Dritter Beinahe-Zusammenstoß in Sydney binnen weniger Wochen
Am Flughafen Sydney untersucht die australische Flugsicherheitsbehörde ATSB einen weiteren schweren Zwischenfall. Eine Boeing 737 von Virgin Australia erhielt am Sonntag (9. August) die Startfreigabe, während gleichzeitig eine Boeing 737 von Qantas die Startbahn überquerte. Auch deren Besatzung gab an, dafür eine Freigabe der Flugsicherung erhalten zu haben.
Personalmangel bei Flugsicherung sorgt für massive Verspätungen in Sydney
Ein Mangel an Fluglotsen hat am Freitagmorgen den Betrieb am Flughafen Sydney erheblich beeinträchtigt. Nach Angaben von Airservices Australia wurden wegen personeller Engpässe Maßnahmen zur Verkehrssteuerung eingeführt, um die Sicherheit des Flugbetriebs zu gewährleisten, dies berichten lokale Medien. Mehr als 110 Inlands- und Auslandsflüge verspäteten sich, einzelne Maschinen mussten bis zu zwei Stunden auf dem Rollfeld warten. Inzwischen wurden die Einschränkungen wieder aufgehoben, die Kapazität des Flughafens sei laut Flugsicherung vollständig wiederhergestellt. Der australische Airline-Verband kritisierte die erheblichen Auswirkungen auf den Flugverkehr. Zusätzlich war zeitweise auch die Website des Flughafens Sydney aufgrund hoher Auslastung nicht erreichbar.