Die Billigairlines Tigerair und Scoot gehörten beide Singapore Airlines. Das wurde der Muttergesellschaft offenbar zu viel. Tigerair <a href="https://www.aerotelegraph.com/tigerair-wird-zu-scoot" target="_blank" rel="noopener">verschwand als Marke komplett und ging in Scoot auf</a>.

EffizienzTigerair Australia wechselt von Airbus zu Boeing

Virgin Australia vereinfacht ihre Flotte gruppenweit. Auch die Billigtochter Tigerair Australia muss mitmachen. Das bedeutet, dass sie in drei Jahren keine Airbus A320 mehr fliegen wird.

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Triumph für Boeing in Australien. Virgin Australia plant, die Billigtochter Tigerair in die Strategie der Einheitsflotte miteinzubeziehen. Bisher fliegt Tigerair Australia mit 14 Airbus A320 und drei Boeing 737-800. Innerhalb der nächsten drei Jahre sollen die 14 Airbus-Flugzeuge nach und nach durch Boeing 737 ersetzt werden, so Virgin in einer Präsentation, welche die Airline im Rahmen einer Kapitalerhöhung der australischen Börse übergeben hat.

Virgin Australia erhofft sich davon einen deutlichen Produktivitätsgewinn bei der Billigtochter. Eine Einheitsflotte ist bei vielen Billigairlines Standard. So setzt etwa die amerikanische Southwest genauso wie Irlands Ryanair auf Boeing 737, Easyjet fliegt mit Airbus A320. Wartungs- und Personalausbildungskosten lassen sich so auf einem niedrigen Niveau halten.

Auch Embraer müssen weg

Die Airbus A320 aus der Tigerair-Flotte sollen verkauft werden, heißt es in der Präsentation weiter. Die Tigerair-Einheitsflotte ist Teil einer gruppenweiten Flotten-Vereinfachung. Virgin Australia betreibt bereits 57 Boeing 737. Wenn auch die Billigtochter den Flugzeugtyp nutzt, lassen sich Kapazitäten einfacher innerhalb der Gruppe umher schieben.

Als Teil der Vereinfachungsstrategie trennt sich Virgin auch von ihrer verbleibenden Flotte von 14 Embraer E 190 sowie von 6 ihrer 14 ATR-Turbopop-Flieger. Nach Abschluss des Programms fliegt Virgin Australia noch mit einer Mischung aus Boeing 737, 777, Airbus A330 und den verbleibenden Turboprops. Insgesamt will Virgin durch die Reduktion der Flotte rund 300 Millionen australische Dollar einsparen.

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