Flugbegleiterin Annalise Michie mit der Transportbox der Tūturuatus: Wichtige Umsiedelung.

Seltene VogelartBaby-Tuturuatus fliegen mit ATR 72 von Air New Zealand

Die neuseeländische Airline ist mit sechs ganz besonderen Gästen von Napier nach Auckland geflogen. Alle zusammen fanden auf nur einem Sitz der ATR 72 Platz.

Top-Jobs

bwlv

Fluggerätmechaniker (m/w/d)

BWLV-Motorflugschule Hahnweide
Vollzeit
Kirchheim/Teck
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Flugschule
Pilatus Logo

Team Leader Account Management

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Hahnair Logo

Compliance Monitoring Manager (all genders)

Hahn Air Lines GmbH
Vollzeit
Düsseldorf
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Etihad Job

Captain A320

Etihad Airways
Vollzeit
Abu Dhabi
Top jobs
United Arab Emirates
Feste Anstellung

In der Sprache der Maori heißen sie Tūturuatus, auf Latein Thinornis novaeseelandiae, auf Englisch Shore Plover und auf Deutsch Chatham-Regenpfeifer. Es handelt sich dabei um eine der seltensten Küstenvögelarten der Welt. Mit einer Population von nur 250 Exemplaren kommen die Tūturuatus nur auf den Chatham-Inseln weit östlich von Neuseeland vor sowie auf zwei Inseln vor der Küste des Landes.

Damit die Population wächst, hat Air New Zealand nun in Zusammenarbeit mit der neuseeländischen Naturschützbehörde sechs Baby-Tūturuatu transportiert. Sie reisten von einem Schutzgebiet in der Region Hawke's Bay zur Insel Motutapu vor Auckland.

Reise auf dem Sitz einer ATR 72

Das beförderte Air New Zealand eine Transportbox mit den Vögeln auf einem der Sitze einer ATR-72. Das Flugzeug mit dem Kennzeichen ZK-MVI flog von Napier an der Hawke's Bay in etwas weniger als einer Stunde nach Auckland.

Die im Sommer geschlüpften Jungvögel werden etwa drei Wochen in einer Voliere auf der Insel Motutapu verbringen, um sich an ihre neue Umgebung zu gewöhnen. Sobald sie sich akklimatisiert haben, werden sie in die freie Wildbahn entlassen, um den Bestand dort zu stärken. Ein Einfall von Hermelinen auf Motutapu vor ein paar Jahren hatte die Population der Vögel dort fast ausgelöscht.

Ein Tūturuatu. Bild: Air New Zealand/Adriana Weber

Mehr als 4000 Vögel transportiert

In den vergangenen zehn Jahren haben die Naturschützbehörde und Air New Zealand gemeinsam über 4000 einheimische Vögel, darunter Kiwis, Kākāriki und Takahe, umgesiedelt. Die Fluggesellschaft hat auch eine Reihe von Naturschutzhunden transportiert, die wichtig sind, um Wildtiere aufzuspüren und vor Raubtieren zu schützen

Mehr zum Thema

Jet von Air France und Laboraffe: Bald nicht mehr kombinierbar.

Nur noch eine Fluggesellschaft transportiert Laboraffen

Ein Hocker, der aus einem Elefantenfuß hergestellt wurde, und eine ausgestopfte Raubkatze: Der Zoll am Frankfurter Flughafen unterhält einen Raum, ...

Wenn Schmuggler lebende Tiere in Koffer quetschen

Wenn die Vögel ein Flugzeug nehmen müssen

Wenn die Vögel ein Flugzeug nehmen müssen

ticker-air-new-zealand

Chinesisches Neujahr: Air New Zealand erhöht Kapazität zwischen Shanghai und Auckland

Video

dubai vertiport 22
Wie funktioniert ein Verkehrsmittel, das es bislang noch gar nicht im kommerziellen Betrieb gibt? In Dubai laufen die letzten Vorbereitungen für den Start von Flugtaxis. Skyports-Manager Gareth Wilson verrät, warum Passagiere gewogen werden, wie schnell der Check-in ablaufen soll und weshalb das Netz mit nur einem einzigen Evtol startet.
gerard al fil
Gérard Al-Fil
Airbus A350 F Erstflug in Toulouse: Der Frachter war vier Stunden in der Luft.
Vier Stunden, 220 Gigabyte Daten und ein Start ohne elektronische Schutzfunktionen: Der Airbus A350 F ist zum ersten Mal geflogen. Was die Crew testete und was den Frachter besonders macht.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
airbus a350 f erstflug 01
Am Dienstag ist der Airbus-A350-Frachter zum ersten Mal abgehoben. Ende 2027 will der Flugzeugbauer den ersten A350 F aus der Serienproduktion ausliefern. Zwei Kunden kommen für die Premiere infrage.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Timo Nowack
Timo Nowack