Israel hat die Nationalitätsbeschränkungen für Piloten und Kabinenpersonal internationaler Fluggesellschaften verschärft. Nach einem Bericht des Luftfahrtportals PYOK gelten die Vorgaben nicht mehr nur für Flüge nach Israel, sondern auch für Flieger, die den israelischen Luftraum lediglich überfliegen.
Betroffen sind Besatzungsmitglieder mit der Staatsangehörigkeit eines von 31 Ländern, die keine diplomatischen Beziehungen zu Israel unterhalten. Dazu zählen unter anderem Iran, Irak, Oman, Katar, Saudi-Arabien, Pakistan, Indonesien und Malaysia. Die Einschränkungen sollen ausdrücklich auch für Personen mit doppelter Staatsangehörigkeit gelten, selbst wenn sie zusätzlich einen Pass eines Landes besitzen, das diplomatische Beziehungen zu Israel unterhält.
Hintergrund ist der vereitelte Anschlagsversuch auf einem Flydubai-Flug nach Tel Aviv am 30. September.