Flugbegleiterin Annalise Michie mit der Transportbox der Tūturuatus: Wichtige Umsiedelung.

Seltene VogelartBaby-Tuturuatus fliegen mit ATR 72 von Air New Zealand

Die neuseeländische Airline ist mit sechs ganz besonderen Gästen von Napier nach Auckland geflogen. Alle zusammen fanden auf nur einem Sitz der ATR 72 Platz.

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Luftfahrt

In der Sprache der Maori heißen sie Tūturuatus, auf Latein Thinornis novaeseelandiae, auf Englisch Shore Plover und auf Deutsch Chatham-Regenpfeifer. Es handelt sich dabei um eine der seltensten Küstenvögelarten der Welt. Mit einer Population von nur 250 Exemplaren kommen die Tūturuatus nur auf den Chatham-Inseln weit östlich von Neuseeland vor sowie auf zwei Inseln vor der Küste des Landes.

Damit die Population wächst, hat Air New Zealand nun in Zusammenarbeit mit der neuseeländischen Naturschützbehörde sechs Baby-Tūturuatu transportiert. Sie reisten von einem Schutzgebiet in der Region Hawke's Bay zur Insel Motutapu vor Auckland.

Reise auf dem Sitz einer ATR 72

Das beförderte Air New Zealand eine Transportbox mit den Vögeln auf einem der Sitze einer ATR-72. Das Flugzeug mit dem Kennzeichen ZK-MVI flog von Napier an der Hawke's Bay in etwas weniger als einer Stunde nach Auckland.

Die im Sommer geschlüpften Jungvögel werden etwa drei Wochen in einer Voliere auf der Insel Motutapu verbringen, um sich an ihre neue Umgebung zu gewöhnen. Sobald sie sich akklimatisiert haben, werden sie in die freie Wildbahn entlassen, um den Bestand dort zu stärken. Ein Einfall von Hermelinen auf Motutapu vor ein paar Jahren hatte die Population der Vögel dort fast ausgelöscht.

Ein Tūturuatu. Bild: Air New Zealand/Adriana Weber

Mehr als 4000 Vögel transportiert

In den vergangenen zehn Jahren haben die Naturschützbehörde und Air New Zealand gemeinsam über 4000 einheimische Vögel, darunter Kiwis, Kākāriki und Takahe, umgesiedelt. Die Fluggesellschaft hat auch eine Reihe von Naturschutzhunden transportiert, die wichtig sind, um Wildtiere aufzuspüren und vor Raubtieren zu schützen

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