Bombadier CRJ 900 von Uganda Airlines: Die Fluglinie will die Flotte erweitern.

AusbauUganda Airlines interessiert sich für Airbus A220 und Embraer E2

Uganda Airlines durchgeht derzeit eine "Veränderung in Übershallgeschwindigkeit", wie CEO Jenifer Bamuturaki in einem Interview erzählt. Neue Destinationen und ein neues Flugzeug könnte bald hinzukommen.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Head of Mechanical Final Assembly PC-12 (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Lizenzierter Luftfahrzeugmechaniker Experimental Shop (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
ticker-dfs-deutsche-flugsicherung

Fluglotse (w/m/d)

Deutsche Flugsicherung DFS
Studium
Langen b. Frankfurt
Top jobs
Deutschland
.

Event Manager (m/f, 100%)

Vollzeit
IRF Reputation AG
Basel
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Luftfahrt

Auf der Kurz- und der Langstrecke ist Uganda Airlines gut aufgestellt: Die Flotte besteht aus vier Bombardier CRJ 900 und zwei Airbus A330 Neo. Doch es fehlt ein passendes Flugzeug für die Mittelstrecke.

«Wir sind auf der Suche nach einem Flieger, der zwischen 120 und 150 Passagiere transportieren kann. Aber der auch Langstrecke ohne Zwischenstopp fliegen kann», sagt Interimschefin Jenifer Bamuturaki zum Portal Aviadev. Derzeit fliegt Uganda mit den CRJs nach Johannesburg. Aber sie muss die Zuladung beschränken, um die Strecke zu schaffen. Das bedeuten nicht nur Reduktionen bei Frachtmenge und Passagierzahl. Auch die Begrenzung der Kofferanzahl werde zunehmend ein Problem, so die Airline-Chefin.

Nicht zu komplizierte Flotte

«Diese Einschränkung macht uns auf dieser Strecke unprofitabel», so Bamuturaki. Deshalb soll ein neuer Flieger her. Der Embraer E195-E2 oder Airbus A220 kommen dabei gemäß der Chefin von Uganda Airlines infrage.

Der Embraer-Flieger kann zwischen 120 und 146 Passagiere transportieren und hat eine Reichweite von 4875 Kilometern. Der Airbus A220-300 kann zwischen 120 und 160 Passagiere transportieren bei einer Reichweite von 6300 Kilometern. Wichtig ist Bamuturaki, dass die Flotte nicht zu kompliziert wird.

Auch neue Destinationen im Visier

Derzeit fliegt Uganda Airlines nach Somalia, Burundi, Tansania, in die Vereinigten Arabischen Emirates, nach Südafrika, Südsudan, in die Demokratische Republik Kongo und nach Kenia. «Unsere Airline durchlebt derzeit einer Veränderung mit Überschallgeschwindigkeit», so Bamuturaki gegenüber Aviadev. Man schaue sich derzeit zahlreiche weitere Destinationen in Afrika an.

Uganda Airlines ist eine Wiedergeburt von Uganda Airlines, die zwischen 1970 und 2001 aktiv war. 2019 nahm sie den Betrieb wieder auf.

Mehr zum Thema

Gebratene Heuschrecken: Gibt es sie bald an Bord von Uganda Airlines?

Heuschrecken-Vorfall bringt Uganda Airlines auf Idee

Auf dem Leitwerk des Airbus A330 Neo von Uganda Airlines prangen die Landesfarben...

Uganda Airlines zeigt ihren farbenfrohen A330 Neo

Angetrieben wird der Flieger von Trent-7000-Triebwerken von Rolls-Royce.

Airbus sammelt neue A330-Neo-Orders ein

Eine Visualisierung aus dem März 2025: Airbus hat die Details seither verändert.

Airbus plant erstmals ein Flugzeug mit nur 80 Plätzen

Video

air new zealand syknest
Air New Zealand verschiebt den Start ihrer Schlafkojen für die Economy Class abermals. Eigentlich sollte Syknest 2026 endlich in der Boeing 787 abheben. Doch noch fehlt die Zertifizierung - da erneut eine Behörde bei der Zulassung nicht hinterherkommt.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Gulfstream G400 von Baires Fly: Das Flugzeug mit der Kennung LV-JQW brachte Flavio Bolsonaro in die USA.
Eine rund 22 Jahre alte Gulfstream G400 von Baires Fly brachte Flávio Bolsonaro und seine Familie über Ecuador nach Miami. Die argentinische Charterfirma flog einst auch Javier Milei - und auch ihr Eigentümer hat Ärger mit der Justiz.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
lufthansa fra gate of the future 07
Lufthansa und der Flughafen Frankfurt testen im Terminal 1, wie ein Gate effizienter funktionieren kann und zugleich komfortabler für die Gäste wird. Dabei geht es sowohl um Lounge-Elemente, als auch darum, Bewegungen zu analysieren und einem Software-Wirrwarr Herr zu werden.
Timo Nowack
Timo Nowack