Kaffee? Bestellt man bei Arkefly via Smartphone.

Neues Wifi-AngebotTui lässt Passagiere in die Wolke

Der Ferienflieger testet bei seiner niederländischen Tochter einen neuen Wifi-Dienst an Bord. Er ersetzt bei der Tui-Airline das Unterhaltunsgprogramm.

Top-Jobs

AMX Support

Lizenzierter Fluggerätmechaniker / Certifying Staff B1/B2 (m/w/d)

AMX Support Germany GmbH
Vollzeit
Flughafen Oberpfaffenhofen (EDMO
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
AMX Support

Flugzeug Mechaniker

AMX Support Germany GmbH
Vollzeit
Flughafen Oberpfaffenhofen (EDMO
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
AMX Support

LAGER MITARBEITER (m/w/d) – Luftfahrt

Oberpfaffenhofen / Flughafen München (EDMO)
AMX Support Germany GmbH
Vollzeit
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Pilatus Logo

Lizenzierter Luftfahrzeugelektriker (a)

Vollzeit
Pilatus Flugzeugwerke AG
Flugzeughersteller
Feste Anstellung
Top jobs
Schweiz

Das Ding ist in etwa so groß wie ein Universal-Lexikon. Die niederländische Tui-Airline Arke installierte in allen ihren Flugzeugen einen weißen Router des Herstellers Mi Airlines, die so genannte Airfi-Box. Sie kann locker in einem Gepäckfach verstaut werden und sendet ein Signal aus, das von den Smartphones, Tablets und Laptops der Passagiere empfangen werden kann. Tui Cloud nennt es die Fluglinie.

So entsteht eine neue Art von Unterhaltungssystem. Die Reisenden an Bord von Arke-Flugzeugen können individuell Filme schauen, News lesen und Spiele spielen. Zugleich können sie Getränke und Speisen über das Bordnetz bestellen. Das System hat aber auch einen Nachteil. Passagiere sind auf das vordefinierte Angebot beschränkt.

Bildschirm in der Hosentasche

Das liegt daran, dass die Airfi-Box ein geschlossenes Netz erzeugt. Sie ist nicht mit dem Flugzeug verbunden. Sie hat auch eine eigene Batterie, die rund 14 Stunden durchhält. Ein Zugang zum Internet entsteht also nicht. Ob die Tui Cloud auf weitere Tui-Airlines ausgedehnt wird, ist derzeit noch nicht entschieden.

Ähnliche Lösungen werden von immer mehr Fluggesellschaften angeboten. Denn sie erlauben es, Geld zu sparen. Bildschirme in Flugzeugsitzen sind teuer. Sie kosten nicht nur bei der Anschaffung, sondern sorgen auch für höhere Kerosinausgaben. Gleichzeitig tragen heute fast alle Passagiere ein Smartphone oder Tablet mit sich. Der Bildschirm steckt also in der Hosentasche.

[poll id="2"]

Mehr zum Thema

So fliegt Tui künftig durch die Welt

So fliegt Tui künftig durch die Welt

Flieger von Tui: Bald zu einem neuen und speziellen Ziel unterwegs.

Tui fliegt auf Napoleoninsel St. Helena

Eindhoven, Niederlande.

Karibik-Flüge annulliert – Angst vor Drogenschmuggel

Dreamliner von Arkefly: Der Name verschwindet.

Warum Tui künftig mit Tui fliegt

Video

Lockheed L-1011  03
In Kenias Hauptstadt Nairobi steht eine 45-jährige Lockheed L-1011 Tristar, die wieder abheben und Fracht transportieren soll. aeroTELEGRAPH sprach mit einem, der an dem Projekt beteiligt ist - und auch eine 57-jährige Douglas DC-8 wieder in die Luft bringen will.
Timo Nowack
Timo Nowack
Comac C919 von China Southern Airlines: Außen fix und innen?
Bislang setzt Shenzhen Airlines ausschließlich auf Airbus und Boeing. Nun möchte die mehr als 200 Flugzeuge starke Air-China-Tochter auch die Comac C919 einsetzen. Interesse gibt es auch von Loong Air. Das Problem: Lieferketten und Produktionsgeschwindigkeit bremsen den chinesischen Hersteller.
Timo Nowack
Timo Nowack
So weist Lufthansa auf die Spielregeln hin: Neues Highspeed-Internet an Bord.
Erstmals hat ein Flugzeug von Lufthansa Passagiere regulär ans Ziel gebracht, in dem das neue Highspeed-Internet installiert ist. Wir waren an Bord und haben das neue Angebot getestet.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin