Airbus A320 im Feld: Sein Schicksal ist besiegelt.

RA-73805Triebwerke des Weizenfeld-Airbus-A320 werden mit anderen Jets wieder abheben

Vor einem Jahr landete ein Airbus A320 in einem russischen Weizenfeld. Ural Airlines teilt mit, welche Komponenten als Ersatzteil wieder eingesetzt werden sollen.

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Vor etwa einem Jahr ist ​​das kleine Dorf Kamenka, rund 200 Kilometer westlich von Novosibirsk, weltberühmt geworden. Flug U6-1383 war am 12. September 2023 auf dem Weg von Sochi nach Omsk, als der Airbus A320 mit der Kennung RA-73805 aufgrund eines plötzlichen Ausfalls der Hydraulik notlanden musste. Aufgrund von Treibstoffmangel entschied sich die Crew für eine Notlandung Weizenfeld nahe Kamenka.

Verletzt wurde niemand und auch das Flugzeug wies nach der Landung keine strukturellen Schäden auf, hieß es. Ein paar Wochen nach dem Zwischenfall zog die russische Fluggesellschaft in Erwägung, den A320 vom Weizenfeld wieder starten zu lassen. Letztlich wurde der Plan wieder verworfen, weil niemand die Verantwortung für den Start des Flugzeuges auf dem Feld übernehmen wollte.

Cockpit und Hydraulik schon entfernt

Ural Airlines hat vor ein paar Wochen damit begonnen, das Flugzeug vor Ort zu demontieren. Der A320 wird zum Ersatzteilspender. Laut einer Mitteilung der Fluggesellschaft arbeiten Ingenieure und Techniker daran, Teile und Baugruppen des Flugzeugs zu zerlegen. Die Fluggesellschaft hat außerdem bekannt gegeben, welche Komponenten ausgebaut werden und wie sie weiterverwendet werden sollen.

Zuerst wurden Komponenten aus dem Cockpit und der Passagierkabine ausgebaut. Inzwischen sind auch Hydraulik- und Treibstoffsysteme, die Klimaanlage, die Avionik sowie große Teile der Flügel entfernt worden. Die einzelnen Bauteile wurden anschließend in das zentrale Wartungszentrum der Fluggesellschaft nach Jekaterinburg gebracht.

Triebwerke abgebaut

Nun wurden auch die beiden CFM56-Triebwerke ausgebaut und werden nach Jekaterinburg überführt. Im technischen Zentrum von Ural Airlines werden die ausgebauten Teile technisch überprüft, um in Zukunft wieder in anderen Flugzeugen eingesetzt zu werden. Der Prozess soll bis Ende des Jahres abgeschlossen sein.

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