Am Flughafen Sydney untersucht die australische Flugsicherheitsbehörde ATSB einen weiteren schweren Zwischenfall. Eine Boeing 737 von Virgin Australia erhielt am Sonntag (9. August) die Startfreigabe, während gleichzeitig eine Boeing 737 von Qantas die Startbahn überquerte. Auch deren Besatzung gab an, dafür eine Freigabe der Flugsicherung erhalten zu haben.
Als die Virgin-Piloten bereits Schub für den Start setzten, bemerkten sie die Qantas-Maschine und brachen den Start ab. Fast gleichzeitig zog die Flugsicherung die Startfreigabe zurück. Die Flugzeuge blieben rund einen Kilometer voneinander entfernt. Zum Zeitpunkt des Vorfalls fand im Kontrollturm eine Schulung statt. Die ATSB untersucht, welche Rolle dies gespielt haben könnte, berichtet das Portal Nine.