo Nowack
airbus a321 neo jetsmart sprayer
Sprayer haben am Flughafen Santiago de Chile einen Airbus A321 Neo besprüht, der noch nicht mal ein Jahr alt ist. Es handelt sich um einen von drei Jets im Besitz von Jetsmart, die Wizz-Air-Farben tragen.
Timo Nowack
Timo Nowack