Absturz eines Flieger 1914: Da hätte wohl auch die neue Technik nicht mehr geholfen.

ZusammenstößeTragflächen reparieren sich von selbst

Vogelschlag ist eine große Gefahr für Flugzeuge. Nun gelang britischen Forschern ein Durchbruch: Sie entwickelten selbstheilende Flugzeugflügel.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Lizenzierter Luftfahrzeugmechaniker (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Luftfahrzeugmechaniker Flugbetrieb (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Teamleiter Montage & Support (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Leiter Zerspanung Kleinteile / Stv. Abteilungsleiter (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller

Flugzeugflügel, die sich selbst mitten im Flug reparieren? Was wie Science-Fiction klingt, wird bald Realität. Davon sind zumindest britische Wissenschaftler überzeugt, die ihr Projekt kürzlich in London vorgestellt haben. Die letzten drei Jahre haben die Luftfahrtexperten der Universität Bristol an dem Material geforscht. Ihr Geheimnis sind hohle Mikrokugeln im kohlenstofffaserverstärkten Kunststoff, der als Material im Flugzeugbau verarbeitet wird.

Wenn bei einem Zusammenstoß – etwa mit einem Vogelschwarm oder einem anderen Flugzeug am Boden– die Mikrokugeln im Kunststoff zerstört werden, geben sie eine Masse ab, die die Lücke schließt und so den Schaden ausbessert. Tests hätten ergeben, dass das Material nach einem Zusammenstoß genauso stabil ist wie vorher, berichtete Teamleiter Duncan Wass der Zeitung Daily Mail. Die Inspiration sei der menschliche Körper gewesen. «Wir Menschen sind auch nicht unzerstörbar», so Wass. «Aber wir werden verletzt, wir bluten, wir verschorfen und heilen.»

Technik für Nagellack, Tennisschläger und Radhelme

Das Material hat auch einen anderen Vorteil: Schäden, die bislang kaum aufgefallen sind, lassen sich durch die Mikrokugeln leichter entdecken. Allerdings wird das nur unter ultraviolettem Licht der Fall sein – alles andere würde nervöse Passagiere wahrscheinlich panisch machen.

Die neue Technik lässt sich auch außerhalb des Luftverkehrs nutzen: Selbstreparierender Nagellack, Golf- und Tennisschläger, Angeln, Fahrradhelme oder Handybildschirme wären möglich, so Wass. Die Technologie werde in der «sehr nahen Zukunft» einsetzbar sein, also innerhalb der nächsten fünf bis zehn Jahre. L’Oréal hat bereits Interesse signalisiert.

Mehr zum Thema

Weiterhin arbeitet Easyjet auch mit Wright Electric zusammen, die ein elektrisches Flugzeug entwickelt.

Was steckt hinter Easyjets Elektroflieger?

Boeing zeigt das Flugzeug der Zukunft

Boeing zeigt das Flugzeug der Zukunft

<div class="embed-container"><iframe src="https://www.youtube.com/embed//lJzrya0y074" width="300" height="150" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen"></iframe></div>

Jetzt kommt Leuchtreklame auf Flugzeuge

Platz 5: Easyjet. Emissionen an Treibhausgasen 2014: 6 Millionen Tonnen.

Easyjet setzt auf 3-D-Druck in der Kabine

Video

privatjet nigeria landung
Eine Bombardier Challenger 600 musste in Nigeria außerhalb des Flughafens Asaba auf einer Straße aufsetzen. Während alle Insassen unverletzt blieben, sorgte wenige Stunden später ein eigenmächtiger Start des Privatjets für Ermittlungen der Luftfahrtbehörden.
Laura Frommberg
Laura Frommberg
Papst Leo: Offenbar auch ein Luftfahrtfan.
Kampfjet-Eskorte, Funkkontakt und ein Platz auf dem Jumpseat: Papst Leo XIV. erlebte bei einem Flug durch Spanien einen besonderen Moment.
Laura Frommberg
Laura Frommberg
Draco Aircraft will die Draco Hyper-Stol in Serie bauen: Entwickelt wurde sie von einem Tüftler aus den USA.
Ein Motorausfall über Utah brachte Mike Patey dazu, ein Buschflugzeug mit einer Turboprop-Turbine auszustatten. Das Flugzeug wurde zum Hit. Nun will ein polnisches Startup das Konzept zur Serienreife bringen.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies