Flughafen Simferopol auf der Krim: Ziel etlicher russischer Airlines.

KrimUkraine will russische Flieger beschlagnahmen

Russische Airlines bringen Touristen über den Flughafen Simferopol zu den Stränden der Krim. Eine ukrainische Staatsanwaltschaft will die Flieger beschlagnahmen lassen.

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Nachdem Russland 2014 die bis dahin zur Ukraine gehörende Krim annektierte hatte, subventionierte Moskau Flüge zu der Halbinsel im Schwarzen Meer. Um den Tourismus anzukurbeln, bezuschusste der Staat etwa im Jahr 2017 insgesamt 61 Routen zum Krim-Flughafen Simferopol, durchgeführt unter anderem von Aeroflot, Alrosa Airlines und S7.

Keine Freude an diesem Flugverkehr hat man in der Ukraine. Die Staatsanwaltschaft der Autonomen Republik Krim, wie die Ukraine sie nennt, sitzt mittlerweile in Kiev. Sie teilte am Dienstag (17. November) mit, man habe vor Gericht beantragt, 44 Flugzeuge russischer Airlines festzusetzen, welche die Krim anfliegen.

Umsetzung unklar

Die Begründung der Staatsanwaltschaft ist, dass die ukrainischen Behörden Luftraum und Flughäfen der Krim schon seit März 2014 für geschlossen erklärt haben. Dagegen hätten die russischen Fluggesellschaften mit ihren Maschinen verstoßen. Dies habe zuvor bereits für 65 Flugzeuge gegolten, nun steige die Zahl mit den 44 neu genannten auf insgesamt 109.

Die Staatsanwaltschaft äußerte sich nicht dazu, um welche Airlines und Flugzeugtypen es geht. Offen ist auch, wie sie - sollte das Gericht ihr zustimmen - versuchen würde, die Beschlagnahmung der Flugzeuge durchzusetzen.

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