Die russische Fluggesellschaft Aurora Airlines wird mit einem im Inland entwickelten Acars-System ausgestattet. Das teilte der staatliche Technologiekonzern Rostec mit, zu dem der Anbieter Azimut gehört. Die digitale Datenverbindung zwischen Flugzeug und Boden soll ausländische Lösungen ersetzen, die infolge der Sanktionen nicht mehr verfügbar sind.
Über das System können Besatzungen und Bodenpersonal unter anderem technische Zustandsdaten, Wartungsinformationen und betriebliche Anweisungen in Echtzeit austauschen. Azimut hat dafür ein eigenes Netz von Bodenstationen aufgebaut.
Nach Angaben von Rostec werden über das russische Acars-System bereits mehr als 30 Millionen Nachrichten jährlich übertragen. Zu den bisherigen Nutzern gehören Aeroflot und die belarusische Belavia. Zudem gebe es Anfragen weiterer ausländischer Fluggesellschaften.