Eine Störung im Passagierkontrollsystem des südkoreanischen Justizministeriums hat am 3. November den Check-in für internationale Flüge landesweit beeinträchtigt. Das System I-Prechecking fiel gegen 6:05 Uhr aus und konnte erst rund 80 Minuten später wiederhergestellt werden, berichten lokale Medien. Die Behörden ordneten zwischenzeitlich die manuelle Ausstellung von Bordkarten an. Am Flughafen Seoul-Incheon verspäteten sich dadurch neun Flüge von sechs Fluggesellschaften. Das System gleicht Passagierdaten vor der Ausstellung der Bordkarte mit Sicherheitsdatenbanken ab.
Als mögliche Ursache vermutet das Ministerium Arbeiten zum Austausch veralteter Speichertechnik. Bereits vier Tage zuvor hatte eine unabhängige Störung der Buchungssysteme mehrerer chinesischer Airlines in Incheon zu erheblichen Verzögerungen geführt.