Tibet Airlines strebt ins Ausland

Vor einem Jahr startete die erste Fluglinie der chinesischen Provinz. Schon bald möchte sie nach Nepal fliegen.

Top-Jobs

bwlv

Fluggerätmechaniker (m/w/d)

BWLV-Motorflugschule Hahnweide
Vollzeit
Kirchheim/Teck
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Flugschule
Pilatus Logo

Team Leader Account Management

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Hahnair Logo

Compliance Monitoring Manager (all genders)

Hahn Air Lines GmbH
Vollzeit
Düsseldorf
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Etihad Job

Captain A320

Etihad Airways
Vollzeit
Abu Dhabi
Top jobs
United Arab Emirates
Feste Anstellung

Momentan fliegt die Fluggesellschaft der von China annektierten Region von ihrer Heimatbasis am Flughafen Lhasa Gonggar nach Chengdu, Chongqing, Xining und Langjhou und in andere Städte Tibets. 16 Flüge am Tag führt sie durch. Laut Vorstandschef Cheng Hui beförderte die am 20. Juli 2011 geborene Tibet Airlines in den letzten zwölf Monaten 397'000 Passagiere und befindet sich damit auf Kurs. Offenbar ein Grund, ambitionierte Pläne bekannt zu geben. Zum einjährigen Jubiläum stellte Hui einen Dreijahresplan vor. Tibet Airlines will laut eigenen Angaben einen wesentlichen Anteil daran haben, China mit Südasien zu verbinden.

Als erster Schritt in diese Richtung ist daher geplant, Nepals Haupstadt Kathmandu in den Flugplan aufzunehmen. Es wäre das erste internationale Ziel der Fluglinie. Bisher fliegt ausschließlich Air China auf der Route zwischen Kathmandu und Lhasa. Der Flughafen mit Iata-Code LXA liegt auf 4004 Metern über Meer. Wann genau die Strecke in Betrieb genommen wird, ist noch nicht klar. Aber innerhalb der nächsten drei Jahre werde das definitiv geschehen, heißt es. Für Nepal wäre das ein willkommener Schritt. Das Land hat China schon länger darum gebeten, mehr Genehmigungen für Flüge in das Land auszustellen, um vom Tourismus aus der Volksrepublik zu profitieren.

Große Ausbaupläne

Hinter der ersten Fluggesellschaft Tibets steht die Investitionsbehörde der Region mit 51 Prozent, sowie die Investmentfirmen Tibet Sanli und Tibet Ruiyi. Bisher betreibt sie eine Flotte von drei Airbus A319. Doch der Plan sieht vor, jedes Jahr drei weitere Flieger in die Flotte aufzunehmen. Doch das reicht dem Firmenchef noch nicht. «Wir hoffen, 2015 oder 2016 auch Direktflüge nach Europa zu haben», sagte er im vergangenen Jahr der Zeitung People's Daily Online.

Mehr zum Thema

Lufthansa Cargo rechnet mit Wachstum und setzt auf Asien

Lufthansa Cargo rechnet mit Wachstum und setzt auf Asien

Platz 10: Moskau - St.Petersburg. 117 Flüge pro Tag.

Die zehn verkehrsreichsten Routen der Welt

Shanghai in China: Eines der Asien-Ziele von Lufthansa.

Asien-Flüge machen Lufthansa Sorgen - Strecken stehen auf Prüfstand

Ausgelöste Notrutsche: Der Flug fand nicht statt.

Frau aktiviert versehentlich Notrutsche - und alle steigen aus

Video

Airbus A350 F Erstflug in Toulouse: Der Frachter war vier Stunden in der Luft.
Vier Stunden, 220 Gigabyte Daten und ein Start ohne elektronische Schutzfunktionen: Der Airbus A350 F ist zum ersten Mal geflogen. Was die Crew testete und was den Frachter besonders macht.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
airbus a350 f erstflug 01
Am Dienstag ist der Airbus-A350-Frachter zum ersten Mal abgehoben. Ende 2027 will der Flugzeugbauer den ersten A350 F aus der Serienproduktion ausliefern. Zwei Kunden kommen für die Premiere infrage.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Timo Nowack
Timo Nowack
Ex-Swissair-Sprecher Urs Peter Naef: «»
Als die Nachricht vom Absturz vor Halifax eintraf, war das Krisenhandbuch der Swissair-Kommunikationsabteilung noch nicht fertig. Medienverantwortlicher Urs Peter Naef musste improvisieren - und zugleich die Angehörigen vor aufdringlichen Medien schützen. Seine wichtigste Lehre aus der Katastrophe: «Steh zu dem, was passiert ist, und zeig Flagge.»
Christopher Scheffelmeier
Christopher Scheffelmeier