Flughafen Incheon: Wurde zum Wohnort für Kriegsdienstverweigerer aus Russland.

AsylZwei von fünf Russen dürfen Airport Incheon verlassen

Fünf Russen sitzen seit Monaten am koreanischen Flughafen Incheon fest. Zwei können den Airport dank lokaler Anwälte nun verlassen. Doch es ist nur ein Teilerfolg.

Top-Jobs

Logo

Fluggerätmechaniker (m/w/d)

BWLV-Motorflugschule Hahnweide
Vollzeit
Kirchheim/Teck
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Flugschule
Pilatus Logo

Team Leader Account Management

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
HahnAir

Compliance Monitoring Manager (all genders)

Hahn Air Lines GmbH
Vollzeit
Düsseldorf
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Etihad Job

Captain A320

Etihad Airways
Vollzeit
Abu Dhabi
Top jobs
United Arab Emirates
Feste Anstellung

Seit September ist der Flughafen Incheon für fünf Russen weit mehr als nur ein Ort der An- und Abreise. Nach der Teilmobilmachung waren die Männer aus ihrer Heimat geflohen, weil sie nicht in den Krieg gegen die Ukraine ziehen wollten. Sie hatten auf Asyl in Korea gehofft – doch nicht gewusst, dass die dortige Regierung ein sehr strenges Asylrecht hat.

Das koreanische Justizministerium ist der Ansicht, dass die Vermeidung des Militärdienstes kein triftiger Grund ist, den Asylantrag zu überprüfen. Die Männer holten sich daher Hilfe von lokalen Anwälten. Und zwei von ihnen hatten jetzt Erfolg.

Zwei Männer warten auf die Anhörung

Sie haben am Dienstag (14. Februar) ihre Berufung gewonnen und dürfen nun den Flughafen verlassen, damit sie ihre Asylanträge weiterverfolgen können, berichtet das Portal Paddle Your Own Kanoo. Ein dritter Russe verlor, erhielt aber die Erlaubnis, gegen die Entscheidung Berufung einzulegen. Der Flughafen bleibt daher sein Zuhause.

Die beiden verbleibenden Russen, die im November 2022 ankamen, haben noch keine Anhörung vor dem örtlichen Gericht erhalten. Sie leben ebenfalls weiterhin am Airport.

Mehr zum Thema

Flughafen Incheon: Hier leben die Männer seit einer ganzen Weile.

Fünf Russen sitzen seit Monaten am Flughafen Seoul fest

Embraer E190 von Wideroe: Mit diesem Flugzeugtyp wurden die Russinnen und Russen Richtung Heim geflogen.

Widerøe fliegt Russen im Spitzbergen-Eklat zurück nach Hause

Airbus A330 von Aeroflot: Bald mit iranischen Teilen?

Von der Airbus-A330-Wartung zur Teilefertigung: So weit gingen Russlands Pläne mit Iran

ticker-russland

Russland plant milliardenschweren Ausbau seiner Flughäfen

Video

Testflug für die Autoland-Zertifizierung für den Pilatus PC-12: Die Testcrew musste nicht eingreifen.
Knopf drücken, und der Rest passiert von selbst. Pilatus zeigt erstmals, wie Autoland den PC-12 Pro sicher auf die Piste bringt. Easa und FAA haben das System nun für das Flugzeug zugelassen.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
airbus a330 200 iran air
Ausnahmen sind offenbar nicht geplant: Der US-Finanzminister kündigt an, ab Mittwoch alle Unternehmen zu sanktionieren, die mit jedweder iranischen Fluggesellschaft zusammenarbeiten. So wollen die Vereinigten Staaten die Airlines international lahmlegen.
Timo Nowack
Timo Nowack
midway atoll usfws
Die USA müssten mindestens 100 Millionen Dollar investieren, um den Flughafen des Midway Atolls betriebsbereit zu halten. Etliche Airlines und der Flugzeugbauer Boeing werben für die Investition - obwohl es so gut wie keine Starts und Landungen an dem Airport gibt.
Timo Nowack
Timo Nowack