Dreamliner von Arkefly: Der Name verschwindet.

EinheitsmarkeWarum Tui künftig mit Tui fliegt

Der deutsche Reisekonzern vereinheitlicht seinen Auftritt. Fünf seiner sechs Fluggesellschaften fliegen künftig unter der Einheitsmarke Tui. Die Hintergründe und Details.

Top-Jobs

bwlv

Fluggerätmechaniker (m/w/d)

BWLV-Motorflugschule Hahnweide
Vollzeit
Kirchheim/Teck
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Flugschule
Pilatus Logo

Team Leader Account Management

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Hahnair Logo

Compliance Monitoring Manager (all genders)

Hahn Air Lines GmbH
Vollzeit
Düsseldorf
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Etihad Job

Captain A320

Etihad Airways
Vollzeit
Abu Dhabi
Top jobs
United Arab Emirates
Feste Anstellung

Auf der Insel ist man zumindest etwas wehmütig. Eine klassische britische Marke verschwindet, eine Marke die 50 Jahre lang für Flucht vor dem legendären Nebel und Urlaub an der Sonne stand. Thomson Holidays wird es künftig nicht mehr geben. Die Eigentümerin Tui beschloss vergangene Woche, europaweit unter einer Einheitsmarke aufzutreten. Auch die Fluggesellschaften des deutschen Reisekonzerns werden umgetauft.

Das bedeutet Veränderungen in fünf Ländern. In Großbritannien verschwindet Thomson Airways, in Belgien Jetairfly, in den Niederlanden Arkefly, in Schweden Tuifly. Auch in Deutschland werden Flugzeuge umgespritzt. Tuifly wird auch dort durch den neuen Einheitsnamen Tui abgelöst. «Alle Flieger der fünf Fluggesellschaften sehen künftig außen gleich aus», so Konzernsprecher Kuzey Esener. Künftig fliegen die Maschinen einheitlich mit dem roten Markennamen Tui auf hellblauem Grund. «Eventuell steht dann auf den Triebwerken noch die URL tui.com/fly», so Esener.

Nur eine Fluglinie von Tui darf den Namen behalten

Die Veränderungen werden nach und nach umgesetzt. Als erste Airline kommt im Herbst die niederländische Arkefly dran. Nur eine der sechs Fluggesellschaften von Tui wird verschont: Corsair Der Reiseriese will die französische Fluggesellschaft verkaufen. Mit Air Caraïbes stand auch bereits ein Käufer bereit. Doch der Protest der Gewerkschaften ließ den Deal im März im letzten Moment platzen.

Hinter der Aktion stehen Marketingüberlegungen. Denn Tui kann jetzt europaweit gleich auftreten. Doch daneben erleichtert der einheitliche Auftritt den Betrieb. Die einzelnen Fluggesellschaften können sich nun Personal und Flugzeuge ausleihen ohne dass der Passagier das Gefühl hat, mit einer anderen Airline zu fliegen als gedacht. Auch das spart Kosten.

Mehr zum Thema

So fliegt Tui künftig durch die Welt

So fliegt Tui künftig durch die Welt

Flieger von Tui: Bald zu einem neuen und speziellen Ziel unterwegs.

Tui fliegt auf Napoleoninsel St. Helena

Kaffee? Bestellt man bei Arkefly via Smartphone.

Tui lässt Passagiere in die Wolke

Eindhoven, Niederlande.

Karibik-Flüge annulliert – Angst vor Drogenschmuggel

Video

Airbus U740 Valkyrie: Erstflug erfolgreich absolviert.
Sie startet ohne Landebahn, erreicht bis zu Mach 0,8 und kann bewaffnet werden: Die Airbus U740 Valkyrie hat ihren ersten Flug absolviert. Künftig soll das autonome Mapflugzeug gemeinsam mit Eurofightern operieren.
gerard al fil
Gérard Al-Fil
Boeing 747-8 von Lufthansa: Am 10.Oktober wäre es fast zu einem Tailstrike in Los Angeles gekommen.
Eine Boeing 747-8 von Lufthansa musste in Los Angeles durchstarten. Dabei kam das Heck des Jumbo-Jets der Piste bedenklich nahe.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Szene aus «111 - Echoes from Halifax»: Der Film zeigt die Tragödie anhand menschlicher Schicksale nach.
Anne Walser ist Produzentin des Kinofilms «111- Echoes from Halifax». Im Interview erklärt sie, weshalb das Thema Absturz von Swissair-Flug SR111 auch nach mehr als 25 Jahren noch aktuell ist, wieso sie bewusst auf einen Katastrophenfilm verzichtete und wie sich das Team vorbereitete.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin