Concorde-NachfolgerÜberschallflüge dank Kernfusion

Entwürfe für neue Überschalljets gibt es einige. Der utopische Flash Falcon unterscheidet sich vor allem durch seinen Antrieb von bisherigen Konzepten.

Top-Jobs

LBV Logo

Sachbearbeiter:in Betriebssicherheit

Schönefeld (bei Berlin)
Feste Anstellung
Luftfahrtbehörde
Landesamt für Bauen und Verkehr
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

VIP Flight Attendant (f/m/d) (full time)

Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
LBV Logo

Sachbearbeiter:in Luftaufsicht, Erlaubnisse

Schönefeld (bei Berlin)
Luftfahrtbehörde
Landesamt für Bauen und Verkehr
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
LBV Logo

Sachbearbeiter:in örtliche Luftaufsicht (2 Stellen)

Feste Anstellung
Luftfahrtbehörde
Landesamt für Bauen und Verkehr
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Schönefeld (bei Berlin)

Auch wenn die Concorde schon lange nicht mehr fliegt – der Traum vom Fliegen schneller als der Schall lebt weiter. Zahlreiche Konzeptstudien gibt es bereits, umgesetzt wurde allerdings noch keine. Nun hat auch der spanische Designer Oscar Viñals sich Gedanken dazu gemacht. «Flash Falcon» heißt sein neuestes Konzeptflugzeug. Und vor allem was den Antrieb betrifft, unterscheidet es sich von bisherigen Entwürfen.

Der Antrieb soll durch einen kompakten Kernfusionsreaktor erfolgen, der Energie in die sechs elektrischen Triebwerke pumpt. «Ich glaube, diese Technik könnte die beste Möglichkeit sein, in Zukunft Energie zu erzeugen», so Vinals zum britischen Sender BBC. «Außerdem ist es eine grüne Technologie, die keinen giftigen Abfall produziert.» Darin unterscheidet sich ein Kernfusionsreaktor von einem Kernspaltungsreaktor.

Noch keine funktionsfähigen Reaktoren

Schon heute gibt es viele Bemühungen, Kernfusionsreaktoren zu bauen. Doch noch gibt es keine voll funktionsfähige Anlage– schon gar keine, die in ein Flugzeug passen würde. «Von der Technik sind wir noch um die fünfzig Jahre entfernt», so Simon Weeks vom Aerospace Technology Institute zur BBC. Reaktoren in der experimentellen Phase könnten in zehn Jahren laufen. «Doch auch dann ist es immer noch eine große Herausforderung, das Gewicht so niedrig zu halten, dass der Reaktor in ein Flugzeug passt», so Weeks.

Doch auch wenn die Technik noch nicht ausgereift ist; Viñals Idee liefert zumindest eine Vorstellung davon, wie das Fliegen irgendwann aussehen könnte. Der Flash Falcon ist dabei nicht nur technisch sondern auch was seine Maße betrifft eindrücklich. 102 Meter lang soll der Flieger sein. Die Spannweite beträgt 46 Meter und die Höchstgeschwindigkeit Mach 3. Ein Flug von Frankfurt nach New York wäre damit in etwas mehr als zweieinhalb Stunden möglich. 250 Personen sollen in Premium-Sitzen in dem Flieger Platz haben.

Starten wie ein Helikopter

Weil die Triebwerke und Flügel flexibel sein sollen, wäre der Flash Falcon in der Lage, vertikal zu starten und zu landen. Weil sich das alles auch im Flug ändern ließe, würde das Flugzeug so maximale Effizienz erreichen. Viñals hat bereits früher Konzeptflugzeuge vorgestellt, so etwa den Sky Whale für 755 Passagiere.

Sehen Sie in der oben stehenden Bildergalerie mit Video Eindrücke vom Flash Falcon.

Mehr zum Thema

Raumfähre von Virgin: Nun will Richard Branson das Fliegen revolutionieren.

Branson will Super-Concorde bauen

Der Aerion AS2 kann Mach 1,5 erreichen, die Langstreckengeschwindigkeit ist aber 1,4. Bei gewissen Bedingungen verspricht der Hersteller bei Mach 1,2 einen Flug ohne Überschallknall.

Großerfolg für neuen Überschall-Businessjet

Der Sky Whale ist mit 77 Metern etwa gleich lang viel wie eine Boeing 747-8. Die Spannweite ist mit 88 Metern jedoch deutlich größer. Die B747 kommt auf 68,5 Meter, der Airbus A380 auf 79,8 Meter.

Größer als der Airbus A380

Eine Concorde von Air France über Rio de Janeiro: Am 21. Januar 1976 startete das Flugzeug in den Liniendienst.

Vor 50 Jahren startete die Concorde in den Liniendienst

Video

Die Fokker 50 nach der Notlandung: Niemand kam bei dem Unglück ums Leben.
In Somalia musste eine Fokker 50 notlanden. Dabei ist das Flugzeug von Starsky Aviation über die Piste hinausgeschossen und am Strand zum Stillstand gekommen. Verletzt wurde niemand.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Zwei der drei Löschfahrzeuge am Flughafen St. Helena: Weil alle Fahrzeuge defekt sind, darf der Flughafen kein Flüge mehr abfertigen.
Die Atlantikinsel St. Helena ist aktuell nicht mehr per Flugzeug erreichbar. Alle drei Fahrzeuge der Flughafenfeuerwehr sind defekt. Wann der Flugverkehr wieder starten kann, ist unklar.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Airbus A350 von Air France nach der Landung in Abidjan: Die Passagiere konnten das Flugzeug über Treppen verlassen.
Kleiner Fehler mit großer Wirkung: Ein Airbus A350 von Air France bog nach der Landung in Abidjan falsch ab und blieb stecken. Er musste aufwändig geborgen werden.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies