Concorde-NachfolgerÜberschallflüge dank Kernfusion

Entwürfe für neue Überschalljets gibt es einige. Der utopische Flash Falcon unterscheidet sich vor allem durch seinen Antrieb von bisherigen Konzepten.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Mechaniker & Spengler

Flugzeughersteller
Pilatus Flugzeugwerke AG
Schweiz
Vollzeit
Top jobs
Feste Anstellung
Weeze

Verkehrsleiter vom Dienst (w/m/x)

Flughafen Niederrhein GmbH
Weeze
Feste Anstellung
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
DERTOUR Logo

Virtuelle Reisebetreuung (m/w/d)

Reiseveranstalter
DERTOUR Destination Services AG
Home Office
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

CAMO Engineer f/m/d (full time) in Vienna (Austria)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs

Auch wenn die Concorde schon lange nicht mehr fliegt – der Traum vom Fliegen schneller als der Schall lebt weiter. Zahlreiche Konzeptstudien gibt es bereits, umgesetzt wurde allerdings noch keine. Nun hat auch der spanische Designer Oscar Viñals sich Gedanken dazu gemacht. «Flash Falcon» heißt sein neuestes Konzeptflugzeug. Und vor allem was den Antrieb betrifft, unterscheidet es sich von bisherigen Entwürfen.

Der Antrieb soll durch einen kompakten Kernfusionsreaktor erfolgen, der Energie in die sechs elektrischen Triebwerke pumpt. «Ich glaube, diese Technik könnte die beste Möglichkeit sein, in Zukunft Energie zu erzeugen», so Vinals zum britischen Sender BBC. «Außerdem ist es eine grüne Technologie, die keinen giftigen Abfall produziert.» Darin unterscheidet sich ein Kernfusionsreaktor von einem Kernspaltungsreaktor.

Noch keine funktionsfähigen Reaktoren

Schon heute gibt es viele Bemühungen, Kernfusionsreaktoren zu bauen. Doch noch gibt es keine voll funktionsfähige Anlage– schon gar keine, die in ein Flugzeug passen würde. «Von der Technik sind wir noch um die fünfzig Jahre entfernt», so Simon Weeks vom Aerospace Technology Institute zur BBC. Reaktoren in der experimentellen Phase könnten in zehn Jahren laufen. «Doch auch dann ist es immer noch eine große Herausforderung, das Gewicht so niedrig zu halten, dass der Reaktor in ein Flugzeug passt», so Weeks.

Doch auch wenn die Technik noch nicht ausgereift ist; Viñals Idee liefert zumindest eine Vorstellung davon, wie das Fliegen irgendwann aussehen könnte. Der Flash Falcon ist dabei nicht nur technisch sondern auch was seine Maße betrifft eindrücklich. 102 Meter lang soll der Flieger sein. Die Spannweite beträgt 46 Meter und die Höchstgeschwindigkeit Mach 3. Ein Flug von Frankfurt nach New York wäre damit in etwas mehr als zweieinhalb Stunden möglich. 250 Personen sollen in Premium-Sitzen in dem Flieger Platz haben.

Starten wie ein Helikopter

Weil die Triebwerke und Flügel flexibel sein sollen, wäre der Flash Falcon in der Lage, vertikal zu starten und zu landen. Weil sich das alles auch im Flug ändern ließe, würde das Flugzeug so maximale Effizienz erreichen. Viñals hat bereits früher Konzeptflugzeuge vorgestellt, so etwa den Sky Whale für 755 Passagiere.

Sehen Sie in der oben stehenden Bildergalerie mit Video Eindrücke vom Flash Falcon.

Mehr zum Thema

Raumfähre von Virgin: Nun will Richard Branson das Fliegen revolutionieren.

Branson will Super-Concorde bauen

Der Aerion AS2 kann Mach 1,5 erreichen, die Langstreckengeschwindigkeit ist aber 1,4. Bei gewissen Bedingungen verspricht der Hersteller bei Mach 1,2 einen Flug ohne Überschallknall.

Großerfolg für neuen Überschall-Businessjet

Der Sky Whale ist mit 77 Metern etwa gleich lang viel wie eine Boeing 747-8. Die Spannweite ist mit 88 Metern jedoch deutlich größer. Die B747 kommt auf 68,5 Meter, der Airbus A380 auf 79,8 Meter.

Größer als der Airbus A380

concorde f wtsb 01

Frankreich stellt Concorde unter Denkmalschutz - aber nicht die erste

Video

An einem Airbus A321 Neo: GTF-Triebwerk von Pratt & Whitney.
Der Chef des weltgrößten Leasingunternehmens hat Ratschläge für Fluggesellschaften mit Triebwerken der neuesten Generation. Aengus Kelly warnt vor Problemen und Herausforderungen sowohl bei Kurz- als auch Langstreckenflugzeugen.
Timo Nowack
Timo Nowack
airbusa350edelweissbusinesssuite003
Alles neu bei Edelweiss: Die Schweizer Ferienfluglinie stellt ihre komplett neu entwickelte Airbus-A350-Kabine vor. Premium Economy, Business Suite und ein aufgewertetes Design sollen das Langstreckenerlebnis neu definieren – ohne die Ferien-DNA zu verlieren. Genau darin liegt die Chance. Und das Risiko.
Luca La Rocca
Luca La Rocca
united airlines airbus a321 neo nosewheel
Harte Landung in Orlando: Ein Airbus A321 Neo von United Airlines hat bei der Ankunft in Orlando eines der Räder des Bugfahrwerkes verloren.
Timo Nowack
Timo Nowack