Flugzeug von Transavia: bald öfter in München zu sehen.

Basis in MünchenTransavia greift in Deutschland an

Air France und KLM attackieren Lufthansa vor deren eigener Haustür. Sie gründen mit ihrer Billigtochter Transavia eine eigene Basis am Flughafen München.

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Der Plan lag nach heftigen Protesten der Gewerkschaften und Streiks in der Schublade. Er wurde kürzlich aber wieder dort herausgeholt. Air France KLM will die niederländische Billigfluglinie schon bald europaweit einsetzten – ganz nach dem Vorbild von Lufthansa mit Euro- und Germanwings oder Vueling bei British Airways und Iberia. Das bringt tiefere Kosten.

Nun scheinen die Verhandlungen mit den Arbeitnehmern schon sehr weit fortgeschritten zu sein. Wie die französische Wirtschaftszeitung La Tribune berichtet, sollen sie Ende September abgeschlossen werden. Der Inhalt: Air France und KLM wollen 2016 mit Transavia eine Basis in München eröffnen – also just an einem der großen Drehkreuze von Lufthansa.

Piloten aus den Niederlanden

Von der bayerischen Hauptstadt aus sollen diverse Ziele in Europa angesteuert werden. Nur nach Frankreich und in die Niederlande wird Transavia von München nicht fliegen. Das ist der Kompromiss mit den Arbeitnehmervertretern.

Am Flughafen Franz Josef Strauß sollen dazu zuerst vier oder fünf Flugzeuge stationiert werden. Piloten von Transavia Nederland würden nach München umziehen, um die Flugzeuge zu steuern. Sollten sich nicht genug Freiwillige dafür finden,  sucht die Billigairline neue Piloten in der bayerischen Hauptstadt. Transavia Nederland bedient mit 35 Flugzeugen 88 Ziele in 21 Ländern. Transavia France besitzt 21 Flieger und steuert damit 54 Destinationen in 21 Ländern an.

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