In Karlsruhe entsteht ein Innovations- und Transferzentrum für Drohnen und Drohnenabwehr IZEDD. Bei einem Auftaktworkshop am 8. Oktober kamen rund 100 Vertreter aus Forschung, Industrie, Behörden und Sicherheitsorganisationen zusammen, um mögliche Projekte und technologische Schwerpunkte zu diskutieren.
Betrieben wird das Zentrum vom Fraunhofer-Institut IOSB, dem Fraunhofer-Institut ICT und dem Institut für Produktionstechnik des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT). Das Land Baden-Württemberg fördert die Startphase.
Ziel ist es, die Entwicklung, Erprobung und industrielle Fertigung von Drohnen sowie Technologien zu deren Abwehr zu beschleunigen. Im Mittelpunkt stehen unter anderem kürzere Entwicklungszyklen, modulare Produktionsverfahren und eine bessere Vernetzung von Herstellern und Anwendern.
Diskutiert wurden zudem die Erkennung unbekannter Drohnen, ein gemeinsames Lagebild und klar geregelte Zuständigkeiten bei Zwischenfällen. Das Zentrum soll Forschungsergebnisse schneller in einsatzfähige Systeme überführen und die Zusammenarbeit zwischen zivilen und militärischen Akteuren stärken.