Kaffee? Bestellt man bei Arkefly via Smartphone.

Neues Wifi-AngebotTui lässt Passagiere in die Wolke

Der Ferienflieger testet bei seiner niederländischen Tochter einen neuen Wifi-Dienst an Bord. Er ersetzt bei der Tui-Airline das Unterhaltunsgprogramm.

Top-Jobs

bwlv

Fluggerätmechaniker (m/w/d)

BWLV-Motorflugschule Hahnweide
Vollzeit
Kirchheim/Teck
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Flugschule
Pilatus Logo

Team Leader Account Management

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Hahnair Logo

Compliance Monitoring Manager (all genders)

Hahn Air Lines GmbH
Vollzeit
Düsseldorf
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Etihad Job

Captain A320

Etihad Airways
Vollzeit
Abu Dhabi
Top jobs
United Arab Emirates
Feste Anstellung

Das Ding ist in etwa so groß wie ein Universal-Lexikon. Die niederländische Tui-Airline Arke installierte in allen ihren Flugzeugen einen weißen Router des Herstellers Mi Airlines, die so genannte Airfi-Box. Sie kann locker in einem Gepäckfach verstaut werden und sendet ein Signal aus, das von den Smartphones, Tablets und Laptops der Passagiere empfangen werden kann. Tui Cloud nennt es die Fluglinie.

So entsteht eine neue Art von Unterhaltungssystem. Die Reisenden an Bord von Arke-Flugzeugen können individuell Filme schauen, News lesen und Spiele spielen. Zugleich können sie Getränke und Speisen über das Bordnetz bestellen. Das System hat aber auch einen Nachteil. Passagiere sind auf das vordefinierte Angebot beschränkt.

Bildschirm in der Hosentasche

Das liegt daran, dass die Airfi-Box ein geschlossenes Netz erzeugt. Sie ist nicht mit dem Flugzeug verbunden. Sie hat auch eine eigene Batterie, die rund 14 Stunden durchhält. Ein Zugang zum Internet entsteht also nicht. Ob die Tui Cloud auf weitere Tui-Airlines ausgedehnt wird, ist derzeit noch nicht entschieden.

Ähnliche Lösungen werden von immer mehr Fluggesellschaften angeboten. Denn sie erlauben es, Geld zu sparen. Bildschirme in Flugzeugsitzen sind teuer. Sie kosten nicht nur bei der Anschaffung, sondern sorgen auch für höhere Kerosinausgaben. Gleichzeitig tragen heute fast alle Passagiere ein Smartphone oder Tablet mit sich. Der Bildschirm steckt also in der Hosentasche.

[poll id="2"]

Mehr zum Thema

So fliegt Tui künftig durch die Welt

So fliegt Tui künftig durch die Welt

Flieger von Tui: Bald zu einem neuen und speziellen Ziel unterwegs.

Tui fliegt auf Napoleoninsel St. Helena

Eindhoven, Niederlande.

Karibik-Flüge annulliert – Angst vor Drogenschmuggel

Dreamliner von Arkefly: Der Name verschwindet.

Warum Tui künftig mit Tui fliegt

Video

Ex-Swissair-Personalchef Matthias Mölleney zum Unglück von Flug SR1111: «...»
Als Flug SR111 von Swissair vor Halifax abstürzte, war Matthias Mölleney erst seit 95 Tagen Personalchef der Airline. Plötzlich musste er die Angehörigen und Mitarbeitenden betreuen und zugleich den Flugbetrieb aufrechterhalten. Fast drei Jahrzehnte später erinnert er sich an die schwersten Tage seiner Karriere – und an die Lehren für das spätere Grounding.
Christopher Scheffelmeier
Christopher Scheffelmeier
aeroTELEGRAPH-Herausgeber Stefan Eiselin zum Unglück von Flug SR1111: «»
Rauch im Cockpit, ausfallende Instrumente und schließlich ein nicht mehr kontrollierbares Flugzeug: Der Absturz von Flug SR111 von Swissair kostete 229 Menschen das Leben. Die Erkenntnisse aus der Katastrophe führten später zu neuen Sicherheitsregeln – und wirken bis heute nach.
Christopher Scheffelmeier
Christopher Scheffelmeier
Testflug für die Autoland-Zertifizierung für den Pilatus PC-12: Die Testcrew musste nicht eingreifen.
Knopf drücken, und der Rest passiert von selbst. Pilatus zeigt erstmals, wie Autoland den PC-12 Pro sicher auf die Piste bringt. Easa und FAA haben das System nun für das Flugzeug zugelassen.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies