Bundeswehr beendet Hubschraubereinsatz gegen Waldbrand in der Eifel

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Die Bundeswehr hat ihren Hubschraubereinsatz zur Bekämpfung des Waldbrandes im Hürtgenwald beendet. Die letzten Löschflüge fanden am Abend des 15. August statt. Nach Angaben der Bundeswehr hatten die Löscharbeiten aus der Luft Wirkung gezeigt, zugleich sorgte einsetzender Regen für eine Entspannung der Lage.

Insgesamt warfen die eingesetzten Hubschrauber bei 150 Umläufen rund 457.000 Liter Wasser über dem Brandgebiet im nordrhein-westfälischen Kreis Düren ab. Zum Einsatz kamen zwei NH90 des Transporthubschrauberregiments 10 aus Faßberg sowie zwei CH-53 des Hubschraubergeschwaders 64 aus Holzdorf.

Die Bundeswehr war hinzugezogen worden, nachdem die zivilen Einsatzkräfte die Ausbreitung des Waldbrandes nicht mehr allein verhindern konnten. Mehrere Hundert Hektar Wald waren von den Flammen betroffen, ein Ortsteil der Gemeinde Hürtgenwald musste evakuiert werden.

Am Boden geht der Einsatz der Bundeswehr vorerst weiter. Vier Bergepanzer sollen Schneisen in den Wald schlagen und dadurch den zivilen Einsatzkräften den Zugang zu verbliebenen Glutnestern ermöglichen. Eingesetzt werden Bergepanzer 2 der Technischen Schule des Heeres aus Aachen und Bergepanzer 3 Büffel des Versorgungsbataillons 7 aus Unna.

Auch das Kreisverbindungskommando Düren bleibt vor Ort und berät die zivilen Einsatzkräfte zu weiteren Unterstützungsmöglichkeiten der Bundeswehr. Der Einsatz erfolgt im Rahmen der Amtshilfe nach Artikel 35 des Grundgesetzes.

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