Am kommenden Montag (19. Januar) beginnen in Frankfurt am Main die Tarifverhandlungen zwischen der Dienstleistungsgewerkschaft Verdi und dem Lufthansa-Konzern. Es geht um einen Vergütungstarifvertrag für 20.000 Beschäftigte am Boden in mehr als 20 Konzerngesellschaften – am Check-in, in der Kundenbetreuung, in Wartung und Technik sowie in der Administration. Verdi verlangt sechs Prozent mehr Gehalt, mindestens aber 250 Euro. Außerdem sollen technische Berufsbilder aufgewertet, abgesenkte Tabellen in der Frachtsparte rückgängig gemacht und gestrichene Gehaltsbestandteile in der Logistik wieder tariflich geregelt werden. Grundlage seien Tausende Interviews. Verhandlungsführer Marvin Reschinsky rechnet mit schwierigen Gesprächen und kritisiert die Zurückhaltung des Konzerns trotz wirtschaftlicher Erfolge. Zusätzlich fordert Verdi einen Ausgliederungsschutz für die Passagierabfertigung in Frankfurt und München.