Flughafen Düsseldorf: Gehört zu den Unterzeichnern.

Strengere KlimazieleEuropäische Flughäfen wollen CO2-Ausstoß auf null senken

Mehr als 190 Airports in Europa wollen ihre CO2-Emissionen bis 2050 fast auf null reduzieren. Kompensationsmaßnahmen sind dazu nicht mehr erlaubt.

Top-Jobs

DERTOUR Logo

Destination Manager (w/m/d)

DERTOUR Destination Services AG
Vollzeit
Top jobs
Feste Anstellung
Reiseveranstalter
ticker-dfs-deutsche-flugsicherung

Fluglotse / Fluglotsin (w/m/d)

Studium
Deutsche Flugsicherung DFS
Studium
Top jobs
Langen b. Frankfurt
Deutschland
AMX Support

Lizenzierter Fluggerätmechaniker / Certifying Staff B1/B2 (m/w/d)

AMX Support Germany GmbH
Vollzeit
Flughafen Oberpfaffenhofen (EDMO
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
AMX Support

Flugzeug Mechaniker

AMX Support Germany GmbH
Vollzeit
Flughafen Oberpfaffenhofen (EDMO
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt

Viele Flughäfen in Europa setzen sich strengere Klimaziele: Der europäische Arm des Airport-Verbandes ACI hat am Mittwoch (26. Juni) eine Resolution präsentiert, in der 194 europäische Flughäfen zusagen, bis spätestens 2050 ihre Netto-CO2-Emissionen auf null zu senken. Das bedeutet im Detail: Ziel ist es, den Ausstoß «auf nahezu null zu reduzieren und den unvermeidlichen Rest durch technologische Maßnahmen wieder aus der Atmosphäre zu entfernen», schreibt der Flughafen München, der zu den Unterzeichnern gehört.

Schon heute arbeiten 43 europäische Flughäfen CO2-neutral. Die Verschärfung des Netto-Null-CO2-Ziels besteht darin, dass es keine Kompensationsmaßnahmen mehr erlaubt. Die sieht der ACI nur als Übergangslösung an. Bisher schaffen das erst drei Airports in Europa: Luleå, Ronneby und Visby in Schweden. Der Betreiber Swedavia will die Null bis 2020 an allen seinen Flughäfen erreichen, inklusive Stockholm-Arlanda. Hamburg hat sich 2022 zum Ziel gesetzt, Amsterdam-Schiphol, Eindhoven und Kopenhagen visieren 2030 an.

Von vielen Airports fehlt noch die Unterschrift

Die 194 Unterzeichner-Airports von 40 Betreibern stammen aus 24 Ländern. Sie vereinten im vergangen Jahr 62,5 Prozent des europäischen Passagierverkehrs auf sich. In Deutschland sind dabei München, Frankfurt, Düsseldorf, Hamburg und Stuttgart, in der Schweiz Zürich und Genf, in Österreich Wien. Insgesamt repräsentiert der ACI Europe mehr als 500 Flughäfen in 45 Ländern. Das zeigt, dass viele Airports und Länder noch nicht dabei sind. So betont der Verband auch, die Resolution bleibe für weitere Unterzeichner offen.

Flughäfen reduzieren ihre CO2-Emmissionen zum Beispiel, indem sie ihre Fahrzeuge auf Elektroantrieb umstellen oder Energie aus Solaranlagen und Blockheizkraftwerken nutzen. Der ACI Europe erklärt, mit den strengeren Zielen wolle man dazu beitragen, die globale Erderwärmung auf +1,5 Grad Celsius zu begrenzen. Dazu rufe man auch die gesamte Luftfahrtbranche auf, gemeinsam einen Fahrplan zu erarbeiten, der eine vollständige Dekarbonisierung des Luftverkehrs zum Ziel hat.

Mehr zum Thema

...hat nur der Flughafen Frankfurt. Mehr als 70,5 Millionen waren es im Jahr 2019. Auch bei der Fracht ist Frankfurt mit mehr 2,1 Millionen Tonnen die Nummer eins.

Kein deutscher Flughafen ist klimaneutral

Auftanken: In Schweden soll bald zwingend Biokerosin drin sein.

Schweden plant Biotreibstoff-Pflicht für Airlines

Der Atmosfair Airline Index vergleicht die Treibhausgasemissionen der größten Fluggesellschaften weltweit. Er bewertet die CO<sub>2</sub>-Effizienz ausschließlich für gleiche Strecken (zum Beispiel Paris - London oder Frankfurt - New York). Das ist fairer als ein reiner Vergleich des Ausstoßes.

Welche Airline wie klimafreundlich fliegt

Condor-Jet am Gate: Fluggastbrücken lassen sich gut zeichnen.

Am Flughafen einfach mal was zeichnen - so geht's

Video

Der Moment bevor das Kleinflugzeug mit dem Helikopter Kollidiert: Jetzt ist der NTSB-Bericht erschienen.
Vor zwei Wochen kollidierten eine Cessna 150 und ein Bell 407 an einem Flugplatz in Pennsylvania. Was in den letzten Sekunden davor geschah, zeigt nun der erste Zwischenbericht der Untersuchungsbehörde NTSB.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Airbus A400M der Roal Air Force nach der Landung in Jan Mayen: Mit dem Transporter wurden Nato-Kontingente in die Arktis verlegt.
US-Marines, britische Royal Marines und norwegische Soldatinnen und Soldaten üben auf Jan Mayen. Airbus A400 M und Lockheed C-130 brachten für die Manöver neben Truppen auch Material auf die abgelegene Arktisinsel.
gerard al fil
Gérard Al-Fil
Jetblue führt eine neue Business-Class auf Inlandsflügen ein: Blue First soll noch 2026 starten.
Mit Blue First nähert sich die US-Airline immer mehr der Konkurrenz an. Die neue Kabine von Jetblue bietet eine Business Class im Inland mit breiten Sesseln, eigenem Cocktail-Menü und Bento-Box.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies